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Schleswig-Holstein fordert offene Endlagersuche
Schleswig-Holstein fordert offene Endlagersuche
Foto: dapd/Ronny Hartmann

Wohin, wohin?

Schleswig-Holstein fordert offene Endlagersuche

Epoch Times, Freitag, 30. November 2012 16:51

Kiel – Schleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) fordert eine offene Suche nach einem potenziellen Atommüllendlager. "Es muss eine weiße Landkarte geben, von der die Suche ausgeht. Das bezieht jedes Bundesland, auch Schleswig-Holstein, mit ein", sagte Habeck am Freitag in Kiel. Zuvor hatte Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) den Erkundungsstopp für den niedersächsischen Salzstock Gorleben verkündet.

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"Endlager kann nur der Standort werden, der geologisch am geeignetsten und am sichersten von allen ist", sagte Habeck. In Schleswig-Holstein sei derzeit kein derartiger Standort bekannt. Alle seien gut beraten, sich nach der Niedersachsen-Wahl im Januar "endlich ernsthaft an ein Endlagersuchgesetz zu machen". Seit November vergangenen Jahres verhandeln Bund und Länder über das weitere Vorgehen bei der Suche nach einem Endlager für hoch radioaktiven Müll.

dapd



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