Toy Story & Co.

MKG Hamburg zeigt: PIXAR. 25 Years of Animation

Epoch Times, Freitag, 25. Januar 2013 09:00

 

Abenteuerlustige Spielzeugfiguren, quicklebendige Rennautos und eine Ratte als Chefkoch - Die Ausstellung PIXAR. 25 Years of Animation im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg ermöglicht vom 28. Januar bis zum 12. Mai 2013 einen Einblick in den spannenden Entstehungsprozess des Animationsfilms.

Gezeigt wird hierbei, wie die Macher die Helden aus Toy Story, Findet Nemo, Ratatouille, Cars oder Merida entwickeln und zum Leben erwecken. Mit dem Fokus auf das Medium Film beleuchtet die Ausstellung den Einsatz von Gebrauchsgrafik und die Weiterentwicklung der angewandten Kunst im Computerzeitalter. Zwar spielen Computer beim Animationsfilm eine tragende Rolle, ohne die individuellen künstlerischen Fähigkeiten des Kreativ-Teams wären die Filme jedoch nicht denkbar.

PIXAR. 25 Years of Animation widmet sich den Kreativen, den Illustratoren, Grafik-Designern, Animationskünstlern und Modellbauern, die hinter den beliebten Filmfiguren stehen und stellt die Bedeutung der angewandten Künste für den Animationsfilm vor. Mit über 500 Exponaten, darunter Skizzen, Grafiken, Farbzeichnungen, Pastellmalereien, Skulpturen, Medieninstallationen, Touchscreens und Kurzfilme, veranschaulicht die Ausstellung am Beispiel des Animationsstudios PIXAR den hochkomplexen Entstehungsprozess populärer Kinokunstwerke. Sie gibt Einblick in die Schaffensprozesse der Filmemacher und beleuchtet die tiefgreifende Revolution der internationalen Trickfilmproduktion.

Der künstlerische Prozess vollzieht sich, lange bevor die Arbeit am Computer beginnt. Die gestalterischen Grundlagen jedes Films werden zunächst mit den als traditionell angesehenen künstlerischen Disziplinen wie Zeichnung, Malerei, Pastellmalerei oder Bildhauerei erarbeitet, sie werden buchstäblich handgemacht. Die Charaktere werden erst im weiteren Prozess am Computer digital umgesetzt.

Pixar, heute zur Walt Disney Company gehörend, begann im Jahr 1986 mit Kurz- und Werbefilmen. 1995 revolutionierte das Unternehmen mit Toy Story, dem ersten vollständig computeranimierten Film, das Genre Trickfilm. Seitdem sind dreizehn abendfüllende Spielfilme entstanden, die alleine in Deutschland über 40 Millionen Kinobesucher aller Altersstufen erreicht haben.

Die Mitarbeiter von PIXAR werden in der hauseigenen Universität in Kalifornien in den Bereichen Malerei und Zeichnen, Illustration, Bildhauerei, Modellbau, Choreographie, Regie, Improvisation, Schauspiel und Drehbuchschreiben geschult. Nun können aber auch in Hamburg Kreative, oder die, die es noch werden wollen, in die Welt der Animationsfilme eintauchen und schöpferisch tätig werden. In Zusammenarbeit mit der animation-school-hamburg entsteht hierfür ein umfangreiches Rahmenprogramm für Kinder, Erwachsene und Interessierte mit Führungen, Vorträgen, Workshops, Ferienprogrammen und Geburtstagsangeboten.

Die Ausstellung wird ermöglicht durch die Unterstützung der Kulturbehörde Hamburg.

Ausstellungsbeginn: Montag, 28. Januar 2013

Öffnungszeiten: Di -So 10 - 18 Uhr, Do 10 - 21 Uhr

Eintrittspreise: 10 € / 7 €, Do ab 17 Uhr 7 €, bis unter 18 Jahre frei

Das Passage-Kino in der Hamburger Mönckebergstraße zeigt während der Laufzeit der Ausstellung ausgewählte Filme der PIXAR-Studios. (mcd)

 



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