Lafontaine wirft USA Wirtschaftsspionage vor

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Auf der NSA-Überwachungsliste soll sich auch die Bonner Büronummer Lafontaines aus seiner Zeit als Finanzminister befinden.Foto: Oliver Dietze/Archiv/dpa
Epoch Times3. Juli 2015
Der ehemalige Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine hat den USA nach den neuen Wikileaks-Enthüllungen Wirtschaftsspionage vorgeworfen.

„Es geht um Wirtschaftsspionage. Das wird zwar öffentlich bestritten, aber es wird ja auch viel gelogen. Wirtschaftsspionage bringt natürlich Vorteile für die eigene Volkswirtschaft“, sagte der Linke-Politiker der „Saarbrücker Zeitung“.

Mit ihren illegalen Abhörmaßnahmen strebten die USA die Kontrolle über finanzpolitische Entscheidungen an. „Deshalb überwachen sie die ganze Welt. Sie sind eben die stärkste Macht der Welt und handeln nach dem Recht des Stärkeren.“

Nach neuen Informationen der Enthüllungsplattform Wikileaks soll die NSA nicht nur Kanzlerin Angela Merkel (CDU), sondern jahrelang weite Teile der Regierung ausgespäht haben. Auf der Überwachungsliste soll sich auch die Bonner Büronummer des damaligen Finanzministers Lafontaine befinden, der 1999 zurückgetreten war.

(dpa)

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