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Viertklässler in Deutschland liegen im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften international weiter im oberen Drittel.
Viertklässler in Deutschland liegen im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften international weiter im oberen Drittel.
Foto: dapd/Thomas Lohnes

Viertklässler in Lesen und Mathe im oberen Drittel

Epoch Times, Dienstag, 11. Dezember 2012 12:38

Berlin – Viertklässler in Deutschland liegen im Lesen, in Mathematik und in den Naturwissenschaften international weiter im oberen Drittel. Das zeigen die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU 2011) und der internationale Vergleich mathematischer und naturwissenschaftlicher Kompetenzen von Grundschulkindern (TIMSS 2011), deren Ergebnisse am Dienstag in Berlin vorgestellt wurden. Die positive Nachricht lautete: Migrantenkinder konnten aufholen. Die schlechte Nachricht: Bei der Spitzenförderung hapert es.

Der Präsident der Kultusministerkonferenz, Ties Rabe, sagte, wie schon 2001 belegten die deutschen Grundschüler im internationalen Vergleich in allen drei geprüften Bereichen Plätze im oberen Drittel. "Vielfältige Anstrengungen in der Schulpolitik wie der erhebliche Ausbau der Sprachförderung, die vielfältigen Anstrengungen für zusätzliche Förderangebote sowie die Steigerung der Ganztagsangebote haben zu dem guten Ergebnis beigetragen."

Die Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium, Cornelia Quennet-Thielen, sagte, sie freue sich besonders darüber, dass Kinder mit Migrationshintergrund in allen Bereichen deutlich besser abgeschnitten hätten. Trotzdem müsse Deutschland besser werden: "Rund 20 Prozent an Schülerinnen und Schüler, die den Mindestanforderungen nicht gewachsen sind, sind zu viele."

dapd

 

Schlagworte

Bildung, Studie, TIMSS, IGLU, UEB
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