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70.000 Flüchtlinge in mauretanischer Wüste gestrandet
In der mauretanischen Wüste spielt sich derzeit weitestgehend unbeachtet von der Öffentlichkeit eine Tragödie ab: Rund 70.000 Flüchtlinge aus Mali sind dort regelrecht "gestrandet". Sie leben derzeit unter widrigsten Bedingungen, ohne ausreichend Nahrung, Wasser, Unterkünfte und medizinische Hilfe, berichtet "Ärzte ohne Grenzen". Die...
12.04.2013
Gaddafis Ex-Geheimdienstchef nach Libyen ausgeliefert
Nouakchott – Mauretanien hat den ehemaligen Chef des gefürchteten Geheimdienstes von Muammar al Gaddafi nach Libyen ausgeliefert. Abdullah al Senussi, derAbdullah al Senussi für einige der grausamsten Verbrechen des Gaddafi-Regimes mitverantwortlich gemacht wird, befinde sich in der libyschen Hauptstadt Tripolis in Haft, sagte ein Vertreter...
05.09.2012
Mauretanien liefert früheren libyschen Geheimdienstchef aus
Nouakchott – Mauretanien hat am Mittwoch den ehemaligen libyschen Geheimdienstchef Abdullah al Senussi nach Libyen ausgeliefert. Das teilte die Regierung in einer im Radio verlesenen Erklärung mit. Senussi sei am Vormittag ausgeflogen worden, hieß es. Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Senussi war im März auf dem internationalen Flughafen...
05.09.2012
Grenze zu Mali
Al-Kaida-Führer in Mauretanien getötet
Nouakchott – In Mauretanien ist ein ranghohes Mitglied der Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQIM) getötet worden. Wie die Streitkräfte am Freitagabend mitteilten, wurde Ali Ould Sidi Tiyib bei einer Operation im Waldgebiet Wagadou an der Grenze zu Mali am Donnerstag getötet. Er sei ein Anführer der AQIM gewesen. Er wurde...
22.10.2011
Regierungskritiker
Mehrere versuchte Selbstverbrennungen in Nordafrika
Kairo/Algier – Mehrere Männer haben sich am Montag in Nordafrika aus Proteste gegen ihre Regierung angezündet. Die verzweifelten Taten in Ägypten, Algerien und Mauretanien folgen offenbar dem Vorbild des jungen Tunesiers Mohammed Bouazizi, der vor einem Monat mit seiner Selbstverbrennung die Unruhen auslöste, die zum Sturz des Präsidenten...
17.01.2011
Putsch
Putschisten in Mauretanien stellen freie Wahlen in Aussicht
Nouakchott – Nach dem Putsch im afrikanischen Wüstenstaat Mauretanien haben die neuen Machthaber baldige freie Wahlen angekündigt. Einen Termin nannte die Militärjunta in einer am Donnerstag im staatlichen Fernsehen verlesenen Erklärung nicht. Bis zur Wahl einen neues Präsidenten werde das Land von einem aus führenden Militärs bestehenden...
07.08.2008
Mauretanien
Brüssel/Washington – Die EU und die USA haben den Putsch im afrikanischen Wüstenstaat Mauretanien verurteilt. In einer Erklärung rief die französische EU-Ratspräsidentschaft dazu auf, Konflikte mit demokratischen Mitteln zu lösen. Der EU-Kommissar für Entwicklung und Humanitäre Hilfe, Louis Michel, forderte die schnelle Freilassung von...
06.08.2008
Passagiere überwältigen Luftpiraten
Madrid – Auf den Kanarischen Inseln haben Passagiere den mit zwei Handfeuerwaffen bewaffneten Entführer ihres Flugzeugs überwältigt. Wie das spanische Innenministerium mitteilte, wurde der Luftpirat anschließend von der Polizei auf dem Flughafen von Las Palmas festgenommen. Er hatte die Boeing 737 mit 79 Menschen an Bord nach dem Start im...
16.02.2007
Parlamentswahl soll Mauretanien zur Demokratie führen
Nouakchott – 15 Monate nach dem Militärputsch in Mauretanien hat mit der Parlamentswahl am Sonntag ein Prozess der Demokratisierung begonnen. Vor den Wahllokalen in der Hauptstadt Nouakchott bildeten sich bei strahlendem Sonnenschein lange Warteschlangen von Wählern. Bei einem Besuch in Mauretanien gab Bundesaußenminister Frank-Walter...
19.11.2006
28 Flüchtlinge auf Seeweg nach Spanien ums Leben gekommen
Nouakchott - Auf dem Seeweg zu den Kanarischen Inseln sind nach mauretanischen Angaben 28 afrikanische Flüchtlinge ums Leben gekommen. Der mauretanische Oberstleutnant Sidi Ould Mayou sagte am Samstag, Fischer hätten das Boot mit 70 Afrikanern am Donnerstag vor der Küste von Mauretanien entdeckt. Überlebende erklärten, 27 Menschen seien auf...
13.08.2006
Angekündigte Hungersnöte von Eritrea bis Mauretanien
Gao/Mali - Die Bilder aus den Katastrophengebieten in Afrika sind immer die gleichen: Sie zeigen Kinder mit Hungerbäuchen und fiebrigen Augen, verzweifelte Mütter und vertrocknete Felder. Die Hungersnöte in den Ländern zwischen Eritrea im Osten und Mauretanien im Westen lenken in diesem Jahr jedoch mehr Aufmerksamkeit auf die Ursachen der Not...
24.08.2005
Hungersnot in Niger schlimmer als erwartet
Düsseldorf - Die Hungersnot im westafrikanischen Staat Niger ist nach Angaben von Hilfsorganisationen schlimmer als erwartet. Die der Aktion Deutschland Hilft angehörende Organisation CARE erklärte am Freitag, mit jedem Tag steige die Zahl der Menschen und besonders der Kinder, die an Unterernährung litten. Die Diakonie Katastrophenhilfe wies...
22.07.2005