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Raab kontert Lammert-Kritik an TV-Talkshow
Raab kontert Lammert-Kritik an TV-Talkshow
Foto: dapd/Roberto Pfeil

Raab kontert Lammert-Kritik an TV-Talkshow

Epoch Times, Samstag, 10. November 2012 21:41

München – Entertainer Stefan Raab wehrt sich kurz vor der Ausstrahlung seiner neuen politischen Talkshow am späten Sonntagabend gegen Kritik aus der Parteienlandschaft.

Der 46-jährige wies am Samstag die Aussagen von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) zurück. "Einige in der Politik versuchen hier offenbar, etwas zu verhindern, das sie mit ihren alten Mechanismen nicht beherrschen und kontrollieren können", sagte Raab der "Süddeutschen Zeitung". Er bezeichnete es als "unerhört", dass der Politiker in dieser Form über die Sendung urteile, die das Ziel habe, junge Menschen wieder für die politische Diskussion zu begeistern. Noch dazu, ohne sie gesehen zu haben.

Lammert hatte Raabs Konzept für den Talk "Absolute Mehrheit" zuvor als "absoluten Unfug" bezeichnet und gesagt: "Wer Geld für Meinungen aussetzt, bestellt Meinungen für Geld." Auch diesen Vorwurf, durch das Preisgeld Meinungen zu kaufen, wies Raab als absurd zurück.

Raab empfahl dem CDU-Politiker, sich die Sendung am Sonntag um 22.45 Uhr auf ProSieben erst einmal anzuschauen und dann "am Montag nochmal Stellung zu nehmen".

Unter dem Motto "Absolute Mehrheit - Meinung muss sich wieder lohnen" diskutieren fünf Gäste über Soziale Netzwerke, die Energiewende und die Steuergerechtigkeit. In Raabs Show sollen die Zuschauer abstimmen, welcher Talkgast sie am meisten überzeugt. Der Gast mit den wenigsten Anrufen oder SMS hat zwar nicht mehr die Chance auf die Siegprämie von 100.000 Euro, darf sich aber weiter an der Diskussion beteiligen.

dapd

Schlagworte

Medien, Fernsehen, ProSieben, Raab
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