Leinsamen Gold oder in Braun, geschrotet, ganz oder als Öl: Immer ein Geschenk der Natur für die Gesundheit.
Leinsamen Gold oder in Braun, geschrotet, ganz oder als Öl: Immer ein Geschenk der Natur für die Gesundheit.
Foto: Sonja Flesch-Reiss

Bluthochdruck

Studie beweist: Leinsamen kann Leben retten

von Sonja Flesch-Reiss, Sonntag, 6. Januar 2013 12:49

Wer seinem Essen Leinsamen zufügt, senkt seinen Bluthochdruck und tut sich Gutes. Da Bluthochdruck ein Risikofaktor für viele chronische Leiden und Krankheiten ist, gilt auch hier: "Versuch macht kluch."

Im November 2012 wurde der American Heart Association Scientific Sessions eine Studie vorgestellt, bei der dieses gesunde Lehrstück der Natur sogar bei den extrem gefährdeten Arteriosklerose-Patienten gelang. Arteriosklerose (Arterienverkalkung) ist eine schleichende Erkrankung der Blutgefäße mit schwerwiegenden Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, pAVK, mit Ablagerungen in den Gefäßwänden, die zu Verhärtungen führen. Diese Verhärtungen mindern die Elastizität der Gefäße, die bei hohem Blutdruck besonders benötigt wird. Gefäße können im unelastischen Zustand reißen oder verstopfen (Thrombose).

Dr. Delfin Rodriguez vom kubanischen Universitätskrankenhaus Holguin bewies in seiner 6-monatigen Doppelblind-Studie, dass die Zugabe von nur 30 Gramm geschrotetem Leisamen pro Tag bei Patienten mit solch einer peripheren Gefäßerkrankung PAD den Bluthochdruck signifikant senkte,wie Medscape berichtet.

Nach sechs Monaten war der Blutdruck durchschnittlich um 10mm Hg systolisch und um 7mm Hg diastolisch gesunken. Bei den Patienten jedoch, die sowohl PAD als auch Bluthochdruck hatten, sank der Blutdruck um 15mm Hg, sowohl systolisch als auch diastolisch. Bei der Placebo-Gruppe allerdings stieg teilweise der Blutdruck um ~ 3mmHg leicht an. Insgesamt umfasste die Studie 110 Patienten, 75 Prozent davon mit Bluthochdruck.

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