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Verfassungsschutz

Innenminister Friedrich nennt Arbeit mit V-Leuten "sehr professionell"

Epoch Times, Samstag, 11. Februar 2012 05:07

Stuttgart – Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich bezeichnet die Zusammenarbeit des Bundesamts für Verfassungsschutz mit V-Leuten aus der Neonazi-Szene als "sehr professionell". Zugleich räumt der CSU-Politiker im Gespräch mit den "Stuttgarter Nachrichten" (Samstagausgabe) aber ein, er habe keine konkreten Informationen über weitere abgetauchte Rechtsextremisten.

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Mit Blick auf sieben untergetauchte gewalttätige Rechtsextremisten und weitere 152 Neonazis, die das Bundeskriminalamt nach Informationen der Zeitung mit Haftbefehl sucht, sagt der Verfassungsminister: "Wir sind dabei, diese Fälle und die genauen Zahlen festzustellen. Es gibt keine Zentraldatei, in der das steht."

Dem Bundestags-Untersuchungsausschuss verspricht Friedrich Kooperation zwischen Bund und Ländern. Er versichert, dass er die Akten des Bundesamts für Verfassungsschutz in vollem Umfang zur Verfügung stellen könne. Über die Akten des Bundeskriminalamts dagegen verfüge allein der Generalbundesanwalt, solange er die Ermittlungen führe.

(dapd)



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