Eine Sängerin singt gegen Zorn und Hass an. (Genevieve Long/ET)
Eine Sängerin singt gegen Zorn und Hass an. (Genevieve Long/ET)

Randale in Flushing, New York

Protest gegen chinesische Rowdies wird lauter

Epoch Times, Donnerstag, 12. Juni 2008 09:19

Der New Yorker Stadtteil Flushing ist weiterhin Schauplatz dramatischer Ereignisse. Seit zwei Wochen werden dort Falun Gong-Anhänger, die das Austrittscenter aus der Kommunistischen Partei Chinas auf der Main Street unterstützen, von aufgebrachten Chinesen verbal und teilweise physisch attackiert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden zumindest die Rädelsführer vom chinesischen Generalkonsulat in New York bezahlt. Der Generalkonsul Peng Keyu bestätigte dies in einem aufgezeichneten Gespräch (die Epoch Times berichtete).

Auch an den nicht-chinesischsprachigen Bewohnern von Flushing sind die Ereignisse nicht spurlos vorübergegangen. Viele sprechen ihre Unterstützung für die Falun Gong-Praktizierenden und ihr Unverständnis gegenüber dem Verhalten der chinesischen Randalierer aus. „Das ist ein freies Land“, meinte etwa Joel Cooper. Über den chinesischen Generalkonsul in New York sagte er: „Es ist wirklich schlimm, dass es einen Typen mit so viel Macht gibt, der seinen Einfluss benutzt, um Menschen auszubeuten.“ – „Die sollten Falun Gong in Ruhe lassen“, sagte sein Freund Keiro, der ebenfalls in der Nachbarschaft zuhause ist.

Debra Davis, die in einem Kundenbetreuungszentrum auf dem Kissena Boulevard, also gegenüber des Austrittszentrums, arbeitet, würde die Falun Gong-Bewegung unterstützen. „Wenn ich könnte, würde ich hingehen. Für mich ist das eine Attacke auf die Glaubensfreiheit.”

Der Sprecher der US-Falun Dafa Association, Sen Yang, sagte „Ich hasse diese Leute nicht. Vielleicht wissen sie nicht, was wir tun.“ Und weiter: „Wir wollen nicht die KPCh stürzen, das ist nicht unsere Absicht. Wir wollen die Menschen nur wissen lassen, was tatsächlich passiert.“ Yang zufolge würde Kommunismus nicht zur chinesischen traditionellen Kultur gehören.



Schlagworte

China, New York, Kommunismus
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