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Plutonium auf Reise

MOX-Brennelemente-Transport: Bilder der Proteste

Epoch Times, Montag, 19. November 2012 14:52

Diese Seefahrt fanden Atomkraftgegner nicht lustig: Die Reise der acht Plutonium-haltigen MOX-Brennelemente von der britischen Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in den Hafen Nordenham. Zwei LKWs mit den MOX-Brennelementen legten in der Nacht zum Mittwoch, den 14. November, mit der Fähre "Atlantic Orsprey" im Vereinigten Königreich ab und erreichten am Sonntag Nachmittag den Anleger in Nordenham. Dort wurde das Schiff von Atomkraftgegnern begrüßt - aber nicht willkommen geheißen. Am Anleger und im Wasser auf Booten zeigten die Atomkraftgegner mit ihren Transparenten Flagge und ließen wissen, was sie von diesem Transport halten: von "Atomkraft - nein danke" bis zu "Stoppt das dreckige Atomgeschäft".

Die Fähre "Atlantic Orsprey" entließ die beiden LKWs mit den der MOX-Brennelementen in Nordenham und die LKWs nahmen auf der Straße Kurs auf das AKW Grohnde.

Seit Freitag harrten weitere Atomkraftgegner bei Kälte und Regen in einem Protest-Camp und Mahnwache haltend vor dem AKW Grohnde aus. "Auf Schiene, auf Straße, in Hafen und Meer - Atom-Transporte stoppen, wir stellen uns quer" hieß es auf einem anderenTransparent. Und so hatten die LKWs kurz vor ihrem Ziel ein paar Klippen zu umschiffen: Straßensperren mit Traktoren, Sitzblockaden und Menschen, die sich unter die LKWs ketteten. Mitunter sind es riskante Aktionen, mit denen die Atomkraftgegner protestieren. Doch vielleicht ist es weniger riskant, als die Schotten dicht zu machen gegenüber dem, woran die Aktivisten ebenfalls auf ihren Transparenten erinnern: "Plutonium ist lebensgefährlich."  Am Sonntag, gegen Mitternacht, erreichten die MOX-Brennstäbe in den LKWs durch alle Hindernisse hindurch das Gelände des AKWs Grohnde. (sol)

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