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Intensive Qualitätskontrolle hat die Kunstmesse Tefaf Maastricht zur besten ihrer Art gemacht.
Intensive Qualitätskontrolle hat die Kunstmesse Tefaf Maastricht zur besten ihrer Art gemacht.
Foto: Loraine Bodewes/Courtesy of Tefaf

25 Jahre Tefaf Maastricht

Tefaf Maastricht: Weltgrößte Kunstmesse feiert Jubiläum

von Evan Mantyk / The Epoch Times, Montag, 12. März 2012 16:32

Mit 260 der weltbekanntesten Kunst- und Antiquitätenhändler, über 175 Experten für die Begutachtung und Objekte, die auf ein Alter von 7.000 Jahren datiert werden, gilt die Europäische Kunstmesse Tefaf in Maastricht, Holland als der Inbegriff des Kunstmarktes.

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Die 25. Tefaf Maastricht wird vom 16. bis 25. März stattfinden. Zum Anlass dieses silbernen Jubiläums veröffentlicht die Tefaf ein Buch mit dem Titel „Celebrating the Best, 25 Years of Tefaf Maastricht".

„Die Tefaf ist wegen einer bestimmten Sache ein Erfolg: Es ist nicht die Örtlichkeit, nicht das Drumherum und wer daran teilnimmt und es sind auch nicht die Bildungsreisen oder die Sponsorenpartys" wird der aus New York stammende Kunstinvestor Jim Hedges aus dem Buch auf einer Pressekonferenz zitiert. „Sie ist deshalb ein Erfolg, weil Galerien von höchster Qualität aller Messen der Welt die besten Objekte zeigen."

Die Messe hat so hohe Ansprüche, dass die Besucher von Objekten umgeben sind, die Museumsqualität haben.

Das Jubiläumsbuch „Celebrating the Best, 25 Years of Tefaf Maastricht" erzählt zum Beispiel die Geschichte eines Gemäldehändlers, der seine Kataloge auf einem antiken Tisch auslegte, der nicht den Qualitätsstandards der Tefaf entsprach. „Die Möbelgutachter erschienen ordnungsgemäß und bewerteten den Tisch als dem Standard nicht entsprechend, ließen ihn entfernen und in einem verschlossenen Lagerraum verstauen."

„Der Aussteller war von der Entscheidung nicht begeistert und wies darauf hin, dass er den Tisch nicht verkaufen wolle. Aber die Gutachter hielten an ihrem Urteil fest und sagten, dass es sich um eine Antiquität handelt, die auf der Messe präsentiert wird." Die Lösung war ein simples Tischtuch.

Kulturelle Institution

Seit dem Zustandekommen im Jahr 1988 ist die Tefaf zu einer kulturellen Institution geworden und hat die Stadt Maastricht in Holland zu einem Zentrum für feine Künste werden lassen.

„Die Tefaf ist in jedem Jahr das wichtigste Ereignis der Stadt", sagte der Bürgermeister der Stadt Maastricht Onno Hoes laut dem Buch zum 25-jährigen Jubiläum. „Auf den ersten Blick ist Maastricht ein unpassender Veranstaltungsort für die wichtigste Antiquitätenmesse, aber es gibt eine starke Bindung zwischen der Messe und der Stadt. Die beiden sind zu einer Einheit geworden."

Um die Rolle der Stadt für eine erfolgreiche Messe zu würdigen, gab die Tefaf im letzten Jahr bekannt, dass sie dem Museum aan het Vrijthof in Maastricht eine „beträchtliche finanzielle Spende" gemacht hat.

Höhepunkte in diesem Jahr

Die diesjährigen Höhepunkte der Tefaf sind unter anderem eine 3000 Jahre alte ägyptische Figur, die als „shabti" bekannt ist. Hierbei handelt es sich um ein Objekt, das zusammen mit bedeutsamen Ägyptern deren Grabstätten beigegeben wurde. Das Objekt wird von der Galerie Harmakhis, Brüssel, Belgien angeboten.

Altomani & Sons aus Italien bieten eine Bronzestatue aus dem Jahre 1596 von der Mannerist sculptor Giambologna (Jean de Boulogne) mit dem Titel „An Angel Alightning" an. Das religiöse Werk ist eine von sechs solcher Statuen von Giambologna und die letzte, die auf dem Markt verfügbar ist.

Die Kunstkammer Georg Laue aus München wird eine seltene Tasse aus einer Kokosnuss anbieten, die einst dem deutschen Naturforscher und Entdecker Alexander von Humboldt gehörte.

Auf der Tefaf wird auch eine Ausstellung mit Originalzeichnungen von solchen wie Leonardo da Vinci, Guercino, Rembrandt van Rijn und Peter Paul Rubens zu sehen sein. Die Zeichnungen sind eine Leihgabe von der Fondation Custodia in Paris.

 

Foto: Loraine Bodewes/Courtesy of Tefaf


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