Elektroden werden angebracht für ein Hirnscreening.
Elektroden werden angebracht für ein Hirnscreening.
Foto: AFP/Getty Images

Synergistische Ketten bilden

Medizintechnik und Laborausstattung müssen mehr kooperieren

Epoch Times, Sonntag, 3. Februar 2013 09:12

Medizintechnik und Laborausstattung haben in den letzten Jahren einen Stand erreicht, der vor ein paar Jahrzehnten noch kaum denkbar war. Vor allem der internationalen Forschung und der Zusammenarbeit globaler Fachkräfte ist es zu verdanken, dass Ärzte heute Patientendaten in Echtzeit auch über weite Strecken übermittelt bekommen, dass Röntgenaufnahmen auch am Computer angesehen werden können, und das weltweit, und dass Labor-Ergebnisse zuverlässiger und schneller zur Verfügung stehen. Aus diesem Grund ludt das Auswertige Amt zum 3. Außenwirtschaftstag Medizintechnik und Laborausstattung nach Berlin ein.

Hochrangige Referenten gaben Auskunft zur modernen Medizintechnik und innovativen Laborausstattung Auskunft und regten zu Diskussionen und Netzwerkbildungen an. Neben dem Auswärtigen Amt waren der Branchenverband SPECTARIS und die German Healthcare Export Group Ausrichter des wichtigen Events. Die Veranstalter erhofften sich einen regen Dialog über Entwicklungen, Grenzen und Möglichkeiten, die die Medizintechnik in den nächsten Jahren international noch bereit hält. Vor allem sollen aber nachhaltige Netzwerke, die sich über die ganze Welt erstrecken, gebildet werden, um die Medizintechnik und hoch technologisierte Laborausstattung auch in Zukunft effizient weiterentwickeln zu können.

Zahlreiche Beispiele aus Deutschland zeigen schon heute, wie eine solche Globalisierung aussehen könnte und wie sie auch in Zukunft Bestand haben kann. Der Schlüssel zum Erfolg in der Branche der Medizintechnik und Laborausstattung liegt in der Spezialisierung. Wer eine wichtige Nische in dieser Branche bedient, für die viel KnowHow und Erfahrung notwendig ist, hat auf dem internationalen Markt gute Chancen. Ein Hersteller für Laborausstattung, der dieses Ziel bereits erreicht hat, ist Mettler Toledo. Mit seinen hoch präzisen Laborwagen und analytischen Instrumenten trägt der Hersteller einen wichtigen Teil zu einer funktionierenden Laborkette und komplexen Gesamtlösungen bei. Und um solche Ketten unter den Herstellern, Anwendern, Innovatoren und Entscheidern zu bilden, wird der 3. Außenwirtschaftstag Medizintechnik und Laborausstattung abgehalten. Kaum ein internationaler Hersteller kann komplexe Medizintechnik von der Untersuchung bis zum Befund allein erbringen. An einem einzigen medizinischen Prozess sind oft zahlreiche Geräte, mehrere Informationssysteme, verschiedene Ärzte und Mitarbeiter und viele Unternehmen und Abteilungen beteiligt. Aus diesem Grund wird es mit zunehmender Komplexität immer wichtiger, dass funktionierende Ketten gebildet werden. Doch die Bildung solcher Synergien ist ausschließlich über menschliche Kontakte möglich.

Um die Medizintechnik weiter voran zu bringen und neue, vor wenigen Jahren noch undenkbare Lösungen zu konstruieren, ist es notwendig, dass sich Menschen, ob Spezialisten oder Anwender, miteinander austauschen und über Anforderungen und Möglichkeiten sprechen. Sowohl Geschäftsführer als auch Exportleiter und Business Development Manager aus den Unternehmen der Branche müssen sich auch künftig über globale Möglichkeiten austauschen und das eigene Netzwerk ausbauen. So wird es auch in Zukunft bahnbrechende Lösungen in der Branche geben. (sfr/sq)

 





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