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Wirtschaftsweiser Feld kritisiert Geldverschwendung der Bundesländer
Der Wirtschaftsweise Lars Feld hat die Höhe der deutschen Staatsverschuldung in Höhe von 82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts kritisiert. "Die Schulden sind immer dann gestiegen, wenn die konjunkturelle Entwicklung ungünstig war oder der Finanzbedarf bei außerordentlichen Ereignissen wie der Wiedervereinigung besonders hoch war", sagte Feld...
26.05.2013
Weiterer Schuldenschnitt für Athen: Grüne unterstützen Dijsselbloem
Der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, hat mit Unverständnis auf Kritik aus der Unions-Fraktion an Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem reagiert, der einen weiteren Schuldenschnitt für Griechenland ins Gespräch gebracht hatte: "Dijsselbloem spricht wieder einmal Klartext - eine Eigenschaft, die der...
24.05.2013
Die Verbraucherstimmung in Deutschland behauptet sich im Mai weiterhin sehr gut: Konjunktur- und Einkommenserwartung legen laut der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) leicht zu, während die Anschaffungsneigung ihr insgesamt sehr hohes Niveau noch einmal bestätigt. Für Juni prognostiziert der Gesamtindikator 6,5 Punkte nach 6,2 Punkten im...
24.05.2013
Bernanke: US-Notenbank hält an lockerer Geldpolitik fest
Der Chef der US-Notenbank Federal Reserve (Fed), Ben Bernanke, hat angekündigt, an der lockeren Geldpolitik festhalten zu wollen. Insbesondere die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit und das ebenfalls hohe Defizit des US-Haushalts seien die Gründe für das Festhalten an der lockeren Geldpolitik, sagte der Fed-Chef bei einer Anhörung im US-Kongress...
22.05.2013
"Vater des Euro" fordert Führungspersönlichkeit für europäische Währung
Der "Vater des Euro", der Star-Ökonom und Nobelpreisträger Robert Mundell, hat eine stärkere Führung für die europäische Währung gefordert. "Europa braucht einen König. Auf jeden Fall bräuchte der Kontinent einen Finanzminister, der sich um den Euro kümmert. Aber noch besser wäre ein König, ein Symbol europäischer Autorität", sagte...
21.05.2013
Schuldenabbau: EU-Kommissar Oettinger fordert Strenge gegenüber Frankreich
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger warnt vor ungerechtfertigter Milde gegenüber Frankreich. Der "Welt" sagte er: "Eine Verlängerung beim Abbau der Schulden darf es nur dann geben, wenn sie an eine Reihe von Reformen geknüpft ist." Frankreich will zwei Jahre mehr Zeit bekommen, um seine Neuverschuldung so weit zu senken, wie das der...
20.05.2013
Goldman-Sachs-Chef sieht deutlich geringere Risiken für den Euro als vor einem Jahr
Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein sieht deutlich geringere Risiken für den Euro als noch vor einem Jahr. "Das Risiko, dass der Euro zerbricht oder einzelne Länder in die Pleite rutschen, war vor einem Jahr wesentlich größer", sagte Blankfein im Gespräch mit der "Welt am Sonntag". "Selbstverständlich glaube ich an den Fortbestand des Euro."...
19.05.2013
Lucke: AfD will nicht zurück zur D-Mark
Die eurokritische Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) will laut ihrem Vorsitzenden Bernd Lucke nicht zurück zur D-Mark. "Nicht Deutschland soll den Euro verlassen, sondern die südeuropäischen Staaten", sagte Lucke der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Das ist viel besser als ein Euro-Austritt Deutschlands." Die Südländer...
18.05.2013
Bericht: EU-Wachstumspakt als Konjunkturimpuls für Nordeuropa
Der insbesondere für die südeuropäischen Krisenstaaten konzipierte EU-Wachstumspakt könnte sich als unerwarteter Konjunkturimpuls für Nordeuropa entpuppen. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" sind dafür die sogenannten Projektanleihen verantwortlich, mit denen künftig große Infrastrukturvorhaben in Europa finanziert...
17.05.2013
Bericht: Zypern bekämpft Geldwäsche nur unzureichend
Die bislang eingeführten Kontrollen und Schutzmaßnahmen Zyperns zur Bekämpfung der Geldwäsche reichen nicht aus. Das geht laut dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" aus einem Expertenbericht der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte für den Europarat hervor, der weit kritischer ausgefallen ist als bislang bekannt. Die Prüfer fordern...
17.05.2013
SPD sieht AfD als "Rechtsausleger" von Schwarz-Gelb
Der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Roth, hält die Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) für einen Rechtsausleger von CDU und FDP. Und die Kritik der AfD an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) ist für Roth nicht glaubwürdig. AfD-Chef Bernd Lucke hatte im...
16.05.2013
Zeitung: Linke lässt Euro-Ausstieg durchrechnen
Die der Linken nahestehende Rosa-Luxemburg-Stiftung hat eine Studie in Auftrag gegeben, die Szenarien für eine Auflösung des Währungsraums durchspielt. "Die Möglichkeit eines Ausstiegs aus dem Euro aus der politischen Diskussion zu verdrängen, weil man Europa nicht infrage stellen will, wäre unverantwortliche Schönfärberei", heißt es laut...
15.05.2013
US-Ökonom: Börsenhöchststände haben nichts zu bedeuten
Die derzeitigen Börsenhöchststände von Dax und Dow Jones haben nach Ansicht von Robert J. Shiller, US-Ökonom an der Universität Yale, "nichts" zu bedeuten. "Bei diesem Rekordgejubel wird die Inflation vergessen, um die der Anstieg der Kurse noch bereinigt werden muss", so Shiller in der Wochenzeitung "Die Zeit". Rechne man sie mit ein, habe,...
15.05.2013
Karstadt-Krise: SPD und Grüne fordern Bundesregierung zum Handeln auf
Die vom Warenhauskonzern Karstadt angekündigte zweijährige "Tarifpause" sorgt für massive Empörung in der Politik. Auf Kritik stoßen bei SPD und Grünen vor allem Karstadt-Investor Nicolas Berggruen und Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Soziale Marktwirtschaft bedeute Tarifautonomie und Tarifbindung. "Wenn Karstadt hier...
14.05.2013
Wirtschaftsweiser Bofinger für weitere Bankenregulierung
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat kritisiert, dass große Banken im Zweifelsfall immer noch durch den Steuerzahler gerettet werden müssten. "Nach wie vor haben wir das Problem, dass große Banken so groß sind, dass sie im Zweifel, wenn es ihnen schlecht geht, vom Steuerzahler, von den Staaten gerettet werden müssen", sagte Bofinger im...
11.05.2013
Sicherheitsbranche: Euro-Krise könnte Nachfrage steigern
Die deutschen Hersteller und Installateure von Sicherheitstechnik, etwa von Alarmanlagen und Systemen zur Kameraüberwachung, sehen die Chance, dass sich eine anhaltende Euro-Krise positiv auf das Geschäft auswirkt. "Wenn die Entwicklung mittelfristig so ist, dass es ein zunehmendes Wohlstandsgefälle in Europa gibt, dann werden wir auch eine...
11.05.2013
Französischer Finanzminister warnt vor übertriebener Sparpolitik
Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici hat vor einer übertriebenen Sparpolitik gewarnt. "Eine übertriebene Austeritätspolitik kann kein Wachstum fördern. Diese Politik gestattete es auch nicht, das Defizit abzubauen", sagte Moscovici im Deutschlandfunk. Frankreich wolle das Defizit verringern, lehne aber eine Sparpolitik ab, die das...
10.05.2013
Führende Ökonomen warnen vor Konjunktur-Euphorie
Führende Ökonomen warnen vor Konjunktur-Euphorie angesichts der jüngsten positiven Daten aus der Wirtschaft. Entscheidend für die weitere Entwicklung in diesem Jahr werde das Verhalten der Unternehmen sein. Die Entscheider haben in den vergangenen Monaten nötige Investitionen auf die lange Bank geschoben und horten Bargeld anstatt...
10.05.2013
Bundesbank-Präsident warnt Frankreich vor nachlassenden Sparbemühungen
Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor nachlassenden Reform- und Sparbemühungen auch in Ländern, die unter hoher Jugendarbeitslosigkeit leiden. "Die Jugend-Arbeitslosigkeit in einigen Ländern ist in der Tat dramatisch. Kurzlebige Konjunktur- und Ausgabenprogramme und immer höhere Schulden für nachfolgende Generationen schaffen aber...
09.05.2013
SPD fordert Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa
Der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Roth, hat ein Aufbauprogramm für Südeuropa gefordert: "Vor allem brauchen wir schnellstmöglich Maßnahmen im Kampf gegen die beschämend hohe Jugendarbeitslosigkeit in Europa", sagte Roth "Handelsblatt-Online". "Die von den Staats- und Regierungschefs beschlossenen sechs...
08.05.2013
DIW-Experte: Konjunkturprogramme helfen Krisenländern nicht
Nach Einschätzung des Konjunkturchefs des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner, sind Konjunkturprogramme der falsche Ansatz, um die Krisenländer aus ihrer gegenwärtigen Misere zu befreien. "Nachdem sich der öffentliche Sektor in den Krisenländern im vergangenen Jahrzehnt auf Pump maßlos aufgebläht hat,...
08.05.2013
FDP-Europaminister fordert Bundesregierung zu Klage gegen EZB auf
Der hessische Europaminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Europäische Zentralbank (EZB) wegen ihres Anleihekaufprogramms vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zu verklagen. Hahn begründet seine Forderung in einem Gastbeitrag für "Handelsblatt-Online" damit, dass sich die EZB mit der...
08.05.2013
Kritik an Gesetz zur EZB-Bankenaufsicht
Das Gesetz zur Übertragung der Bankenaufsicht auf die Europäische Zentralbank (EZB), das Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) am Mittwoch ins Kabinett einbringt, sorgt für Unmut. Der Spitzenverband "Deutsche Kreditwirtschaft" kritisierte den großen Zeitdruck. Man habe "nicht einmal 48 Stunden" für Anmerkungen zum Gesetzentwurf gehabt,...
08.05.2013
Hans-Werner Sinn kritisiert Euro-Ratschläge von George Soros
Hans-Werner Sinn, Präsident des Ifo-Instituts, hat den Euro-Ratschlägen des Großinvestors George Soros deutlich widersprochen. Wenn Soros fordere, "Deutschland solle zwischen Eurobonds und dem Austritt wählen, dann fordert er faktisch das Ende des Euro", schreibt Sinn in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung...
07.05.2013
Brüderle fordert mehr Ehrlichkeit in Debatte über Frankreichs Sparkurs
Kurz vor dem Treffen von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seinem französischen Amtskollegen Pierre Moscovici hat FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle mehr Ehrlichkeit in der Debatte über Frankreichs Sparpolitik eingefordert. "Unter Freunden müssen offene Worte erlaubt sein. Der Bundesfinanzminister hat meine Unterstützung,...
07.05.2013
Ifo-Chef Sinn kritisiert deutsches Euro-Krisenmanagement
Der Chef des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, hat das deutsche Euro-Krisenmanagement kritisiert. "Die Horrorszenarien, die für einen Austritt gemalt werden, sind allesamt übertrieben", sagte Sinn in einem Interview mit der "Welt". Insbesondere stimme es nicht, dass die Exportindustrie bei einem Austritt der Bundesrepublik kaputt ginge,...
06.05.2013
Genscher sieht Zukunft des Euro positiv
Der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) sieht trotz aller derzeitigen Probleme die Zukunft des Euro positiv. "Der Euro wird sich durchsetzen", sagte der FDP-Ehrenvorsitzende im Gespräch mit der "Märkischen Oderzeitung". Die Gemeinschaftswährung sei bereits jetzt "die stabilste Währung in der Welt und eine notwendige...
05.05.2013
Von der Leyen kündigt Programm gegen Jugendarbeitslosigkeit in Europa an
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat ein Programm gegen die in weiten Teilen Europas grassierende Jugendarbeitslosigkeit angekündigt. "Wir brauchen einen `New Deal` für Arbeit mit Politik, Gewerkschaften, Unternehmern", sagte die CDU-Politikerin der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe). Etliche europäische Arbeits- und...
05.05.2013
Ergo-Chef sorgt sich um Geschäft mit Lebensversicherungen
Der Chef der Ergo-Versicherung, Torsten Oletzky, sorgt sich wegen der Dauerniedrigzinsen um das Geschäft mit Lebensversicherungen. "Ökonomisch gesehen sind Lebens- und Rentenversicherungen derzeit für uns ein Minusgeschäft", sagte Oletzky dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Das gelte trotz der Gewinne, die Versicherer machen. "Wenn wir...
05.05.2013
Bankenunion: EU-Kommissar Barnier drängt zur Eile
EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier drängt beim Aufbau einer europäischen Bankenunion zur Eile und wischt deutsche Bedenken damit beiseite: Anders als die Bundesregierung es fordert, bedürfe es für die geplante EU-Bankenabwicklungebehörde keiner Änderung des EU-Vertrags. "Eine Vertragsänderung ist keine Voraussetzung für die...
05.05.2013
Mehr Zeit für Paris und Madrid: Schäuble verteidigt EU-Entscheidung
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Entscheidung der EU-Kommission, Frankreich und Spanien mehr Zeit zur Sanierung ihrer Haushalte zu geben, gegen Kritik verteidigt. "Der verschärfte Stabilitäts- und Wachstumspakt gibt das her, denn er erlaubt eine gewisse Flexibilität bei der Einhaltung der Regeln", sagte Schäuble der "Bild...
04.05.2013
FDP-Parteitag: Rösler attackiert Grüne
FDP-Chef Philipp Rösler hat in seiner Rede auf dem Programm-Parteitag der Liberalen in Nürnberg insbesondere die Grünen attackiert. Diese seien nicht modern, "sondern miefig und altbacken", so der Chef der Freidemokraten. "Grün - das ist nicht die neue Bürgerlichkeit. Das ist die neue Spießbürgerlichkeit." Zugleich kritisierte Rösler die...
04.05.2013
Koalitionspolitiker kritisieren EU-"Bonus" für Frankreich
Politiker der Berliner Regierungskoalition reagieren empört auf die Ankündigung der EU-Kommission, Frankreich und Spanien zwei Jahre mehr Zeit für die Sanierung ihrer Haushalte zu geben. Der europapolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Stübgen (CDU), sagte "Focus": "Das ist das falsche Signal. Ich sehe nicht, dass...
04.05.2013
Griechischer Finanzminister: "Wir sind aus dem Schlimmsten heraus"
Griechenlands Haushaltsdaten sollen im laufenden Jahr besser ausfallen als von den Geldgebern vorgegeben. Das sagte Finanzminister Yannis Stournaras in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagausgabe). Nachdem das Parlament gerade ein weiteres Reformpaket beschlossen hat und die Auszahlung der nächsten Kreditraten...
03.05.2013
Abkehr vom Euro: Linken-Abgeordneter Bockhahn kritisiert Lafontaine
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Steffen Bockhahn hat den Schwenk des früheren Parteivorsitzenden Oskar Lafontaine zu einer Abkehr vom Euro kritisiert. "Die Linke ist pro-europäisch, wenngleich wir die EU anders als Merkel auch als soziale und solidarische Einheit wollen", sagte Bockhahn der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe)....
03.05.2013
Wagenknecht: Geldpolitik der EZB gescheitert
Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Sahra Wagenknecht, hält die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) nach der Senkung des Leitzinses auf das Rekordtief von 0,5 Prozent für gescheitert. "Die Zinssenkung wird die Unternehmen nicht erreichen. Die privaten Großbanken finanzieren eher Hedge-Fonds als den...
02.05.2013
EZB senkt Leitzins auf Rekordtief von 0,5 Prozent
Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag eine Senkung des Leitzinses auf ein neues Rekordtief von 0,5 Prozent beschlossen. Das teilte die EZB nach ihrer Sitzung in der slowakischen Hauptstadt Bratislava mit. An den Finanzmärkten war mit der Senkung gerechnet worden, nachdem sich die konjunkturellen Aussicht in Europa zuletzt...
02.05.2013
Italien: Letta will Sparziele einhalten
Der neue Regierungschef von Italien, Enrico Letta, will die vereinbarten Spar- und Reformziele einhalten. Das kündigte Letta nach Gesprächen mit EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso am Donnerstag in Brüssel an. "Ich habe bestätigt, dass wir innerhalb der Verpflichtungen früherer Regierungen gegenüber der EU-Kommission bleiben...
02.05.2013
Brüderle: FDP nimmt Sorgen um Geldwertstabilität sehr ernst
Die FDP nimmt nach den Worten ihres Bundestagsfraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle "die Sorge der Menschen um die Entwicklung des Euros und der Geldwertstabilität" sehr ernst. "Die Deutschen haben zweimal ihr Geld verloren. Diese schlimme Erfahrung ist unsere Mitgift für die europäische Zukunft", sagte Brüderle im Gespräch mit der...
02.05.2013
Brüderle kritisiert französische Regierung scharf
Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer Brüderle, hat die französische Regierung um Staatspräsident François Hollande scharf kritisiert. "Die sozialistische Regierung Frankreichs wirtschaftet das Land dermaßen herunter, dass Frankreich derzeit nicht mehr auf Augenhöhe mit Deutschland ist", sagte Brüderle im Gespräch mit der...
02.05.2013
DIW-Chef: Weitere Zinssenkung durch EZB nicht effektiv
Der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hält eine weitere Zinssenkung vonseiten der Europäischen Zentralbank (EZB) für nicht effektiv. "Der Effekt auf die Refinanzierungsbedingungen der Banken und die Liquidität wäre sehr gering", sagte Fratzscher im Interview mit dem "Handelsblatt"...
02.05.2013
Zyprisches Parlament stimmt Bedingungen für Rettungspaket zu
Das zyprische Parlament hat den Bedingungen für das Hilfspaket der internationalen Gläubiger wie erwartet zugestimmt, allerdings nur äußerst knapp. Per Handzeichen stimmten am Dienstag 29 Abgeordnete dafür und 27 dagegen. Die Regierung hatte zuvor gewarnt, dass das Land bei einer Ablehnung vor einem Kollaps stehen würde. Im März war der...
30.04.2013
Günter Grass: Merkels Eurokurs "beschämend"
Der Schriftsteller und Nobelpreisträger Günter Grass hat die Bundesregierung für ihre Position in der Eurokrise heftig kritisiert. "Ich finde es beschämend und es wirft uns in eine Haltung zurück, die als deutsche Arroganz ausgelegt wird, wenn die Bundesrepublik als hochverschuldetes Land andere Länder zwingt, einen rigorosen Sparkurs zu...
30.04.2013
DZ-Bank-Chefökonom warnt wegen Frankreich vor neuer Eskalation der Euro-Krise
Der Chefvolkswirt der DZ Bank, Stefan Bielmeier, hält angesichts der massiven wirtschaftlichen Probleme Frankreichs eine neue Zuspitzung der Euro-Krise für möglich. "Frankreich ist aus meiner Sicht mit die größte Reformbaustelle in Europa", sagte Bielmeier "Handelsblatt-Online". Dennoch zögere die französische Regierung immer noch, ein...
30.04.2013
GfK-Konsumklima trotzt konjunkturellem Gegenwind
Trotz des stärker werdenden konjunkturellen Gegenwindes zeigt sich die Verbraucherstimmung in Deutschland im April überaus robust. Für Mai prognostiziert das Konsumklimabarometer 6,2 Punkte nach revidiert 6,0 Punkten im April, teilte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Dienstag mit. Sowohl die Einkommenserwartung wie auch die...
30.04.2013
Bericht: Defizit der Bundesländer sinkt weiter
Die 16 Bundesländer haben im ersten Quartal kräftig von sprudelnden Steuereinnahmen profitiert: Insgesamt gaben sie 3,1 Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Das zeigt eine neue Übersicht des Bundesfinanzministeriums, die dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) vorliegt. Das Länderdefizit war damit um 1,6 Milliarden Euro geringer als im...
29.04.2013
Gesamtmetall-Präsident erteilt AfD klare Absage
Gesamtmetall-Präsident Rainer Dulger hat der neuen eurokritischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) eine deutliche Absage erteilt. "Eine Rückkehr zur D-Mark wäre für die Metall- und Elektroindustrie fatal", sagte Dulger im Interview mit dem "Handelsblatt" (Montagausgabe) mit Blick auf die Kernforderung der Protestpartei, den Austritt...
28.04.2013
CDU-Haushälter unterstützt Bundesbank-Kritik an EZB
Der Haushaltsexperte der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Willsch, unterstützt die scharfe Kritik der Bundesbank an der Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). "Die EZB überschreitet ihr Mandat massiv", sagte Willsch "Handelsblatt-Online". Statt sich auf eine der Geldwertstabilität verpflichtende Geldpolitik zu beschränken,...
27.04.2013
Koalition uneins über Bundesbank-Kritik an EZB
Spitzenpolitiker der schwarz-gelben Koalition haben unterschiedlich auf die Kritik der Bundesbank an der Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) reagiert. "Ich sehe keinen Anlass zu bezweifeln, dass die EZB im Rahmen ihres Mandats handelt, wenn sie Maßnahmen zur Euro-Stabilisierung ergreift", sagte Unions-Fraktionsvize Michael Meister...
26.04.2013
Nach Kritik an Euro-Krisenpolitik der EZB: SPD greift Bundesbank an
In ungewöhnlich scharfem Ton hat der Finanzexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Sieling, auf die Kritik der Bundesbank an der Krisenpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) reagiert. Die Stellungnahme der deutschen Notenbank für das Bundesverfassungsgericht, in der insbesondere mögliche Staatsanleihenkäufe durch die EZB kritisiert...
26.04.2013
Zypern-Rettung: Schäffler erhebt schwere Vorwürfe gegen Draghi
Im Zusammenhang mit der Schieflage der zyprischen Laiki-Bank hat der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, schwere Vorwürfe gegen den Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, erhoben. Es sei skandalös, dass die EZB und Draghi gewusst hätten, dass die zyprische Notenbank unter ihrem Präsidenten...
25.04.2013
IWF lobt Schäubles Haushaltspolitik
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erhält Beistand von höchster Stelle: Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellt Schäuble für seine Haushaltspolitik ein gutes Zeugnis aus. "Ich glaube, dass die deutsche Haushaltspolitik im Großen und Ganzen angemessen ist", sagte Olivier Blanchard, Chefvolkswirt des IWF, im Gespräch mit der...
25.04.2013
Großbritannien stützt deutschen Sparkurs in Europa
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die sich zuletzt wegen ihres Sparkurses in Europa wachsender Kritik ausgesetzt sah, bekommt Unterstützung aus Großbritannien: Die britische Regierung sei "in diesem Punkt völlig auf einer Linie mit Bundeskanzlerin Merkel", sagte der britische Botschafter in Berlin, Simon McDonald, der "Rheinischen Post"...
25.04.2013
Union will Krisenländern bei Kredit-Tilgung entgegenkommen
Der finanzpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Flosbach, lehnt einen Kurswechsel in der EU-Sparpolitik ab, zugleich zeigte sich der CDU-Politiker allerdings offen dafür, den Krisenländern mehr Zeit für die Rückzahlung der internationalen Milliardenhilfen einzuräumen. "Forderungen nach generellen Erleichterungen lehne...
24.04.2013
IWF: AfD-Forderung nach Euro-Austritt mit erheblichen Nachteilen verbunden
Der von der eurokritischen Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) geforderte Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone wäre nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) mit erheblichen Nachteilen für die Bundesrepublik verbunden. "Die Kosten einer Auflösung der Währungsunion wären enorm", sagte Olivier Blanchard,...
24.04.2013
EU-Parlamentspräsident Schulz fordert Abkehr vom bisherigen Sparkurs
Nach EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat sich auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) für eine Abkehr des bisherigen Sparkurses in Europa ausgesprochen. Der "Welt" sagte Schulz, Haushaltskonsolidierung und Strukturreformen seien zwar unerlässlich, "aber einseitig". "Ohne Wachstumsperspektive, ohne dass für die betroffenen...
24.04.2013
Koalitionspolitiker lehnen Barroso-Forderung nach Lockerung der EU-Sparvorgaben ab
Politiker von Union und FDP lehnen im Kampf gegen die Euro-Schuldenkrise eine Abkehr von der Sparpolitik strikt ab: Einen entsprechenden Vorstoß von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso wiesen sie entschieden zurück. "Barroso sendet das absolut falsche Signal aus: Statt die Regierungen bei Ihren Konsolidierungsbemühungen zu...
23.04.2013
Rösler: Deutsche Wirtschaft profitiert vom Euro
Die deutsche Wirtschaft profitiert nach Ansicht von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) enorm vom Euro. "Unsere gemeinsame Währung hat unser Exportland vor allem 2008 und 2009 durch die Krise geführt", sagte Rösler im Gespräch mit der Zeitschrift "Superillu". Ein starkes gemeinsames Europa sei aber vor allem bedeutend, um mit den...
23.04.2013
Barroso fordert Ende von striktem Sparkurs in Europa
EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat ein Ende der strikten Sparvorgaben für kriselnde EU-Mitgliedstaaten gefordert. Die Austeritätspolitik der vergangenen Jahre habe nicht mehr die politische und gesellschaftliche Unterstützung, die sie benötige, um erfolgreich zu sein, sagte Barroso. "Ich glaube zwar grundsätzlich, dass unsere...
23.04.2013
Protest-Politiker Grillo erwartet Staatsbankrott Italiens im Herbst
Italiens Protest-Politiker Beppo Grillo erwartet den Staatsbankrott Italiens im Herbst 2013. "Im September, Oktober wird dem Staat das Geld ausgehen und er wird sich schwertun, die Renten und Gehälter auszuzahlen", sagte Grillo in einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Dienstagsausgabe). Grillo bezeichnet die politische Lage in Italien als...
23.04.2013
Prognose: IW rechnet bis 2014 mit 270.000 neuen Arbeitsplätzen
In den Jahren 2013 und 2014 werden nach Schätzungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) rund 270.000 neue Jobs in Deutschland entstehen. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Montagausgabe) unter Berufung auf Ergebnisse der IW-Konjunkturprognose. "Die Erfolgsstory am Arbeitsmarkt geht weiter. Sie zeigt, dass eine vernünftige...
22.04.2013
Umfrage: AfD mit guten Chancen auf Bundestags-Einzug
Die neue eurokritische Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) hat gute Chancen im Herbst in den Bundestag einzuziehen. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Online-Marktforschungsinstituts Mafo im Auftrag von "Handelsblatt-Online". 19,2 Prozent der 1.003 Befragten bejahten demnach die Frage, ob Sie der Partei bei der Bundestagswahl ihre...
22.04.2013
Pimco glaubt an die Macht der Notenbanken
Mark Kiesel, einflussreicher Fondsmanager beim US-Investor Pimco, geht davon aus, dass die Zentralbanken in den USA und Japan langfristig ihr Ziel erreichen werden, die Vermögenspreise und gleichzeitig die Inflationsraten zu erhöhen. "Die Notenbanken werden den Krieg gewinnen", sagte Kiesel in einem Interview mit dem "Handelsblatt"...
21.04.2013
Industrie warnt vor Verfall der Verkehrsinfrastruktur
Vorstände großer Unternehmen sowie Industrieverbände warnen in einem gemeinsamen Brief an das Bundeskanzleramt, zentrale Ministerien sowie die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag, dass Deutschland einen "wertvollen Standortvorteil" verspielt. "Ohne unsere leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und ohne innovative vernetzte Mobilitätsysteme...
21.04.2013
Voßkuhle verärgert über Zweifel an Kompetenz Karlsruhes bei der Euro-Rettung
Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle hat Zweifel in der Politik an der Kompetenz Karlsruhes bei der Euro-Rettung zurückgewiesen. "Mitunter ist da eine gewisse Abschätzigkeit zu spüren, die mich ärgert", sagte Voßkuhle der "Welt am Sonntag". "Wenn wir uns über Jahre mit einer Materie beschäftigen, tun wir das in einer Tiefe,...
21.04.2013
Trittin will vermögende Sparer an künftigen Bankenrettungen beteiligen
Der Spitzenkandidat der Grünen, Jürgen Trittin, hält die Pläne von EU-Kommissar Michel Barnier zum Umgang mit drohenden Bankenpleiten für vernünftig: "Bevor der Staat eine Bank rettet, müssen zunächst die Gläubiger der Bank herangezogen werden, danach auch die Anleger", forderte Trittin im Interview mit dem "Tagesspiegel am Sonntag"...
20.04.2013
Schäuble: Sparer-Beteiligung in Zypern Vorbild für ähnliche Krisen
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht in der Beteiligung der Sparer bei der Rettung Zyperns ein Vorbild für ähnlich gelagerte Krisen. "Die Beteiligung von Eigentümern, nachrangigen Anleihegläubigern und dann ungesicherten Anlegern muss der Normalfall sein, wenn ein Finanzinstitut in eine Schieflage gerät", sagte Schäuble im...
20.04.2013
Ökonom: Basel-III-Regeln können sehr leicht manipuliert werden
Die neuen Eigenkapitalvorschriften für Banken reichen nach Ansicht des renommierten Wirtschaftswissenschaftlers Martin Hellwig nicht aus, um eine Neuauflage der Finanzkrise zu verhindern, zudem seien die unter dem Stichwort "Basel III" vereinbarten Regeln sehr leicht zu manipulieren. Politiker und Aufsichtsbehörden hätten sich bei der...
19.04.2013
Zyperns Finanzminister garantiert Rückzahlung der Kredite
Der zyprische Finanzminister Harris Georgiades hat Deutschland die Rückzahlung der Hilfskredite garantiert. "Wir brauchen die Kredite derzeit, aber wir werden sie zurück zahlen, dafür garantieren wir", sagte Georgiades der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe). Das Darlehen, das Zypern erhalte, sei im europäischen Vergleich sehr klein und es gebe...
18.04.2013
Bundestag stimmt Zypern-Hilfspaket mit großer Mehrheit zu
Der Bundestag hat dem Hilfspaket für die Inselrepublik Zypern am Donnerstag mit großer Mehrheit zugestimmt. Von den 602 anwesenden Bundestags-Abgeordneten stimmten 487 für das Hilfspaket, 102 votierten dagegen, während sich 13 Parlamentarier enthielten. Neben den Abgeordneten der schwarz-gelben Regierungskoalition stimmten auch die meisten...
18.04.2013
Schäuble sieht Zypern in einer "dramatischen Situation"
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht die Insel-Republik Zypern in einer "dramatischen Situation". "Wenn wir Zypern nicht helfen, steht Zypern unausweichlich vor dem Staatsbankrott", sagte Schäuble am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. Gleichzeitig betonte der Finanzminister, dass sich "erste Erfolge in den...
18.04.2013
Rosige Aussichten…
Totaler Kollaps der Gesellschaft in China für 2014 vorhergesagt
Eine Sondergruppe der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) soll dem Zentralkomitee einen geheimen Bericht vorgelegt haben, in dem ein totaler Kollaps der Gesellschaft in China im Jahr 2014 prognostiziert wurde. Dies berichtet die chinesischsprachigen Epoch Times, Dajiyuan, die eine solche Entwicklung aufgrund der Wirtschaftskrise, der...
18.04.2013
Weltbank will Armut bis 2030 ausradieren
Die Weltbank will sich bei der Frühjahrstagung am Wochenende erstmals das konkrete Ziel setzen, die Armut in der Welt bis 2030 auszuradieren. Zugleich will die Weltbank künftig "geteilten Wohlstand" anstreben und sich auf die 40 Prozent der Ärmsten in der Welt konzentrieren. Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, will mit den konkreten...
17.04.2013
Zeitung: Wirtschaftsforscher kritisieren Maßnahmen zur Euro-Rettung
Die Ökonomen der führenden deutschen Forschungsinstitute üben nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" Kritik an den bisherigen Maßnahmen in der Euro-Krise. Es gebe noch kein langfristig tragfähiges Konzept zur Stabilisierung der Staatsfinanzen. Dazu fehle ein "nachhaltiger Ordnungsrahmen". Die Ökonomen warnen zudem vor...
17.04.2013
CDU-Abgeordnete wollen Zypern-Paket aus ökonomischen und politischen Gründen ablehnen
Mit ökonomischen und politischen Gründen haben die CDU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Bosbach, Manfred Kolbe und Klaus Peter Willsch ihr Nein am Donnerstag im Bundestag bei der Abstimmung über das neue Euro-Rettungspaket für Zypern begründet. "Zypern wird die ihm verordnete Schuldenlast auf Dauer nicht tragen können und durch die...
17.04.2013
DIW erwartet mittelfristig riesige Haushaltsüberschüsse
Neue Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigen, dass die Staatskassen rasant gesunden: Im Jahr 2017, am Ende der mittelfristigen Planungsperiode, werden die öffentlichen Haushalte in Deutschland einen Jahresüberschuss von 28 Milliarden Euro erzielen und das bei geltendem Steuerrecht, also ohne die von SPD,...
16.04.2013
Unionsfraktionsvize Meister ermahnt Zypern und deutet Zustimmung zu Hilfsprogramm an
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Michael Meister (CDU), hat Zypern wegen des erhöhten Finanzbedarfs kritisiert. "Die Regierung in Nikosia muss aufpassen, nicht erneut Vertrauen zu verspielen", sagte Meister dem "Handelsblatt". "Die Daten für die Haushalts- und Wirtschaftsentwicklung dürfen nicht ständig angepasst...
15.04.2013
Brüderle wirft "Alternative für Deutschland" Konzeptionslosigkeit vor
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat die neue Partei "Alternative für Deutschland" als konzeptlos kritisiert und eine inhaltliche Auseinandersetzung angekündigt. "Es reicht nicht, sich `Alternative` zu nennen, wenn man keine Lösungen und Antworten für die Zukunft Europas bietet", sagte Brüderle der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Die...
14.04.2013
Bundesbank fordert mehr Mitsprache bei europäischer Bankenaufsicht
Bundesbank-Vizepräsidentin Sabine Lautenschläger hat mehr Mitspracherechte für die Bundesbank bei der Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank (EZB) gefordert. So solle sie Bundesbank im geplanten Aufsichtsgremium (Supervisory Board) die Entscheidungen des EZB-Rates vorbereiten und mitgestalten, sagte sie im Interview mit der "Welt"....
14.04.2013
Ökonomen fordern höheren Beitrag von Vermögenden bei Euro-Rettung
Führende Ökonomen sind davon überzeugt, dass die Euro-Krisenstaaten einen höheren Eigenbeitrag zur Sanierung ihrer Staatsfinanzen leisten müssen: Nach Meinung des Wirtschaftsweisen Peter Bofinger sollten vor allem Vermögende stärker zur Kasse gebeten werden. Im Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" rät der Volkswirt den Regierungen Südeuropas...
14.04.2013
Rösler mahnt Reformen in Frankreich an
Angesichts der schwierigen Wirtschaftslage in Frankreich hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) Reformen angemahnt. "Frankreich ist unser engster Freund, den wir unterstützen, wo wir nur können. Aber es wird uns nur gemeinsam gelingen, aus der Krise herauszukommen. Wichtig sind dabei strukturelle Reformen und die...
14.04.2013
Genscher: Europa steht am Scheideweg
Mit einem Appell für die Bewahrung des Euro hat sich der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) vor der Gründung der Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) an die Öffentlichkeit gewandt: "Europa steht am Scheideweg", schrieb Genscher in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus". "Diejenigen, die offen...
14.04.2013
Wirtschaftsminister von Ungarn sieht keinen Bedarf für IWF-Hilfen
Ungarns Wirtschaftsminister Mihály Varga hat erklärt, sein Land brauche keine weiteren Kredithilfen des Internationalen Währungsfonds (IWF). "Wir brauchen das Geld des Fonds nicht, weil wir uns an den Finanzmärkten Geld besorgen können", sagte Varga im Gespäch mit der "Welt am Sonntag". "Zuletzt haben wir im Februar 3,5 Milliarden Dollar an...
14.04.2013
Zypern-Paket: Steinmeier stellt Ja der SPD in Aussicht
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat die Zustimmung seiner Partei zur europäischen Zypern-Hilfe im Bundestag signalisiert. Die SPD überprüfe bei jeder einzelnen Entscheidung zur Euro-Rettung, ob sie tragfähig sei, sagte Steinmeier der "Welt am Sonntag". Im dritten Anlauf sei den europäischen Finanzministern ein Vorschlag gelungen,...
13.04.2013
Deutsche-Bank-Chefvolkswirt lobt Krisenpolitik der Kanzlerin
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hat die Krisenpolitik der Bundeskanzlerin gelobt: "Angela Merkel zählt für mich zu den besten Kanzlern der Nachkriegsgeschichte", sagte er im Interview mit der "Welt am Sonntag". "Sie hat maßgeblich dafür gesorgt, Europa zu retten." Ohne Merkels Politik wäre seiner Ansicht nach viel...
13.04.2013
Euro-Finanzminister billigen Hilfe für Zypern
Die Euro-Finanzminister haben das Rettungspaket für das finanziell angeschlagene Zypern gebilligt. Das sagte der Chef der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, am Freitag in Dublin. Das Rettungspaket für die Insel-Republik umfasst zehn Milliarden Euro. Neun Milliarden Euro kommen von den Euro-Partnern, die restliche Summe stellt der Internationale...
12.04.2013
EU fordert von Portugal Bekenntnis zum Sparkurs als Gegenleistung für weitere Hilfe
Kurz vor dem Treffen der Finanzminister der Euro-Zone hat EU-Währungskommissar Olli Rehn Portugal Bedingungen dafür gestellt, dass das Land weiter Finanzhilfen erhalten könne. Im Gespräch mit der Tageszeitung "Die Welt" (Freitagausgabe) forderte Rehn, die Regierung müsse beim Finanzministertreffen in Dublin an diesem Freitag ein Bekenntnis...
11.04.2013
Asmussen: EZB kann Regierungshandeln nicht ersetzen
Das EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Krise von den Regierungen der Euro-Länder gefordert: "Wir können das Regierungshandeln nicht ersetzen, wir können keine Haushalte konsolidieren, keine Wettbewerbsfähigkeit herstellen oder Banken sanieren. Der überwiegende Teil der Maßnahmen, die jetzt...
11.04.2013
Bericht: Finanzbedarf in Zypern höher als erwartet
Zyperns Finanzbedarf während der Laufzeit des Euro-Rettungsprogramms ist einem Medienbericht zufolge mit 23 Milliarden Euro größer als erwartet. Das gehe aus der Vereinbarung mit dem Euro-Rettungsfonds ESM hervor, schreibt das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Laut dem Papier steuert Zypern allerdings 13 Milliarden Euro selbst bei. Die Summe...
10.04.2013
Chinas Exporte nach Europa brechen ein
Die Exporte von China nach Europa sind im März regelrecht eingebrochen: Die Ausfuhren des Riesenreichs in die EU-Länder sind im Jahresvergleich um 14 Prozent gesunken, wie die chinesische Zollbehörde am Mittwoch in Peking mitteilte. Auch die Nachfrage aus den USA und Japan nach chinesischen Produkten ging demnach zurück. Insgesamt hat sich...
10.04.2013
Westerwelle: Jahr 2013 wird eigentliche Bewährungsprobe für Europa
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) ist der Ansicht, dass das Jahr 2013 die eigentliche Bewährungsprobe für Europa werde. "Ich kann mich nicht erinnern, dass die Fliehkräfte in Europa schon einmal so groß gewesen wären. Ich appelliere an alle, eigene Fehler oder Versäumnisse nicht mit Schuldzuweisungen in Richtung Brüssel oder...
10.04.2013
Rösler sieht Konjunktur-Belebung in Deutschland
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) sieht die deutsche Wirtschaft trotz des jüngsten Exporteinbruchs im Aufwind. Das geht nach Angaben der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) aus dem Monatsbericht April des Wirtschaftsministeriums hervor. Danach zeichnet sich nach Ansicht der Fachleute im Ministerium eine Konjunkturbelebung ab. Gerade...
10.04.2013
Schäuble fordert neue Sparmaßnahmen von Portugal
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat von Portugal neue Sparmaßnahmen gefordert, nachdem das Verfassungsgericht des Landes Teile des Sparpakets für verfassungswidrig erklärt hatte. Portugal müsse nach der Entscheidung des Verfassungsgerichts "jetzt neue Maßnahmen treffen" und seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber den...
08.04.2013
Schäuble sieht Europa durch Finanzkrise gestärkt
Nach Einschätzung von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird Europa gestärkt aus der Finanzkrise hervorgehen. "Europa und der Euro sind in letzter Zeit maßgeblich stabilisiert worden und wir stehen sehr viel besser da, als noch vor wenigen Jahren. Ich bin der Auffassung, dass wir in wenigen Jahren rückblickend feststellen werden,...
08.04.2013
US-Ökonomin warnt vor Folgen lockerer Geldpolitik
Die US-Ökonomin Carmen Reinhart hat die Politik der führenden Notenbanken kritisiert. Wenn die Inflation anziehe, was letztlich passieren werde, dürfte "offensichtlich werden, dass die Zentralbanken zu Dienern der Regierungen geworden sind", sagte die Harvard-Ökonomin dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Die Notenbanken täten alles, um den...
07.04.2013
Studie: Kostenvorteile locken Investoren in EU-Krisenländer
Die Krisenländer der EU gewinnen als Investitionsstandort wieder an Attraktivität. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), über die das "Handelsblatt" in seiner Freitagausgabe berichtet. Befragt wurden rund 2.500 weltweit tätige deutsche Unternehmen zu ihren...
05.04.2013
EZB lässt Leitzins bei 0,75 Prozent
Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent. Das beschloss der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt am Main. Der Leitzins liegt bereits seit Juli 2012 auf dem historisch niedrigen Niveau von 0,75 Prozent. Die Beibehaltung des Leitzinses auf diesem Niveau war von Experten im Vorfeld der...
04.04.2013
Bericht: Niedrigzinspolitik der EZB belastet deutschen Mittelstand
Die Pensionssysteme des deutschen Mittelstands leiden unter der angespannten Lage auf den Kapitalmärkten: Die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) führt in den nächsten 15 Jahren zu einer Deckungslücke von 4,1 Milliarden Euro bei den kleinen und mittleren Unternehmen. Das geht aus einer Analyse des Deutschen Industrie- und...
03.04.2013
Bericht: EZB will Mittelstand in Südeuropa fördern
Die Europäische Zentralbank (EZB) will mittelständischen Unternehmen in Südeuropa den Zugang zum Kreditmarkt erleichtern. Nach Informationen der Wochenzeitung "Die Zeit" diskutiert der Rat der Notenbank über ein Programm, das die Zinslast für den Mittelstand senkt. Hintergrund: Der Kreditmarkt in Europa ist tief gespalten. Während...
03.04.2013
Geldabflüsse aus Zypern: Oppositionspolitiker glaubt an "Insiderinformationen"
Der kommunistische Oppositionspolitiker Christos Messis glaubt, dass einige Mitglieder der Regierung Zyperns Insiderinformationen über die Einführung einer Zwangsabgabe hatten und somit Gelder außer Landes schaffen konnten. Dies sagte er im Deutschlandfunk. Nachdem der zyprische Finanzminister Michael Sarris am Dienstag zurücktrat, stelle sich...
03.04.2013
Zyperns Finanzminister tritt zurück
Der zyprische Finanzminister Michael Sarris tritt zurück. Das teilte er am Dienstag mit. Der Schritt erfolgt nach dem vorläufigen Abschluss der Gespräche mit den internationalen Geldgebern über das zehn Milliarden Euro schwere Hilfspaket. Dabei war zuletzt ein Zinssatz von 2,5 Prozent ausgehandelt worden, in zehn Jahren soll angeblich die...
02.04.2013
Unions-Fraktionsvize Meister rechnet mit schwarz-gelber Mehrheit für Zypern-Hilfe
Bei der anstehenden Bundestagsabstimmung über ein Rettungsprogramm für Zypern erwartet der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Michael Meister (CDU), eine eigene Mehrheit der schwarz-gelben Koalition. "Ich gehe fest davon aus, dass Union und FDP eine eigene Mehrheit haben werden", sagte Meister dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe)....
01.04.2013
SPD-Haushälter Schneider äußert Verständnis für Zypern-Attacken gegen Bundesregierung
Der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, hat Verständnis für die heftigen Vorwürfe in Zypern gegen die Rolle Deutschlands bei der finanziellen Rettung der Inselrepublik gezeigt. "Das jüngste Beispiel des Krisenmanagements der Bundesregierung um den zypriotischen Hilfsantrag ist zugleich das schlimmste...
30.03.2013
BDI-Präsident Grillo fordert Fiskalunion für Euro-Zone
Nach den Krisensitzungen zur Rettung Zyperns fordert der Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, die Etablierung einer Fiskalunion in der Euro-Zone sowie ein Ende "der Krisenhektik und Feuerwehraktionen". Auf Dauer könne das nicht gut gehen, sagte Grillo in einem Interview mit der "Welt am Sonntag"...
29.03.2013
Deutsche Politiker wehren sich gegen anti-deutsche Stimmen in Europa
Deutsche Politiker haben mit Unverständnis und deutlicher Kritik auf anti-deutschen Stimmen in Europa reagiert. "Die christlich-liberale Koalition mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bemüht sich wie keine andere Regierung um Stabilität in Europa", sagte FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Die deutschen Steuerzahler...
29.03.2013
Wirtschaftsexperten rechnen mit weiteren Finanzhilfen für Euro-Länder
Deutsche Wirtschaftsexperten rechnen damit, dass noch weitere Länder der Euro-Zone Finanzhilfen benötigen werden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus". Die Ökonomen gehen demnach aber nicht davon aus, dass die Rettung Zyperns als Vorbild für künftige Krisen dienen wird. "Die radikale Rettung ist der Schwere der Probleme in Zypern...
29.03.2013
Luxemburg warnt vor Beteiligung privater Investoren bei Bankpleiten
In der Europäischen Union ist nach dem Rettungspaket für Zypern ein heftiger Streit um die Beteiligung privater Investoren an den Kosten von Bankpleiten entbrannt: Der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden warnt davor, nach dem Vorbild Zyperns auch Großsparer mit Vermögen von mehr als 100.000 Euro zur Kasse zu bitten. "Das führt dazu,...
29.03.2013
Zeitung: Bundesbank versorgt Zypern mit Bargeld
Das Bargeld, mit dem die Notenbank Zyperns am späten Mittwochabend ausgestattet worden ist, stammt offenbar aus dem Bargeldbestand der Bundesbank. Das erfuhr das "Handelsblatt" aus mit dem Vorgang vertrauten Kreisen. Das Bargeld es soll sich um fünf Milliarden Euro handeln sei mit einem Flugzeug der Lufthansa von Frankfurt nach Zypern...
28.03.2013
Zypern: Chaos bei Bankenöffnung bleibt aus
Das erwartete Chaos vor den zyprischen Banken ist am Donnerstagmittag ausgeblieben. Die Kreditinstitute öffnete um 12 Uhr Ortszeit (11 Uhr deutscher Zeit) zum ersten Mal seit fast zwei Wochen. Vor vielen Bankfilialen versammelten sich zwar mehrere Dutzend Kunden, diese bekräftigten aber gegenüber Journalisten überwiegend, nur ihre normalen...
28.03.2013
SPD-Politiker machen Merkel für anti-deutsche Proteste verantwortlich
SPD-Politiker haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dafür verantwortlich gemacht, dass der Unmut über Deutschlands Rolle in der Euro-Krise wächst. Die Regierung Merkel habe zu dieser Entwicklung "selbst kräftig beigetragen", sagte der Vorsitzende der SPD in Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, "Handelsblatt-Online". "Immer wieder aus...
28.03.2013
Auswärtiges Amt: Kritik an Deutschland in Südeuropa nicht überbewerten
Das Auswärtige Amt hat davor gewarnt, die zum Teil heftige Kritik in Südeuropa an der deutschen Krisenpolitik über zu bewerten. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Karikaturen mit Hitlerschnurrbart dargestellt werde, sei das zwar nicht so, wie sie sich "die Kommunikation zwischen befreundeten Ländern" vorstelle, sagte die...
28.03.2013
Zypern bereitet sich auf Banken-Öffnung vor
Auf Zypern laufen die Vorbereitungen für eine Wiedereröffnung der Banken auf Hochtouren. Wie die griechische Zeitung "Kathimerini" berichtet, sollen die Finanzinstitute des Landes am Donnerstag aber nur Auflagen wieder ihre Türen öffnen. So soll das Abheben von Geld limitiert werden. Zudem würden Auslandsüberweisungen auf 5.000 Euro pro...
27.03.2013
Ökonomen fordern EU-Aufbauhilfe für Zypern
Nach Einschätzung von Ökonomen wird Zypern der Aufbau eines neuen Geschäftsmodells für die Zeit nach der Schuldenkrise nur mit Hilfe seiner EU-Partner gelingen. "Bei der Entwicklung von neuen Wirtschaftsstrukturen sollte die Europäische Union mit technischer Hilfe unterstützen", sagte der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater,...
27.03.2013
Regierung: Zypern-Rettung kein Vorbild für andere Euro-Krisenstaaten
Das Rettungspaket für Zypern, das eine Beteiligung von Kontoinhabern mit Einlagen über 100.000 Euro vorsieht, ist laut Regierungssprecher Steffen Seibert kein Vorbild für künftige Hilfsprogramme. "Zypern ist ein singulärer Fall", sagte Seibert am Mittwoch in Berlin. Aus der zyprischen Lösung seien dem Regierungssprecher zufolge keine...
27.03.2013
Schäffler rechnet mit Euro-Austritt Zyperns
Der FDP-Finanzexperte Frank Schäffler rechnet mit einem Euro-Austritt von Zypern. Schäffler glaube, dass der Fall Zypern "noch längst nicht gelöst" sei, sagte der Freidemokrat am Mittwoch im Deutschlandfunk. "Ich glaube, am Ende wird Zypern es nicht schaffen, innerhalb des Euros zu bleiben", so Schäffler weiter. Mit Blick auf die...
27.03.2013
Immobilienblase und Schuldenkrise
China: Anzeichen für eine Wirtschaftskrise im Jahr 2013
Dass der Volksrepublik China 2013 eine Wirtschaftskrise bevorsteht, dazu gab es einen internen Vortrag vor wenigen Parteimitgliedern. Dabei wurden die Schuldenkrise der Regionalregierungen und das Platzen der Immobilienblase als wichtige Faktoren für die Wirtschaftskrise identifiziert. Mittlerweile sind die Anzeichen für diese zwei Aspekte...
26.03.2013
Bericht: Zyprische Notenbank weitet Notkredite an Banken aus
Die zyprischen Banken brauchen offenbar mehr Hilfe von der Notenbank des Landes: Nach Informationen der "Welt" plant die Zentralbank Zyperns eine Ausweitung ihrer Notfallkredite. Dabei gehe es um eine Summe von ungefähr 2,5 bis drei Milliarden Euro, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Zeitung. Einen entsprechenden Antrag...
26.03.2013
Koalitionspolitiker kritisieren Euro-Gruppen-Chef scharf
Politiker von CDU und FDP haben die Äußerungen von Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem scharf kritisiert, wonach die Maßnahmen zur Zypern-Rettung als Vorbild für andere Euro-Krisenstaaten dienen könnten. "Zypern ist und bleibt ein Sonderfall, der die Euro-Gruppe, ihren Chef und vor allem die zypriotischen Bürgerinnen und Bürger vor...
26.03.2013
Euro-Rettung: Deutsche-Bank-Chefvolkswirt fordert Einbeziehung von Gläubigern
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hat dafür plädiert, bei der Euro-Rettung Gläubiger von Banken und Staaten stärker einzubinden. "Man sollte jede sich bietende Gelegenheit nutzen, um Marktdisziplin wieder herzustellen", sagte er dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Die Gläubiger von Banken und Staaten müssen...
26.03.2013
Riexinger warnt vor Scheitern des Euro
Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, hat angesichts der Zypern-Hilfe vor einem Scheitern des Euro gewarnt. "Ich warne vor den Risiken und Nebenwirkungen des Zypern-Deals", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Das Ergebnis ist nicht zustimmungsfähig. Die Serie von Tabubrüchen und Aushebelungen der Währungsunion...
26.03.2013
Bundesbankvorstand gibt Entwarnung für deutschen Immobilienmarkt
Bundesbankvorstand Andreas Dombret glaubt nicht an eine Blase am deutschen Immobilienmarkt. Im Gegenteil, 2012 habe sich die "Preisdynamik für Immobilien in den großen deutschen Städten stabilisiert", sagte Dombret in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Wenn es dennoch zu einer Immobilienblase kommen sollte, so...
26.03.2013
Zyprischer Arbeitsminister warnt vor tiefer Rezession und steigender Arbeitslosigkeit
Der zyprische Arbeitsminister Harris Georgiades hat vor dem Hintergrund der Krise in Zypern vor einer tiefen Rezession und steigender Arbeitslosigkeit gewarnt. Georgiades sagte der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe): "Wir werden durch eine sehr schwierige Zeit gehen. Dieser einmalige Akt der Korrektur des Bankensystems wird die produktiven Sektoren...
26.03.2013
BDI-Präsident: Zypern-Kompromiss ist "Schritt in die richtige Richtung"
Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat den Kompromiss der Euro-Gruppe zur Rettung Zyperns begrüßt. "Ich bin froh, dass dieser Schritt in die richtige Richtung gegangen worden ist", sagte Grillo der "Welt". Es sei zudem ein "wichtiges Zeichen, dass die Spareinlagen unter 100.000 Euro verschont werden",...
25.03.2013
Bosbach hält Zypern-Paket für nicht zustimmungsfähig
Die Zypern-Hilfe stößt in der schwarz-gelben Koalition auf Kritik: "Das so genannte Rettungspaket ist nicht zustimmungsfähig", sagte der CDU-Abgeordnete Wolfgang Bosbach der WAZ-Mediengruppe. Zypern sei zudem nicht "systemrelevant" im Euro-Raum. Damit entfalle die Rechtsgrundlage für Hilfen. Er sehe nicht, wie die Probleme der zypriotischen...
25.03.2013
Zypern-Einigung: Steuerzahlerbund warnt vor verfrühtem Optimismus
Der Bund der Steuerzahler hat nach der Zypern-Einigung vor verfrühtem Optimismus gewarnt. Das nun beschlossene Maßnahmenpaket vermeide zwar viele Fehler, die in anderen Krisenstaaten gemacht worden seien. Erstmals rückten Risiko und Haftung wieder näher zusammen. "Für Jubelschreie der Steuerzahler ist es jedoch noch zu früh", sagte...
25.03.2013
Zypern-Hilfen: Wirtschaftsflügel der Union skeptisch
Im Wirtschaftsflügel der Union gibt es bezüglich der Hilfen für den angeschlagenen Euro-Partner Zypern erhebliche Skepsis. Der Chef des Parlamentskreises Mittelstand der Unionsfraktion, Christian von Stetten (CDU), nahm dabei Bezug auf den Umstand, dass neben der Systemrelevanz eines Landes auch die Schuldentragfähigkeit eine wichtige...
25.03.2013
Zyperns Arbeitsminister bekräftigt Bankenöffnung am Dienstag
Der Arbeitsminister und stellvertretende Finanzminister von Zypern, Harris Georgiades, hat bekräftigt, dass die zyprischen Banken am morgigen Dienstag wieder öffnen sollen. "Unser Ziel ist, die Banken so früh wie möglich wieder zu öffnen - und zwar am Dienstag", sagte Georgiades der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe). Es werde sicherlich einen...
25.03.2013
Anlegerschützer sehen nach Zypern-Beschluss für Großkonten keine Zukunft mehr
Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) hält nach der Einigung der Euro-Finanzminister auf einen Rettungsplan für Zypern Konten mit mehr als 100.000 Euro Guthaben für keine sichere Anlageform mehr. "Für die Investoren bedeutet dies: Man sollte maximal 100.000 Euro bei einer Bank, außer Sondervermögen wie Aktiendepots, anlegen", sagte...
25.03.2013
Merkel hält neues Zypern-Hilfspaket für tragfähig
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält das neue Rettungspaket für Zypern für tragfähig. Dies gelte sowohl für die finanziell angeschlagene Insel-Republik als auch für die Eurozone, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Merkel sei froh, dass sich die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und...
25.03.2013
Zypern-Rettung: FDP begrüßt "weit besseres Ergebnis"
Der haushaltspolitische Sprecher der FDP im Bundestag, Otto Fricke, hat das Rettungspaket für Zypern begrüßt, auf das sich die Euro-Gruppe in der Nacht auf Montag verständigt hatte: Die Liberalen begrüßten, "dass jetzt ein marktwirtschaftlich und ordnungspolitisch weit besseres Ergebnis erreicht werden konnte", sagte Fricke am Montag in...
25.03.2013
Euro-Gruppe einigt sich auf Rettungspaket für Zypern
Die Euro-Gruppe hat sich in der Nacht auf Montag auf ein Rettungspaket in Höhe von zehn Milliarden Euro für Zypern verständigt. Im Gegenzug erklärte sich die zyprische Regierung bereit, den Bankensektor in der Insel-Republik radikal zu schrumpfen. Bankkunden mit einem Guthaben oberhalb von 100.000 Euro sollen einen erheblichen Teil ihres...
25.03.2013
Bericht: Finanzbedarf Zyperns größer als erwartet
Zypern braucht nach Informationen der Tageszeitung "Die Welt" mehr Geld zur Rettung seiner Banken und Stabilisierung seines Staatshaushalts als bislang erwartet. Die zunächst vereinbarten 17 Milliarden Euro würden nicht ausreichen, heiße es im Umfeld der Verhandlungen. Der genaue Betrag stehe aber noch nicht fest. Mehrere Personen im Umfeld...
24.03.2013
Schäuble sieht neuen Plan für Zypern skeptisch
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat skeptisch auf den jüngsten Plan reagiert, den die Regierung in Zypern zur Vermeidung einer Staatspleite vorgelegt hat. "Die Idee, die Probleme der Banken mit den Rentenfonds zu lösen, habe ich bereits bei dem Treffen der Eurogruppe letzten Freitag/Samstag klar abgelehnt", sagte er der "Welt am...
24.03.2013
SPD- und FDP-Politiker für stärkere Beteiligung privater Gläubiger in Krisenstaaten
Politiker von SPD und FPD haben sich für eine stärkere Beteiligung der privaten Gläubiger in den Krisenstaaten, allen voran Zypern, ausgesprochen. "Bevor das Geld der europäischen Steuerzahler eingesetzt wird, sollten Länder, die Hilfen wollen, stärker auf die vorhandenen privaten Reichtümer zurückgreifen", sagte Joachim Poß,...
23.03.2013
Union bleibt skeptisch bei Zypern-Rettung
Die Führung der Unionsfraktion im Bundestag hat sich sehr skeptisch zum derzeitigen Stand der Bemühungen um eine finanzielle Rettung Zyperns geäußert. Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", immerhin bewegten sich die politisch Verantwortlichen in Nikosia jetzt....
23.03.2013
Ökonom Sinn warnt vor Banken-Run in Europa
Top-Ökonom Hans-Werner Sinn warnt im Zuge der Zypern-Krise vor einem Anlegeransturm auf Europas Banken. "Die Gefahr eines europaweiten Bank Runs besteht latent, denn die Bankenwelt Südeuropas ist angeschlagen", sagte Sinn der "Welt am Sonntag". "Einige Länder und viele Banken sind eigentlich schon pleite und werden nur durch die Sonderkredite...
23.03.2013
Zypern: Parlamentsabstimmung über Zwangsabgabe verzögert sich
In Zypern verzögert sich die Abstimmung des Parlamentes über eine Zwangsabgabe für Bankkunden. Wie die zypriotische Nachrichtenagentur CNA berichtet, werde Staatspräsident Nikos Anastasiades am Samstag zunächst nach Brüssel reisen, um weitere Gespräche mit der Europäischen Union zu führen. Er wird dabei von den Spitzen der Parteien...
23.03.2013
Die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, hält eine Sondersitzung des Bundestags wegen der Zypern-Hilfe für möglich und warnt das Land vor Verzögerungen. "Zypern muss wissen, dass es nicht pokern kann", sagte Hasselfeldt der "Rheinischen Post". "Ein substanzieller Eigenbeitrag Zyperns ist angesichts des großen Finanzbedarfs der...
23.03.2013
Zypern: Parlament billigt erste Teile von neuem Rettungspaket
Das zyprische Parlament hat am Freitagabend erste Teile des neuen Rettungspakets gebilligt. Die Abgeordneten stimmten der Schaffung eines Solidaritätsfonds sowie der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen zu. Mit dem Fonds sollen die Banken des Euro-Landes rekapitalisiert werden, während die Einschränkungen im Kapitalverkehr einen...
22.03.2013
Zypern-Krise: Nikosia verhandelt mit Troika über Paketlösung
Die zyprische Regierung verhandelt mit der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) über eine neue Paketlösung zur Rettung des Landes. Einerseits will man in Nikosia die Laiki Bank, das zweitgrößte Geldhaus des Landes, abwickeln. Dabei soll ein erheblicher Teil der Kontoguthaben und...
22.03.2013
FDP-Europapolitiker äußert scharfe Kritik am EU-Krisenmanagement in Zypern
Der FDP-Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis hat scharfe Kritik am Krisenmanagement der europäischen Politik in Zypern geäußert. "Die Art und Weise, wie hier in den letzten Monaten Porzellan zerbrochen wurde, ist beispiellos", schreibt der Präsident der Deutsch-Hellenischen Wirtschaftsvereinigung in einem Gastbeitrag für...
22.03.2013
Grünen-Politiker Schick begrüßt Maßnahmen gegen Kapitalflucht aus Zypern
Der finanzpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Gerhard Schick, hat es begrüßt, dass sich die Europäische Zentralbank (EZB) gegen eine mögliche Kapitalflucht aus Zypern wappnet. "Es ist richtig, dass sich die Europäische Zentralbank auf mögliche Marktturbulenzen vorbereitet. Denn es ist nicht mit völliger Sicherheit...
22.03.2013
"Bild": Zyprische Regierung berät über Haircut
Die zyprische Regierung berät in der anhaltenden Krise über einen Schuldenschnitt. Wie das Nachrichtenportal "bild.de" unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, sei Präsident Nikos Anastasiades dazu in Gesprächen mit den Parteiführern. Es werde über einen Haircut zwischen fünf und sieben Prozent gesprochen. Hintergrund ist, dass der...
22.03.2013
SPD verlangt Sondersitzung des Bundestages zur Zypernhilfe
Im Fall einer Zypern-Hilfe pocht die SPD auf eine Sondersitzung des Bundestages noch in der Osterpause. Das berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe) unter Berufung auf einen Brief von SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier an Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Falls es zu einer positiven Entscheidung und des...
22.03.2013
Ökonomen begrüßen EZB-Kapitalverkehrskontrollen für Zypern
Ökonomen in Deutschland haben die Pläne der Europäischen Zentralbank (EZB) für massive Beschränkungen des Kapitalverkehrs in Zypern begrüßt. "Nach der dümmsten wirtschaftspolitischen Entscheidung in jüngster Zeit, alle zypriotischen Sparer mit einer Abgabe zu belegen, steht das Finanzsystem wieder einmal am Rande des Abgrunds. Falls...
22.03.2013
Kampf um Rettungspaket: Merkel warnt Zypern
Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt Zypern davor, die Geduld der Euro-Partner im Kampf um ein Rettungspaket nicht weiter zu strapazieren. Zypern würde die Geduld der Troika aus EU, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds testen, sagte Merkel am Freitag in einer Sondersitzung der Unionsfraktion im Bundestag. Die Regierung in...
22.03.2013
Mehrheit der Deutschen befürchtet Verschlimmerung der Euro-Krise
Zum ersten Mal in diesem Jahr wird die Eurokrise laut einer Umfrage wieder als das bei weitem wichtigste Problem in Deutschland genannt. Das ergab eine Erhebung für das ZDF-Politbarometer. Vor dem Hintergrund der Lage in Zypern gehen 64 Prozent der Befragten davon aus, dass sich die Eurokrise eher verschärfen wird, neun Prozent rechnen mit einer...
22.03.2013
Bericht: EZB bereitet Kapitalverkehrskontrollen für Zypern vor
Um eine massive Kapitalflucht aus dem Krisenland Zypern zu verhindern, bereitet die Europäische Zentralbank offenbar verschiedene Instrumente zur Kontrolle des Kapitalverkehrs vor. Wie das "Handelsblatt" aus Notenbankkreisen erfuhr, sollen Zyperns Bürger für eine längere Zeit nur einen begrenzten Betrag an Bargeld an Geldautomaten abheben...
22.03.2013
Umfrage: Jeder Zweite macht sich Sorgen um seine Ersparnisse
Die Euro-Krise verunsichert die Deutschen: Jeder zweite Deutsche (48 Prozent) macht sich im Rahmen der Euro- und Schuldenkrise laut einer Umfrage für den aktuellen ARD-Deutschlandtrend Sorgen um seine Ersparnisse. Mit 59 Prozent ist die Mehrheit der Meinung, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Krise richtig und entschlossen gehandelt hat....
22.03.2013
FDP-Europapolitiker kritisiert Eurogruppenchef Dijsselbloem
Das Vorgehen des neuen Eurogruppenchefs Jeroen Dijsselbloem im Fall der Zypernhilfe hat der FDP-Europapolitiker Alexander Graf Lambsdorff als "geradezu dilettantisch" kritisiert. Der Vorsitzende der FDP im Europäischen Parlament schrieb in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin "Focus": "Dass die Beendigung eines nationalen Geschäftsmodells...
22.03.2013
Zypern will Kapitalverkehrskontrollen einführen
Zypern will vorübergehend Kapitalverkehrskontrollen einführen, um einen massenhaften Geldabfluss ins Ausland zu verhindern, sobald die Banken der Insel-Republik, die seit sechs Tagen geschlossen sind, wieder öffnen. Das sehe ein entsprechender Gesetzesvorschlag vor, der dem Parlament am Donnerstagabend vorgelegt wurde, wie örtliche Medien...
21.03.2013
EU-Parlamentspräsident bei Lösung der Zypern-Krise über Fonds optimistisch
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), hat sich hinsichtlich einer Lösung der zyprischen Schuldenprobleme über einen Fonds optimistisch gezeigt. "Wenn der Sozialfonds die Lasten im Lande gerechter verteilen wird, dann könnte er die Lösung sein. Ich bin optimistisch, dass es gelingen wird", sagte Schulz am Donnerstag...
21.03.2013
Ex-Verfassungsrichter Kirchhof: Kreditfinanzierte Rettungsschirme wirken destabilisierend
Nach Ansicht des früheren Bundesverfassungsrichters Paul Kirchhof wirken kreditfinanzierte Rettungsschirme destabilisierend. "Der Bürger weiß nicht, ob er ein notleidendes Land, die dahinterstehenden Finanzinstitute und Anleger oder die öffentlichen Institutionen finanziert, die den Akteuren des Finanzmarktes ihre schlechten Papiere abgenommen...
21.03.2013
Zypern-Krise: Pimco-Anlagestratege fordert Zugeständnisse der Euro-Länder
Der Anlagestratege des weltgrößten Anleihehändlers Pimco, Saumil Parikh, fordert von den Euro-Ländern Zugeständnisse bei der Zypern-Rettung. Ohne eine fiskalische und politische Union könne eine Währungsunion nicht funktionieren. "Wenn Europa eine Fiskalunion werden soll, dann müssen die einzelnen Staaten im Notfall füreinander haften",...
21.03.2013
Umfrage: Deutsche wollen harten Kurs bei Zypern-Rettung
Die Mehrheit der Bundesbürger plädiert für einen harten Kurs bei der Rettung von Zypern. 77 Prozent sind der Ansicht, dass die Bundesregierung kein weiteres Geld nach Nikosia überweisen sollte, wenn sich Zypern nicht im geforderten Umfang an der eigenen Rettung beteiligen will, wie eine repräsentative Emnid-Umfrage für den Fernsehsender N24...
21.03.2013
Wagenknecht fordert "Plan C" für Zypern ohne Troika
Die stellvertretende Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht fordert einen "Plan C" für Zypern ohne die Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF). "Die Bundesregierung missbraucht die Notkreditlinie der Europäischen Zentralbank als vorgehaltene Waffe, um Zypern zur Annahme des Troikadiktats zu zwingen....
21.03.2013
Zypern: Parteien einigen sich auf Rettungsfonds
In Zypern haben sich die Parteien auf die Schaffung eines Rettungsfonds zur Abwendung eines Staatsbankrotts verständigt. Das teilte das Büro des zyprischen Präsidenten Nikos Anastasiades am Donnerstagmittag nach einem Treffen mit den Parteivorsitzenden mit. Die umstrittene Zwangsabgabe sei hingegen vom Tisch. Kurz zuvor hatte die Europäische...
21.03.2013
EZB stellt Zypern Ultimatum für Nothilfe
Die Europäische Zentralbank (EZB) garantiert ihre Nothilfe für die Banken Zyperns nur bis zum kommenden Montag. Bis dahin werde das Niveau der "Emergency Liquidity Assistance" (ELA) aufrecht erhalten, teilte die Notenbank am Donnerstag in Frankfurt am Main mit. Später könne die Nothilfe nur gewährt werden, wenn ein Rettungsprogramm von EU und...
21.03.2013
Zypern-Krise: Merkel erwartet "harte Gespräche"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erwartet schwierige Verhandlungen bis zu einer Lösung der Krise in Zypern. "Es liegen noch harte Gespräche mit Zypern vor uns", sagte Merkel am Mittwoch bei einer Veranstaltung des Wirtschaftsverbandes DIHK in Berlin. Nach der Ablehnung der Zwangsabgabe durch das zyprische Parlament warteten die...
20.03.2013
Medwedew: EU verhält sich wie "Elefant im Porzellanladen"
Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew hat der EU vorgeworfen, sie habe sich in der Zypern-Krise "wie der Elefant im Porzellanladen" verhalten . In einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagausgabe) sagte Medwedew am Mittwoch in Moskau, "alle Fehler, die gemacht werden konnten, wurden gemacht, einschließlich...
20.03.2013
Banken-Chefvolkswirte: Zypern-Krise keine Gefahr für Euro-Zone
Die Hängepartie um Zypern stellt nach Einschätzung führender Ökonomen in Deutschland keine Gefahr für die Euro-Zone dar. Sie widersprechen damit dem Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), Jörg Asmussen, der erklärt hatte, dass eine Pleite Zyperns und seiner Banken "indirekte Folgen für die Euro-Zone als Ganzes" hätte...
20.03.2013
FDP-Fraktionsvize Wissing sieht in der SDP die "Architekten der Eurokrise"
Der Vize-Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Volker Wissing, sieht in der Eurokrise ein Produkt sozialdemokratischer Politik. Angesichts der Kritik des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel an der Mitverantwortung von Union und FDP an dem Ausgang der Zypern-Abstimmung, wies der FDP-Politiker jede Kritik ab. "Mit der Aufweichung der...
20.03.2013
Direktoriumsmitglied: EZB könnte Zypern Hilfskredite entziehen
Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte Zypern die für das Land überlebenswichtigen Hilfskredite entziehen, wenn eine Einigung auf ein Hilfspaket nicht zustande kommt. Darauf hat Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit" hingewiesen. Die Notenbank könne "Notfallliquidität nur solventen Banken...
20.03.2013
Regierungskoalition sieht Euro-Zone für Zypern-Pleite gewappnet
Die Euro-Zone ist nach Einschätzung der Regierungskoalition in Berlin für eine drohende Staatspleite Zyperns gewappnet. "Wir haben wenig zu verlieren. Sollte der zyprische Staat insolvent werden, beginnen wir mit der Absicherung der übrigen 16 Euro-Staaten vor einem Ansteckungseffekt", sagte Unionsfraktionsvize Michael Meister der "Rheinischen...
20.03.2013
Zypern: Parlament stimmt gegen Zwangsabgabe für Bankkunden
Das Parlament in Zypern hat am Dienstagabend die Zwangsabgabe von Bankkunden zur Tilgung des Rettungsschirms des Landes mehrheitlich abgelehnt. Damit ist eine wesentliche Voraussetzung für das geplante EU-Rettungspaket nicht erfüllt. Laut dem vom Finanzministerium in Nikosia vorgestellten veränderten Gesetzesentwurf sollten Kleinsparer mit...
19.03.2013
Zyprische Finanzwirtschaft warnt vor Kollaps des heimischen Bankensystems
Vertreter der zyprischen Finanzwirtschaft haben vor dem Kollaps des heimischen Bankensystems gewarnt, sollte das Parlament in Nikosia das Rettungspaket verabschieden. Vertreter der zyprischen Wirtschaft rechnen mit einem Exodus ausländischer Gelder, sobald die seit Samstag gesperrten Bankkonten wieder freigegeben werden. "Die meisten...
19.03.2013
Deutsche-Bank-Chefvolkswirt kritisiert Abgabe für zyprische Kleinsparer
Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, David Folkerts-Landau, hat die Abgabe für zyprische Sparer kritisiert, die nach den bisherigen Plänen auch niedrige Bankguthaben treffen soll. "Es war ein Fehler, auch die Bankeinlagen unterhalb von 100.000 Euro anzutasten", sagte Folkerts-Landau der "Welt". "Das führt zu einem Vertrauensverlust bei den...
19.03.2013
Zypern legt veränderten Plan zur Zwangsabgabe vor
Die zyprische Regierung hat nach massiven Protesten ein verändertes Gesetz zur umstrittenen Zwangsabgabe vorgelegt. Laut dem am Dienstag vom Finanzministerium in Nikosia vorgestellten Entwurf sollen Kleinsparer mit Einlagen von bis zu 20.000 Euro von der Abgabe ausgenommen sein. Für Summen zwischen 20.000 und 100.000 Euro ist eine Abgabe von...
19.03.2013
IW-Chef Hüther kritisiert EU-Plan für Zypern
Der Chef des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, hält die geplanten EU-Hilfen für Zypern im Grundsatz für überflüssig. "Europa muss nicht jede kleine Bude retten", sagte Hüther der "Saarbrücker Zeitung". "Wir haben mittlerweile ein Sicherungssystem in Europa, das den Euro auf Dauer tragen kann". Zypern sei...
19.03.2013
Zyprische Wirtschaft entsetzt über Rettungspaket
Die zyprische Wirtschaft reagiert mit Entsetzen auf das in Brüssel verhandelte Rettungspaket. "Wir fühlen uns wie während des Krieges", sagte Philokypros Andreou, der Präsident der Industrie- und Handelskammer von Limassol, gegenüber der Tageszeitung "Die Welt". "Wir fühlen uns so wie 1974, als die Türken einmarschiert sind. Heute gibt es...
19.03.2013
ESM-Chef warnt Zypern vor Lockerung des Rettungspakets
Der Chef des Euro-Rettungsfonds ESM, Klaus Regling, hat die zypriotische Regierung vor einem Aufweichen des Rettungspakets für das pleitebedrohte Land gewarnt. In der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) sagte Regling: "Die Frage, wer in Zypern die Kosten zur Stabilisierung des Landes und seiner Banken mittragen muss, entscheidet allein die zyprische...
19.03.2013
EU gibt Zypern mehr Spielraum bei Zwangsabgabe
Die Euro-Finanzminister wollen Zypern mehr Spielraum bei der umstrittenen Zwangsabgabe auf Kontenguthaben geben. Wie der Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem am Montagabend nach einer Telefonkonferenz mitteilte, würde den zyprischen Behörden mehr "Progressivität" erlaubt. Guthaben unter 100.000 Euro seien zudem garantiert. Die Euro-Gruppe sei...
18.03.2013
Westerwelle warnt vor Belastung zyprischer Kleinsparer
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat davor gewarnt, zyprische Kleinanleger bei der Rettungsaktion des Landes mit einem Zwangsbeitrag zu belasten. Westerwelle sagte der "Süddeutschen Zeitung", er sehe "die Beteiligung von Kleinsparern skeptisch. Man muss aufpassen, dass man nicht die Falschen trifft." Der Minister kündigte an, die...
18.03.2013
Linken-Chef Riexinger ruft zu Widerstand gegen Zypern-Paket auf
Die Linkspartei ruft zum Widerstand gegen das Hilfspaket für Zypern auf. "Wir werden im Bundestag geschlossen mit Nein stimmen und Protest gegen das Hilfspaket mobilisieren", sagte der Linken-Bundesvorsitzende Bernd Riexinger im Gespräch mit "Handelsblatt-Online". "Es ist doch absolut absurd, dass die Kleinsparer die Banken retten." Das sei ein...
18.03.2013
Bericht: Euro-Zone hat Verhandlungen über Zypern-Hilfspaket wieder aufgenommen
Das in der Euro-Gruppe am Samstagmorgen ausgehandelte Kreditpaket für Zypern wird wohl keinen Bestand haben: Grund dafür sei die Weigerung des zyprischen Parlaments, das Paket in der vorliegenden Form abzusegnen. Die für Montag angesetzte Abstimmung in Nikosia sei inzwischen verschoben worden, berichtet das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe)...
18.03.2013
SPD-Politiker Poß: Freibeträge für Kleinanleger in Zypern prüfen
Der SPD-Fraktionsvize Joachim Poß hat mit Blick auf das Rettungspaket für Zypern die Prüfung eines Freibetrags für Kleinsparer, aber auch die Prüfung von höheren Abgaben für "Superreiche" gefordert. "Wenn das eingeplante Milliardenaufkommen durch die Abgabe auch mit Freibeträgen etwa von 25.000 Euro erreicht werden kann, spricht nichts...
17.03.2013
FDP-Finanzexperte kritisiert Einigung auf Hilfe für Zypern scharf
Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, hat die Entscheidung der Euro-Finanzminister, ein Hilfspaket für die finanziell angeschlagene Insel-Republik Zypern aufzulegen, scharf kritisiert. "Ich werde der Pervertierung des Solidaritätsbegriffes in Europa nicht zustimmen", kündigte Schäffler im Gespräch mit...
16.03.2013
Widerstand gegen Zypern-Hilfen in der Union
Gegen das Hilfspaket für Zypern formiert sich nicht nur in der Opposition, sondern auch in den Regierungsfraktionen Widerstand: "Nach den mir vorliegenden Informationen werde ich dem Rettungspaket von Zypern nicht zustimmen. Hilfe darf nur gewährt werden, wenn ohne dieses Eingreifen die Eurozone insgesamt in Gefahr geriete", sagte der...
16.03.2013
Euro-Länder verständigen sich auf Zypern-Rettung
Die Länder der Euro-Zone und der Internationale Währungsfonds (IWF) haben sich auf ein Rettungspaket für Zypern verständigt. "Wir haben eine politische Vereinbarung über die Eckpfeiler des Programms erreicht", sagte Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem am frühen Samstagmorgen in Brüssel. Das Kreditpaket wird sich nach ersten Angaben auf bis...
16.03.2013
Weidmann warnt Italien vor Ende des Reformkurses
Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat Italien eindringlich vor einem Ende des Reformkurses gewarnt. "Die Bürger und die Regierung entscheiden über die Ausrichtung der nationalen Politik und müssen deren Folgen tragen", sagte Weidmann in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Italien dürfe nicht darauf bauen, dass die Notenbanken...
16.03.2013
Söder rechnet nicht mit Erfolg von Anti-Euro-Partei
Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) rechnet nicht damit, dass die Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" Erfolg haben wird. Söder erklärte am Freitag im Deutschlandfunk, er glaube nicht, "dass diese Partei eine große Chance hat. Ich glaube auch nicht, dass diese Partei einen großen Zulauf hat." Man habe ja erlebt, "was...
15.03.2013
Regierung hat keine Erkenntnisse über Geldwäsche in Zypern
Die Bundesregierung weiß nach eigenen Angaben nichts über russische Schwarzgeldkonten in Zypern und auch nichts über systematische Geldwäsche durch zyprische Banken. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei hervor, die "Cicero Online" vorliegt. Angebliche Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes...
14.03.2013
IMK-Chef wirft neuer Anti-Euro-Partei "nationalistischen Unterton" vor
Der Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Gustav Horn, hat die neue Anti-Euro-Partei "Alternative für Deutschland" scharf angegriffen: "Sehr unappetitlich ist der nationalistische Unterton der Parteigründer", sagte Horn "Handelsblatt-Online". "Die Zunft der Ökonomen gerät durch solches Tun noch mehr in...
14.03.2013
Ifo-Konjunkturchef: Euro-Austritt Italiens nicht ausgeschlossen
Der Konjunkturchef des ifo-Instituts, Kai Carstensen, hält einen Austritt Italiens aus der Euro-Zone für nicht ausgeschlossen. "Wir kommen dem Punkt näher, an dem sich große Teile der Bevölkerungen in den Krisenländern vom Euro abwenden, weil sie die Anpassungslasten vermeiden wollen, die mit einer internen Abwertung der Löhne und Preise...
13.03.2013
Wahlsieger Grillo glaubt nicht an Verbleib Italiens in Euro-Zone
Der italienische Politiker und Überraschungssieger der letzten Parlamentswahl, Beppe Grillo, glaubt nicht an den Verbleib Italiens in der Euro-Zone. "De facto ist Italien doch schon aus dem Euro raus", sagte der Vorsitzende der Partei "Fünf Sterne" in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Er gehe davon aus, dass auch die...
13.03.2013
Italien-Krise: Beppe Grillo fordert radikales Umdenken in Europa
Beppe Grillo, Gründer der italienischen Bewegung "Cinque Stelle", fordert ein radikales Umdenken in Europa. "Europa sollte froh sein, dass es uns gibt", sagte Beppe Grillo, der Gründer der italienischen Bewegung "Cinque Stelle" (Fünf Sterne) im Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). "Cinque Stelle" setze auf mehr und nicht auf...
12.03.2013
Finanzpolitiker warnen vor neuen Euro-Risiken
Politiker von Koalition und Opposition haben angesichts des vergleichsweise geringen Gewinns der Bundesbank im Geschäftsjahr 2012 vor neuen Lasten für Deutschland gewarnt. "Die gestiegenen Rückstellungen der Bundesbank sind der erste Preis für den Rettungswahnsinn", sagte der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler,...
12.03.2013
Wirtschaftsverbände fordern Agenda 2020
Vertreter führender Wirtschaftsverbände fordern von der Bundesregierung ein höheres Reformtempo und regen eine neue Agenda 2020 an. Der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Hans-Heinrich Driftmann: "Wir müssen uns in Deutschland anstrengen, damit der Zug der Reformen...
12.03.2013
Umfrage: Jeder Vierte kann sich Wahl einer Anti-Euro-Partei vorstellen
In Deutschland kann sich jeder Vierte vorstellen, bei der Bundestagswahl eine Partei zu wählen, die sich für einen Austritt aus dem Euro stark macht. Das ergab eine Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin "Focus". Emnid-Chef Klaus Peter Schöppner kommentierte das Ergebnis mit den Worten: "Bei den 26 Prozent handelt es sich um einen relativ...
10.03.2013
CSU setzt Euro-Austritt Griechenlands wieder auf die Agenda
Die CSU hat einen Austritt Griechenlands aus der Währungsunion von neuem in die Diskussion gebracht. "Wenn Griechenland nicht in der Lage oder willens ist, finanzielle Stabilität herzustellen, dann muss es einen Weg außerhalb der Eurozone geben", sagte CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt der "Welt am Sonntag". Das größte Risiko für den...
09.03.2013
Ratingagentur Fitch stuft Kreditwürdigkeit von Italien herab
Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit von Italien herabgestuft. Das teilte die Ratingagentur am Freitag mit. Sie senkte die Bonitätsnote des Landes um eine Stufe von "A-" auf "BBB+". Der Ausblick für die Kreditwürdigkeit Italiens sei negativ, so Fitch weiter. Es ist die erste Herabstufung der Bonität Italiens seit den...
08.03.2013
Wirtschaftsweiser warnt vor Euro-Austritt Italiens
Der neue Vorsitzende des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Christoph M. Schmidt, hat vor den Folgen eines Euro-Austritts von Italien gewarnt: "Wenn Italien ausscheiden sollte, würde die Währungsunion wohl nicht überleben", sagte der Präsident des Rheinisch-Westfälischen...
08.03.2013
Ökonomen warnen vor Euro-Austritt Italiens
Ökonomen in Deutschland haben vor Spekulationen über einen Austritt Italiens aus der Euro-Zone gewarnt. "Ein Exit Italiens ist nicht ausgeschlossen, könnte aber, anders als bei einem Austritt Griechenlands oder Portugals das Ende der Euro-Zone insgesamt zur Folge haben", sagte Ansgar Belke, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an...
08.03.2013
Bericht: Weitere Bankkunden verlassen Zypern
Immer mehr ausländische Anleger kehren den zyprischen Banken den Rücken: Bereits im Januar waren die Spareinlagen auf der Insel um 1,7 Milliarden Euro zurückgegangen. Diese Entwicklung hat sich in den ersten Februarwochen in ähnlichem Umfang fortgesetzt, wie die Tageszeitung "Die Welt" aus Finanzkreisen erfuhr. Allerdings soll es sich nach wie...
08.03.2013
EZB lässt Leitzins bei 0,75 Prozent
Der Leitzins im Euroraum bleibt auf dem Rekordtief von 0,75 Prozent. Das beschloss der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag in Frankfurt am Main. Der Leitzins liegt bereits seit Juli 2012 auf dem historisch niedrigen Niveau von 0,75 Prozent. Die Beibehaltung des Leitzinses auf diesem Niveau war von Experten im Vorfeld der...
07.03.2013
Wirtschaftsweiser warnt vor überzogener Armutsdiskussion
Der neue Vorsitzende des Sachverständigenrates, Christoph M. Schmidt, hat vor einer überzogenen Diskussion über Armut in Deutschland gewarnt. "Wenn wir hierzulande von Armut sprechen, ist dies im Verhältnis zu einem relativ hohen Lebensstandard gemeint. Das ist nicht die existenzielle Not, die wir mit Armut in anderen Ländern verbinden",...
07.03.2013
EU-Parlamentspräsident Schulz verlangt Rechenschaft über Wachstumspakt
Der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz (SPD), verlangt Rechenschaft darüber, was aus dem vor einem Jahr beschlossenen EU-Wachstumspakt geworden ist. Dazu werde er den 27 EU-Regierungschefs bei deren Gipfeltreffen nächste Woche in Brüssel kritische Fragen stellen, kündigte Schulz im Gespräch mit dem "Handelsblatt"...
06.03.2013
BDI-Präsident Grillo warnt vor Rückkehr der Euro-Krise
Die deutsche Wirtschaft befürchtet wegen der Entwicklungen in Italien und Frankreich eine Rückkehr der Euro-Krise. Es sei eine "Illusion zu glauben", dass die Krise "in ein oder zwei Jahren vom Tisch" sei, sagte BDI-Präsident Ulrich Grillo in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Im Falle der Wahlen in Italien "erleben wir...
06.03.2013
Griechischer Finanzminister: "Wir zahlen unsere Schulden zurück"
Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras hat die Debatte um einen Schuldenschnitt für Griechenland für beendet erklärt. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) sagte er auf die Frage, ob er einen Schuldenschnitt befürworte: "Da bin ich falsch verstanden worden. Noch einmal: Es wird keine schlechten Nachrichten in...
05.03.2013
Berichte: EZB erwägt Rückzug aus Troika-Mission
Innerhalb der Europäischen Zentralbank (EZB) gibt es dem Vernehmen nach ein wachsendes Unbehagen über die Beteiligung der Notenbank an der gemeinsamen Beobachtermission mit Internationalem Währungsfonds (IWF) und Europäischer Union (EU) in den Euro-Krisenländern. "Das Unbehagen geht soweit, dass es bei einigen namhaften EZB-Mitgliedern...
04.03.2013
Griechischer Finanzminister warnt eindringlich vor Zypern-Pleite
Der griechische Finanzminister Yannis Stournaras hat vor einer Pleite Zyperns gewarnt. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Dienstagausgabe) sagte Stournaras: "Über einen Bankrott Zyperns sollte nicht einmal gesprochen werden, der Domino-Effekt für Griechenland und die ganze Euro-Zone wäre nicht kalkulierbar. Ich bin sicher, dass Zypern...
04.03.2013
Finanzinvestor KKR nimmt europäische Krisenstaaten ins Visier
Krisenländer innerhalb der Euro-Zone rücken in den Fokus von Finanzinvestoren. Johannes Huth, Europachef der Beteiligungsgesellschaft KKR, bekräftigte im Interview mit der Zeitung "Die Welt" sein Interesse an den südeuropäischen Staaten. Europa sei nach wie vor "absolutes Kerngeschäft" seines Unternehmens, das seinen Sitz in New York hat,...
03.03.2013
Brüderle: Euro-Krise noch nicht vorbei
Die Euro-Krise ist nach Ansicht des FDP-Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle noch nicht vorbei. Bei der "Zeit Matinee" am heutigen Sonntag in Hamburg betonte Brüderle, die Kernursache liege in der Schwäche einzelner EU-Länder, die noch tiefgreifende Veränderungen vor sich hätten. Im Gespräch mit "Zeit"-Herausgeber Josef Joffe und der...
03.03.2013
Zypern-Rettung: EU-Währungskommissar kritisiert Bundesregierung
EU-Währungskommissar Olli Rehn hat die Bundesregierung wegen ihrer Zweifel an der Notwendigkeit eines Rettungsprogramms für das angeschlagene Zypern angegriffen. "Auch wenn man aus einem großen EU-Land kommt, sollte man sich bewusst sein, dass jedes Euro-Mitglied systemrelevant ist", sagte Rehn dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". "Wenn...
03.03.2013
ESM soll Tochtergesellschaften für Bankenrekapitalisierung gründen
Die Euro-Gruppe, die Versammlung der Finanzminister der Währungsunion, will bei der Bankenrettung neue Wege beschreiten: Der Rettungsschirm ESM soll Tochtergesellschaften gründen, um Kreditinstituten in Schieflage künftig direkte Hilfen zukommen zu lassen. Diese Variante, die die Finanzminister bei ihrem Treffen an diesem Montag beraten wollen,...
03.03.2013
Bericht: SPD droht innerparteilicher Streit über Euro-Bonds
In der SPD bahnt sich dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge ein Streit über die Einführung von Euro-Bonds an. Bislang hat die Parteispitze alle Versuche abgeblockt, den Begriff ins Wahlprogramm aufzunehmen. Nun aber wird die interne Diskussion durch ein Papier aus dem Umfeld von Parteichef Sigmar Gabriel neu angeheizt. Darin hält Gabriels...
03.03.2013
Grillo wirft Steinbrück schlechte Manieren vor
Beppe Grillo, dessen Partei bei der Parlamentswahl in Italien überraschend viele Stimmen erreicht hatte, wirft dem SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück schlechte Manieren vor. "Steinbrück hat sich benommen wie ein Flegel", sagte Grillo im Gespräch mit der "Bild am Sonntag". Damit reagierte er auf eine Äußerung Steinbrücks, der den Gründer...
02.03.2013
US-Haushaltsverhandlungen gescheitert - Obama kritisiert Republikaner
Nach dem Scheitern der jüngsten US-Haushaltsverhandlungen hat US-Präsident Barack Obama die oppositionellen Republikaner für das ergebnislose Spitzentreffen verantwortlich gemacht. Dass nun eine "Serie dummer und willkürlicher Kürzungen" in Kraft träte, liege an den Konservativen im Abgeordnetenhaus, erklärte Obama am Freitag in Washington....
01.03.2013
CDU-Haushälter Willsch empfiehlt Italienern Rückkehr zur Lira
Angesichts der unsicheren politischen Lage in Italien hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch für einen Austritt des Landes aus der Währungsunion ausgesprochen. "Wenn es nicht gelingt, die Mehrheit der Bevölkerung eines Landes davon zu überzeugen, dass sie selbst eingegangene Verpflichtungen bezüglich der Funktionsweise der...
01.03.2013
Ökonomen: Euroraum geht "stürmischen Zeiten" entgegen
Führende Ökonomen in Deutschland haben vor dem Hintergrund des Schuldenstreits in den USA und der unsicheren politischen Lage in Italien vor schwerwiegenden Konsequenzen für die weltweite konjunkturelle Entwicklung gewarnt: "Die Weltwirtschaft und insbesondere der Euroraum gehen stürmischen Zeiten entgegen", sagte der Direktor des Instituts...
01.03.2013
US-Haushaltsstreit: Frist für Kompromiss abgelaufen
In den USA ist um Mitternacht (Ortszeit) die Frist für eine Einigung im Haushaltsstreit abgelaufen. In der letzten Verhandlungsrunde am Donnerstag gelang den Republikanern und Demokraten im US-Senat kein Kompromiss. Damit könnten im Laufe des Tages die automatischen Zwangskürzungen für den aktuellen Etat in Höhe von 85 Milliarden Dollar in...
01.03.2013
CDU-Haushälter empfiehlt Italien Austritt aus Währungsunion
Angesichts der unsicheren politischen Lage in Italien hat sich der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch für einen Austritt des Landes aus der Währungsunion ausgesprochen. "Wenn es nicht gelingt, die Mehrheit der Bevölkerung eines Landes davon zu überzeugen, dass sie selbst eingegangene Verpflichtungen bezüglich der Funktionsweise der...
01.03.2013
Neuer ZEW-Chef fordert stärkere Beteiligung der Gläubiger an Euro-Rettung
Der neue Chef des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Clemens Fuest, hat die Regierungen in Europa zu mehr Ehrlichkeit und entschlossenerem Handeln aufgefordert. "Derzeit verfolgt die Politik die Strategie, den Krisenstaaten durch billige Kredite mehr Zeit zu verschaffen und darauf zu setzen, dass diese Staaten die Last der...
28.02.2013
Wirtschaftsweise warnt vor Weimarer Verhältnissen in Europa
Der Wirtschaftsweise Peter Bofinger hat nach dem Erfolg von Silvio Berlusconi bei den Wahlen in Italien vor Weimarer Verhältnissen in Europa gewarnt. "Eine überzogene Sparpolitik destabilisiert die Demokratie. Wir haben das in Deutschland in der Weimarer Zeit unter Reichskanzler Brüning erlebt", sagte Bofinger der "Rheinischen Post"...
28.02.2013
FDP-Finanzexperte bringt Euro-Austritt Italiens ins Spiel
Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, hat einen Austritt Italiens aus der Euro-Zone ins Spiel gebracht, falls das Land nicht dazu bereit ist, den eingeschlagenen Reformkurs fortzusetzen. "Will der Euro überleben, muss er zu einer atmenden Währung werden. Mitglieder, die es ökonomisch nicht schaffen oder es nicht...
27.02.2013
Ratingagentur Moody`s erwägt Herabstufung von Italien
Die US-Ratingagentur Moody`s erwägt nach der Wahl in Italien eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit des Landes. Der Wahlausgang wirke sich negativ auf die Kreditwürdigkeit von Italien aus, weil Neuwahlen und eine damit einhergehende Phase der politischen Instabilität im Raum stünden, teilte die Ratingagentur am Mittwoch mit. Bei weiteren...
27.02.2013
Wirtschaftsweisen-Chef warnt vor Rückkehr der Euro-Krise
Der Chef der Wirtschaftsweisen, Wolfgang Franz, hat nach der Italien-Wahl vor einer Rückkehr der Euro-Krise gewarnt. "Es zeigt sich jetzt, dass es verfrüht war zu meinen, wir hätten die Krise im Euroraum überstanden", sagte Franz der "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). "Ein praktisch unregierbares Italien stellt eine beträchtliche Belastung...
27.02.2013
EU-Industriekommissar Tajani sieht Italien als "verlässlichen Partner"
Der für Industriepolitik zuständige Vizepräsident der EU-Kommission, Antonio Tajani, weist Spekulationen zurück, wonach sein Heimatland nach der Wahl an Vertrauen als verlässlicher Partner in Europa einbüßen könnte. "Italien ist ein Gründungsmitglied der EU und hat immer für mehr Integration und Stabilität gearbeitet", sagte Tajani dem...
26.02.2013
Wirtschaftsweiser Feld: Euro-Krise kehrt mit Macht zurück
Das italienische Wahlergebnis ist ein Rückschlag für die Stabilisierung der Eurozone, warnt der Wirtschaftsweise Lars Feld. "Investoren werden ihr Kapital aus Italien abziehen", sagte der Freiburger Finanzwissenschaftler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Dies werde sich in steigenden Risikozuschlägen für die...
26.02.2013
DIW-Konjunkturchef: Euro durch Wahl-Patt in Italien nicht in Gefahr
Der Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ferdinand Fichtner, sieht den Euro wegen des Wahl-Patts in Italien nicht in Gefahr. "Nur weil sich die politischen Kräfte in Italien in den nächsten sechs Monaten die Köpfe einschlagen, bricht der Euro nicht auseinander. Länger wird die Regierung ohnehin nicht...
26.02.2013
Zyperns neuer Präsident will schnelle Einigung auf Hilfe
Zyperns neu gewählter Präsident Nikos Anastasiades hat einen schnellen Abschluss der Gespräche über Hilfsmaßnahmen für sein Land angemahnt und die Geldwäsche-Vorwürfe zurückgewiesen. "Es gibt eine dringende Notwendigkeit, unseren Bankensektor zu rekapitalisieren. Ich stimme mit Deutschland und Frankreich überein, dass wir eine Einigung...
25.02.2013
Studie: Junge Arbeitnehmer aus Südeuropa sind Verlierer der Euro-Krise
Die Jugend in Südeuropa ist der große Verlierer der Euro-Krise. Seit 2008 ist die Jugendarbeitslosigkeit in den betroffenen Ländern weitaus stärker gestiegen als die Arbeitslosigkeit bei älteren Arbeitnehmern. Das ist das Ergebnis einer Berechnung von Ökonomen der Europa-Universität Viadrina für die "Welt". In Griechenland etwa ist die...
25.02.2013
Zeitung: WestLB-Nachfolgerin Portigon streicht 1.600 Stellen
Die WestLB-Nachfolgerin Portigon will ihren Personalabbau beschleunigen: "Bestehende Planungen sehen vor, die Mitarbeiterzahl bis 2016 auf 980 zu reduzieren", sagte Portigon-Sprecher Armin Kloss der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Aktuell beschäftigt Portigon 2.600 ehemalige WestLB-Banker. Ralf Witzel, Vize-Chef der FDP-Fraktion im...
25.02.2013
Mehr Schließungen als Gründungen in Deutschland
Im vergangenen Jahr wurden nach einem Bericht des "Handelsblatts" (Montagsausgabe) mehr Unternehmen geschlossen als gegründet. Das wird das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) am Montag in Bonn bekannt geben. 376.400 Unternehmer gaben ihr Geschäft auf, aber nur 350.000 Menschen gründeten ein Unternehmen oder Kleingewerbe. Die neue...
24.02.2013
Portugal wirbt wegen Krise um deutsche Rentner
Die portugiesische Regierung lockt deutsche Rentner mit Steuergeschenken. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, will die Regierung mit dem Programm "Living in Portugal" Senioren dazu bewegen, sich dauerhaft in Portugal niederzulasssen und vorzugsweise leer stehende Immobilien zu kaufen. Wer seinen ersten Wohnsitz nach Portugal verlegt und...
24.02.2013
Eurokrise laut CEP-Studie noch nicht gebannt
Die wirtschaftliche Schwäche Frankreichs beschwört für die Euro-Zone neue Risiken herauf. Das ist das Fazit einer Studie des Centrums für Europäische Politik (CEP), die dem Nachrichtenmagazin "Focus" vorliegt. Danach ist die Euro-Krise "keineswegs gebannt". Mit Ausnahme Irlands sei es den bisherigen Krisenstaaten nicht gelungen, "den Verfall...
24.02.2013
Immobilienboom geht an vielen Städten vorbei
In zahlreichen deutschen Ballungsräumen ist von einem Immobilienboom nichts zu spüren. "In 34 der von uns beobachteten 67 Wirtschaftszentren sind die Preise von Eigentumswohnungen von 2007 bis 2012 real gesunken", sagte Wolfgang Kubatzki, Geschäftsführer bei der Ratingagentur Feri Eurorating, der "Welt am Sonntag". Nur in 33 Großstädten...
23.02.2013
Ratingagentur Moody`s stuft Kreditwürdigkeit Großbritanniens herab
Die US-Ratingagentur Moody`s hat die Kreditwürdigkeit Großbritanniens herabgestuft. Wie die Agentur am Freitagabend mitteilte, wurde die Bonitätsnote der Briten von AAA auf AA1 gesenkt. Grund sei die anhaltend schwache Konjunktur in Großbritannien und die hohe Verschuldung. Diese Entwicklung werde sich nach Einschätzung von Moody`s in...
23.02.2013
Rettungspaket für Zypern soll schrumpfen Vermögensabgabe im Gespräch
Die internationalen Geldgeber prüfen nach Informationen des "Handelsblatts" derzeit mehrere Maßnahmen, um das geplante Hilfspaket für Zypern zu verkleinern. Die radikalste Option wäre eine Nutzung der Spareinlagen, die auf den Bankkonten des Landes liegen. Die EU-Kommission sieht ein solches Bail-in allerdings kritisch. Sie befürchtet, dass...
22.02.2013
Euro-Staaten wollen Anleger an Zypern-Rettung beteiligen
Die Euro-Staaten wollen reiche Bürger und Konzerne, die ihr Geld auf Zypern angelegt haben, an den Kosten des geplanten Hilfspakets für den Inselstaat beteiligen. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen wird derzeit geprüft, wie ein Sanierungsbeitrag privater Kontoinhaber und Bankgläubiger - viele von ihnen aus Russland - aussehen könnte,...
22.02.2013
Bericht: Bund-Länder-Streit gefährdet Umsetzung von Fiskalpakt in Deutschland
Ein Streit über 830 Millionen Euro zwischen Bund und Ländern stellt die nationale Umsetzung des europäischen Fiskalpaktes in Frage. Die Länder beharren darauf, dass der Bund seine Zahlungen im Rahmen des Entflechtungsgesetzes 2014 um gut 30 Prozent auf knapp 3,4 Milliarden Euro aufstockt und in gleicher Höhe bis 2019 fortsetzt. Dies geht aus...
22.02.2013
Bundesfinanzministerium räumt neue Euro-Risiken ein
Der geplante Rettungsschirm für Nicht-Euroländer könnte neue Milliarden-Belastungen für den Bundeshaushalt nach sich ziehen: Das räumt das Bundesfinanzministerium in einer "Handelsblatt-Online" vorliegenden "umfassenden Bewertung" ein, die dem Haushaltsexperten der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Willsch (CDU), zugeleitet wurde....
21.02.2013
Regierungserklärung: Merkel verteidigt EU-Haushaltsplan
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den vor zwei Wochen beschlossenen Kompromiss zum EU-Haushaltsplan verteidigt. Die Einigung auf eine mittelfristige Finanzplanung, die für die Jahre 2014 bis 2020 ein Volumen von 960 Milliarden Euro vorsieht, sei ein "in seiner Bedeutung gar nicht hoch genug einzuschätzendes Ergebnis", sagte Merkel am...
21.02.2013
Bericht: Schwache Konjunktur tangiert die öffentlichen Haushalte kaum
Die Steuereinnahmen sind im Januar um 1,8 Prozent gestiegen. Mit 40,2 Milliarden Euro habe der Fiskus 700 Millionen Euro mehr eingenommen als im Vorjahresmonat. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Verweis auf Informationen aus dem Bundesfinanzministerium. Ohne einen dämpfend wirkenden Sondereffekt wäre das Plus noch deutlich höher...
21.02.2013
Berlin will Hilfen für Zypern nicht allein Europas Steuerzahlern aufbürden
In den Gesprächen über eine Rettung Zyperns will Deutschland offenbar verhindern, dass wieder einmal allein der Steuerzahler die Lasten dieser Hilfen trägt. Anders aber als bei anderen Schuldenländern mit einer Bankenkrise, lehne es die Bundesregierung derzeit ab, die maroden Teile dieser Geldhäuser in eine Bad Bank mit staatlicher Garantie...
21.02.2013
Prognose: Konsum privater Haushalte wächst 2013 um ein Prozent
Die Ausgaben der deutschen Privathaushalte werden laut einer Studie im Jahr 2013 real um 1,0 Prozent ansteigen. Laut Prognose der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) könne der private Konsum damit einen stabilen Beitrag zur Binnenkonjunktur liefern. Demnach gehen die Deutschen aufgrund der aktuell positiven Lage am Arbeitsmarkt davon aus,...
19.02.2013
Brüderle kritisiert Frankreichs Regierung scharf
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat wegen der drohenden Überschreitung der Defizitvorgaben durch Frankreich die dortige sozialistische Regierung scharf kritisiert. "Frankreich bereitet mir in der Tat Sorge", sagte Brüderle der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe). Wie das Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes am besten erreicht werden könne, müsse...
17.02.2013
Bundesbank will Bankenaufsicht komplett übernehmen
Zwischen Bundesregierung und Bundesbank bahnt sich ein Konflikt um die Finanzaufsicht an: Wie die Europäische Zentralbank (EZB) auf europäischer Ebene möchte auch die Bundesbank künftig allein zuständig sein für die Kontrolle der Kreditinstitute in Deutschland. Die Bundesregierung hingegen plant bei der anstehenden Novelle des Gesetzes über...
17.02.2013
Finanzministerium: Wiedereinführung der Vermögensteuer könnte Krise befeuern
Die Wiedereinführung der Vermögensteuer, die von der SPD für den Fall eines Wahlsiegs geplant ist, könnte die Krise an den Finanzmärkten befeuern. Zu diesem Schluss kommt zumindest ein Argumentationspapier des Bundesfinanzministeriums, das auch in der Unions-Bundestagsfraktion kursiert. Die Vermögensteuer von einem Prozent führe zusammen...
17.02.2013
Ökonomen: EU sollte sämtliche Einnahmen aus Finanztransaktionssteuer bekommen
Der europäische Wirtschaftssachverständigenrat (EEAG), ein Ökonomenzirkel rund um den deutschen Wirtschaftsprofessor Hans-Werner Sinn, schlägt in seinem neuen Gutachten vor, dass die EU sämtliche Einnahmen aus der geplanten Finanztransaktionssteuer bekommt. Später sollen weitere Einnahmen hinzukommen, wie das Nachrichten-Magazin "Der...
17.02.2013
Merkel pocht auf härtere Regulierung der Finanzmärkte
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) pocht weiterhin auf eine härtere Regulierung der Finanzmärkte. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), so Merkel in ihrem neuen Video-Podcast, mache das beim G20-Treffen der Finanzminister an diesem Wochenende, sie selbst beim G20-Gipfel im September. Es gehe vor allem um die Regulierung der...
16.02.2013
"Bild": Troika rechnet auch Folgen einer Zypern-Pleite durch
Im Streit um Milliarden-Hilfen für Zypern hält sich die Bundesregierung ein Nein weiter offen. Nach Informationen der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe) berechnen Experten der "Troika" (EU-Kommission, Euro-Zentralbank, Internationaler Währungsfonds) unter anderem auf Druck Berlins auch die finanziellen Folgen eines Staatsbankrotts Zyperns. Diese...
16.02.2013
Griechischer Finanzminister will Debatte über Reduzierung der Schulden
Griechenlands Finanzminister Yannis Stournaras hat bekräftigt, dass in der EU über eine Reduzierung von Griechenlands Schulden nachgedacht werden soll. Stournaras sagte der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe): "Ich sage lediglich das, was seit November klar ist: Wenn Griechenland erfolgreich einen Überschuss erwirtschaftet, werden die EU-Länder...
15.02.2013
Bericht: Zyperns Banken brauchen weniger Kapital als erwartet
Der Kapitalbedarf der maroden zyprischen Banken ist offenbar geringer als bisher angenommen. Nach einem Gutachten der Investmentgesellschaft Pimco im Auftrag der Troika aus IWF, EU-Kommission und EZB brauchen die Institute - je nach zu Grunde gelegtem Risikoszenario - zwischen 5,9 und 8,8 Milliarden Euro, berichtet die "Frankfurter Allgemeine...
15.02.2013
Eurozone rutscht tiefer in die Rezession
Die Eurozone ist im vierten Quartal 2012 tiefer in die Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Eurozone ist im Schlussquartal 2012 im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gesunken, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Es ist der stärkste Einbruch...
14.02.2013
BDI-Chef Grillo warnt vor politisch motivierten Wechselkursmanipulationen
Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, hat vor politisch motivierten Wechselkursmanipulationen gewarnt. "Entscheidend ist, dass die Währung ohne Intervention der Politik am Markt bewertet wird", sagte Grillo der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Das Anwerfen der Notenpresse und der unbegrenzte...
14.02.2013
EZB-Chef Draghi: Euro-Krisenländer machen sichtbare Fortschritte
Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, hat die jüngsten Erfolge der südeuropäischen Euro-Staaten gewürdigt: "Die Länder machen sichtbare Fortschritte, arbeiten an Ihrer Wettbewerbsfähigkeit und müssen die Reformbemühungen beibehalten", sagte Draghi der "Bild". Die Reformen dienten dazu, "dass die Wirtschaften der...
13.02.2013
Ex-Daimler-Chef kritisiert Merkels Europapolitik scharf
Scharfe Kritik an der Europapolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der frühere Daimler-Benz-Chef Edzard Reuter geübt. "Ich kritisiere, dass dem heutigen politischen Personal der Mut fehlt, beim Thema Europa Visionen zu entwickeln und dafür zu kämpfen. Helmut Kohl konnte das, Helmut Schmidt auch. Der Bundeskanzlerin geht das...
13.02.2013
Zypern weist Vorwurf der Geldwäsche zurück
Der zyprische Finanzminister Vassos Shiarly hat den Vorwurf, sein Land dulde Geldwäsche, entschieden zurückgewiesen. Diese Beschuldigungen seien "gelinde gesagt unfair", sagte Shiarly in einem Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). Der Minister verwies auf Prüfungen durch Moneyval, das Anti-Geldwäsche-Komitee des Europarats, bei...
11.02.2013
Merkel: Hohe Jugendarbeitslosigkeit "eine der größten Sorgen" in Europa
Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist die hohe Jugendarbeitslosigkeit derzeit "eine der größten Sorgen" in Europa. Zwar sei die Lage in Deutschland relativ gut, "allerdings sind acht Prozent Jugendarbeitslosigkeit auch noch zu viel und wir müssen daran arbeiten, dass auch das runter geht", wie die Kanzlerin in ihrem neuen Video-Podcast...
09.02.2013
Historiker geißelt wachsende Kluft zwischen Arm und Reich
Der Bielefelder Historiker Hans-Ulrich Wehler sieht im Auseinanderdriften zwischen Arm und Reich "einen der dramatischsten Vorgänge der modernen Zeitgeschichte". Im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel" warnte er: "Eine sehr kleine deutsche Oberschicht koppelt sich vom Rest völlig ab." Der "bisweilen grenzenlos habgierige...
08.02.2013
Zahl der überschuldeten Deutschen steigt auf knapp 6,7 Millionen
Die Zahl der überschuldeten Bundesbürger ist Ende 2012 auf 6.672.183 Personen gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Überschuldung von Privatpersonen in Deutschland" der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Die Zahl stieg im Vorjahresvergleich um 2,7 Prozent. Auffällig sei die Situation der 21- bis 30-Jährigen. "Mit einer Schuldnerquote...
08.02.2013
Zahl der Unternehmensinsolvenzen im November gesunken
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im November 2012 um 7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, meldeten die deutschen Amtsgerichte in diesem Montag insgesamt 2.211 Unternehmensinsolvenzen. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im November 2012 mit 8.382...
08.02.2013
Studie: Italien verliert weiter an Wettbewerbsfähigkeit
Italien hat nach Einschätzung des Centrums für Europäische Politik (CEP) an Wettbewerbsfähigkeit verloren. Nach Berechnungen des Instituts, die dem Nachrichtenmagazin "Focus" vorliegen, sind die Produktionskosten der italienischen Betriebe weiter gestiegen. "Neben Zypern ist Italien der einzige Krisenstaat, in dem die Lohnstückkosten nicht...
08.02.2013
Oettinger: EU-Staaten können mit Kürzungen bei EU keine Haushaltsprobleme lösen
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger hat Vorwürfe mangelnden Sparwillens gegen die EU-Kommission zurückgewiesen. Oettinger sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", der EU-Haushalt mache etwa ein Prozent des europäischen Bruttosozialprodukts aus. Die europäischen Länder nähmen "ihren Staatsbürgern im Schnitt von 100 Euro 50 ab - aber...
08.02.2013
EU-Gipfel beginnt mit Verspätung
Der EU-Gipfel in Brüssel hat am Donnerstagabend mit mehrstündiger Verspätung begonnen. Die 27 Staats- und Regierungschefs wollen sich auf den EU-Haushalt für die Jahre 2014 bis 2020 einigen. In den Verhandlungen, die am Freitag zum Abschluss kommen sollen, geht es um die Verteilung von einer Billion Euro. Ein erster Versuch, den mehrjährigen...
07.02.2013
Irland und Portugal wollen EZB-Unterstützung bei Rückkehr an den Kapitalmarkt
Die Krisenländer Irland und Portugal spekulieren darauf, dass ihnen die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Rückkehr an den Kapitalmarkt den Weg ebnet. Nach Informationen des "Handelsblatts" fordern beide Länder weitreichendere Unterstützung als bislang bekannt. Die portugiesische Regierung wolle, dass das Land vorsorglich für das...
06.02.2013
Irland und Portugal suchen Hilfe für Rückkehr an Kapitalmarkt
Irland und Portugal suchen in Europa Hilfe, um möglichst schnell an den Kapitalmarkt zurückgehen zu können. Beide Länder hoffen nach Informationen der "Welt" aus ranghohen Regierungskreisen darauf, dass sie die Europäische Zentralbank (EZB) über ihr Anleihenkauf-Programm OMT bei der Emission eigener Staatspapiere unterstützen könnte....
06.02.2013
Irans Außenminister gesteht heftige Folgen der Sanktionen auf die Wirtschaft ein
Iran hat lange geleugnet, dass die Sanktionen gegen das Land seine Wirtschaft mächtig belasten. Jetzt räumt Außenminister Ali Akbar Salehi erstmals ein, dass die Zwangsmaßnahmen im Atomstreit schwere Folgen für das Land haben. "Die Sanktionen treffen unsere Wirtschaft, das kann niemand bestreiten", sagte Salehi dem "Handelsblatt"...
05.02.2013
Euro-Krise: Merkel lobt Spaniens Reformen
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat den Besuch des spanischen Premierministers Mariano Rajoy zum Anlass genommen, die Reformbemühungen des Schulden geplagten EU-Staates zu würdigen. Merkel sprach am Montag in Berlin von ihrer "großen Hochachtung und Bewunderung für das, was die Spanier auf den Weg gebracht haben". Sie habe ein...
04.02.2013
Brüderle nennt Bedingungen für FDP-Zustimmung zu Zypern-Hilfspaket
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hat Bedingungen der Liberalen für eine Zustimmung zu einem Milliarden-Hilfspaket für Zypern genannt. "Ohne die Einführung einer effektiven Geldwäschekontrolle und die dringend nötigen strukturellen Reformen brauchen wir über finanzielle Hilfen erst gar nicht zu diskutieren", sagte Brüderle der Tageszeitung...
03.02.2013
Westerwelle fordert schnellen Startschuss für Freihandelszone mit den USA
Außenminister Guido Westerwelle hat dafür plädiert, die Chance zur Schaffung einer transatlantischen Freihandelszone schnell wahrzunehmen. "Jetzt haben wir das nötige Momentum. Das müssen wir nutzen", sagte Westerwelle der "Welt am Sonntag" (Online: Sonntag). "Der Ertrag liegt auf der Hand: Mehr Arbeitsplätze, mehr Wachstum, mehr Wohlstand....
03.02.2013
Finanzministerium sieht Fortschritte bei Bewältigung der Eurokrise
Das Bundesfinanzministerium sieht spürbare Fortschritte bei der Krisenbewältigung der Eurozone. Dem Nachrichtenmagazin "Focus" zufolge registrierten die Beamten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) laut einer internen Lageanalyse "zum Jahresbeginn 2013 eine deutliche Entspannung bei den Faktoren, die im vergangenen Jahr zu...
02.02.2013
SPD koppelt Zustimmung zu Zypern-Hilfspaket an Bedingungen
Die SPD macht ihre Zustimmung zu einem möglichen Hilfspaket für Zypern von der Erfüllung bestimmter Bedingungen abhängig. "Für eine abschließende Entscheidung der SPD, ob und in welchem Umfang die EU Zypern hilft, gibt es derzeit noch keinerlei Grundlage", sagte der europapolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Roth,...
31.01.2013
Präsident der Osteuropa-Entwicklungsbank sieht leichten Aufwärtstrend in der Region
Der Präsident der Osteuropa-Entwicklungsbank EBRD, Suma Chakrabarti, sieht einen leichten Aufwärtstrend in der Region. "Wir dürften den Tiefpunkt erreicht haben, jetzt geht es langsam aufwärts", sagte Chakrabarti im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Die gesamte Region profitiere davon, dass sich die Lage in der Euro-Zone etwas...
31.01.2013
Grüne wollen zur Lösung der Zypern-Frage ESM-Vertrag nicht strikt auslegen
Die Grünen bestehen im Fall möglicher Finanzhilfen für Zypern offenbar nicht auf einer strikten Auslegung der Regeln des Euro-Rettungsschirms ESM. Laut den vertraglichen Vereinbarungen darf der ESM einem Staat nur helfen, "wenn dies zur Wahrung der Finanzstabilität des Euro-Währungsgebiets insgesamt und seiner Mitgliedstaaten unabdingbar...
31.01.2013
Schäuble sieht Konjunkturerholung
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat keine Sorge vor einer Rezession in Deutschland. Das berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). "Mit Blick auf die vorlaufenden Stimmungsindikatoren dürfte die gesamtwirtschaftliche Aktivität ab dem zweiten Quartal 2013 wieder deutlich an Schwung gewinnen", hieß es laut Bericht aus dem...
31.01.2013
Griechischer Notenbankchef verspricht Rückzahlung aller Hilfsgelder
Der griechische Notenbankchef George Provopoulos hat die Rückzahlung aller Hilfsgelder, die sein Land bislang erhalten hat und die sich auf rund 230 Milliarden Euro belaufen, versprochen. "Ich verstehe die Sorgen der europäischen Steuerzahler", sagte er der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). "Aber ich kann ihnen sagen: Dieses Mal will...
31.01.2013
US-Notenbank hält an lockerer Geldpolitik fest
Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hält wie erwartet an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Der Leitzins bleibe unverändert bei null bis 0,25 Prozent, wie die Fed nach einer zweitägigen Sitzung ihres für die US-Geldpolitik entscheidenden Offenmarktausschusses am Mittwoch in Washington mitteilte. Zudem halte die US-Zentralbank an den...
30.01.2013
CDU-Haushälter Willsch sieht kaum Chancen für Zustimmung zu Zypern-Hilfspaket
Der Haushaltsexperte der Unions-Bundestagsfraktion, Klaus-Peter Willsch, hält es nahezu für ausgeschlossen, dass seine Fraktion einem möglichen Hilfspaket für Zypern zustimmen wird. "Ich werde einem Hilfspaket für Zypern auf keinen Fall zustimmen", sagte Willsch "Handelsblatt-Online". Aber auch der Widerstand "innerhalb unserer Fraktion"...
30.01.2013
Zypern lehnt Finanztransaktionssteuer im Gegenzug für EU-Hilfe ab
Der zyprische Finanzminister Vassos Shiarly hat die Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Gegenzug für ein EU-Hilfsprogramm für sein Land abgelehnt. Shiarly sagte der "Zeit": "Das zyprische Steuersystem ist sehr einfach und erlaubt nur wenige Ausnahmen. In anderen Ländern ist der Steuersatz zwar höher, aber unter dem Strich sind die...
30.01.2013
Unions-Fraktionsvize: Noch keine Entscheidung über deutsche Beteiligung an Zypern-Hilfen
Der Vize-Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Michael Meister (CDU), hat einem Zeitungsbericht widersprochen, wonach die Bundesregierung ihren Widerstand gegen das geplante EU-Hilfspaket für Zypern aufgegeben habe. "Wir sollten aufhören, laufend irgendwelchen Zwischenständen und Spekulationen nachzurennen", sagte Meister...
30.01.2013
SPD und Grüne fordern Schuldenschnitt für Zypern
Politiker von SPD und Grünen haben sich im Fall des überschuldeten Zyperns für einen Schuldenschnitt unter Beteiligung des Privatsektors ausgesprochen. "In Zypern gelten Bedingungen, die das Heranwachsen eines überdimensionierten Finanzsektors begünstigt haben", sagte der Chefhaushälter der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider...
29.01.2013
Anlegerschützer: Nicht systemrelevante zyprische Banken fallenlassen
Die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) hat die die Euro-Retter davor gewarnt, im Fall des überschuldeten Zyperns den Fehler zu begehen, den Inselstaat über ein Rettungsprogramm zu helfen, seinen maroden Bankensektor zu retten und gleichzeitig die Gläubiger und Inhaber der Banken ungeschoren davonkommen zu lassen. "Hier sollte man...
29.01.2013
Ifo-Präsident Sinn: Preise in Spanien, Griechenland und Frankreich sind zu hoch
Die Euro-Krise ist nach Ansicht des Präsidenten des Münchener Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, noch nicht gelöst. Viele Länder Europas seien noch lange nicht wettbewerbsfähig, sondern deutlich zu teuer. In Spanien, Griechenland und Portugal müssten die Preise gegenüber dem Eurozonen-Durchschnitt um 30 Prozent sinken, damit die Länder...
29.01.2013
Draghi kritisiert Schäubles ablehnende Haltung zu Finanzhilfen für Zypern
In der Debatte um das geplante Hilfsprogramm für Zypern hat der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) eine heftige Abfuhr erteilt. Beim jüngsten Finanzministertreffen Anfang vergangener Woche widersprach Draghi laut einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" der...
27.01.2013
EU-Parlamentspräsident Schulz: Euro nicht durch mögliche Pleite Zyperns bedroht
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), hält Zypern im Euro-Raum nicht für systemrelevant, will das Land aber aus solidarischen Gründen retten. "Ich denke nicht, dass der Euro bei einer Pleite Zyperns in Gefahr ist. Aber man sollte Zypern dennoch nicht pleite gehen lassen. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, denn...
24.01.2013
US-Repräsentantenhaus stimmt für Aussetzung der Schuldenobergrenze
In den USA hat das von den Republikanern geführte Repräsentantenhaus für eine Aussetzung der Schuldenobergrenze von 16,4 Billionen Dollar bis Mitte Mai gestimmt. Auch der von den Demokraten beherrschte Senat und das Weiße Haus kündigten bereits ihre Zustimmung zu dieser Übergangslösung an. Damit stünden die Vereinigten Staaten vor einer...
23.01.2013
Ökonom warnt vor Niedergang der USA
Der US-Wirtschaftsforscher Daron Acemoglu hat vor dem Niedergang der USA gewarnt, falls das Land seine politische und wirtschaftliche Spaltung nicht überwinden sollte. "Die größte Herausforderung ist die Zunahme der gesellschaftlichen Ungleichheit über die vergangenen 40 Jahre", schreibt der Ökonom vom Massachusetts Institute of Technology...
23.01.2013
Munich Re: Agrarmärkte bleiben angespannt
Ein halbes Jahr nach der schweren Dürre in den USA gibt es keine Entwarnung an den Agrarmärkten. "Die weltweiten Ernteausfälle sind auch der Grund dafür, dass die Preise für Weizen, Mais und Soja im vergangenen Jahr so stark gestiegen sind. Die Lager sind leer", sagte Karl Murr, Leiter des Geschäftsbereichs Agro beim Rückversicherer Munich...
23.01.2013
Spielehersteller Atari meldet für US-Markt Insolvenz an
Der legendäre Computerspielehersteller Atari hat für sein Geschäft auf dem US-Markt Insolvenz angemeldet. Wie die "Los Angeles Times" berichtet, solle dadurch das europäische Geschäft des mittlerweile 40-jährigen Unternehmens geschützt werden. Seit den 80er Jahren, als das Unternehmen zum größten Entwickler und Hersteller von Videospielen...
22.01.2013
Finnischer Ministerpräsident warnt vor Überlastung des ESM
Der finnische Ministerpräsident Jyrki Katainen hat vor einer Überlastung des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) gewarnt. "Der ESM sollte den Banken nur in seltenen, außergewöhnlichen Fällen helfen. Wir müssen den Einsatz öffentlicher Gelder minimieren", sagte Katainen im Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Mit...
20.01.2013
Zypern: Schäuble will erneute Geldwäsche-Prüfung
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zweifelt an den Beteuerungen der zyprischen Regierung, dass das notleidende Land tatsächlich nichts mit Geldwäsche zu tun hat. Um Klarheit zu schaffen, soll sich die Inselrepublik nach dem Willen Schäubles und einiger anderer europäischer Finanzminister einer weiteren Prüfung unterziehen, wie der...
20.01.2013
Führende Ökonomen gegen EU-Hilfen für Zypern
Führende Ökonomen haben sich gegen europäische Hilfen für den Krisenstaat Zypern ausgesprochen. "Das ist keine Sache des Euro-Rettungsschirms ESM", sagte Kai Konrad, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats im Bundesfinanzministerium, der Zeitung "Welt am Sonntag" (20.1.2013). Für die Schwierigkeiten der zyprischen Kreditinstitute, die den...
20.01.2013
Zypern: Bundesregierung verlangt Schwarzgeld-Kontrollen
Die Bundesregierung stellt Bedingungen für ein Hilfspaket zugunsten Zyperns auf: Berlin fordert nach Informationen der "Welt am Sonntag", dass eine unabhängige Expertengruppe nach Zypern reisen und prüfen soll, inwieweit Schwarzgeld und Steuerhinterziehung zum Geschäftsmodell der Insel gehören. Außerdem soll das "Land seinen...
19.01.2013
Juncker mahnt mehr Solidarität in Eurozone an
Der scheidende Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker hat mehr Solidarität unter den Mitgliedern der Eurozone angemahnt. "Viele Staaten der Eurozone könnten sich noch solidarischer benehmen", sagte Juncker der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Die Eurozone brauche einen eigenen Haushalt, aus dem etwa gezielt der Kampf gegen die...
18.01.2013
Bundesregierung unzufrieden mit Privatisierungsverlauf in Griechenland
Die Bundesregierung hat sich unzufrieden über den Verlauf der Privatisierung von Staatsbesitz in Griechenland geäußert, zu der sich die griechische Regierung im Gegenzug zu den Euro-Rettungshilfen verpflichtet hat. "Aus Sicht der Bundesregierung sind die Ergebnisse der Privatisierungsmaßnahmen bislang enttäuschend ausgefallen", heißt es in...
18.01.2013
Bericht: Bundesregierung zieht Zypern-Rettung in Zweifel
In der Bundesregierung gibt es grundsätzliche Zweifel an der Möglichkeit und Notwendigkeit, Zypern mit Hilfs-Krediten der anderen Euro-Staaten vor der Pleite zu retten. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf informierte Kreise in Berlin. Demnach gibt es unter anderem im Finanzministerium Zweifel, ob ohne...
17.01.2013
Zeitung: Pimco prüft Finanzbedarf Zyperns
Die zyprische Regierung setzt bei der Lösung der schweren Bankenkrise im Land auf den weltgrößten Investor in Staatsanleihen, Pimco. Wie die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) berichtet, prüft die Allianz-Tochter den Finanzbedarf des zyprischen Bankensektors. Der Bericht von Pimco soll noch im Januar vorliegen. "Zypern hat angekündigt, dass...
17.01.2013
Experten warnen: Direkte Bankenhilfe schmälert ESM-Ausleihvolumen
Die geplante direkte Bankenhilfe könnte das Ausleihvolumen des Euro-Rettungsfonds ESM deutlich verringern: Auf diese Gefahr weist eine von den Euro-Ländern eingesetzte Task-Force in einem Zwischenbericht hin, der dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) vorliegt. Wenn der Rettungsschirm seine Top-Bonitätsnote behalten wolle, müsse er für jeden...
17.01.2013
Griechenlands Finanzminister erwartet bereits 2013 die Wende
Der griechische Finanzminister Giannis Stournaras rechnet damit, dass sein krisengeplagtes Land nach fast sechs Rezessionsjahren 2013 zum Wachstum zurückkehrt. Unter dem Strich werde zwar in diesem Jahr das Bruttoinlandsprodukt erneut schrumpfen. "Aber wir werden 2013 die Talsohle durchschreiten und gegen Ende des Jahres zum Wachstum...
16.01.2013
Unternehmensberater: Schuldenfinanzierung in Industriestaaten gleicht Schneeballsystem
Die wachsende Verschuldung vieler Industrieländer gleiche einem betrügerischen Schneeballsystem, warnt Daniel Stelter, Senior Partner der Unternehmensberatung Boston Consulting Group in einem Interview mit der "Zeit". "Die Wahrheit ist, dass die Industrieländer einen Großteil ihrer Schulden nicht mehr zurückzahlen können." Auch Deutschland...
16.01.2013
Rösler ruft zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit auf
Vor der offiziellen Vorstellung des neuen Jahreswirtschaftsberichts am Mittwoch hat Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) eindringlich zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit aufgerufen. "Der Bericht macht deutlich: Wir müssen einiges tun für unsere Wettbewerbsfähigkeit", sagte Rösler der "Welt". "Deutschland ist zwar nach wie vor...
15.01.2013
Zypern: Staatschef sieht sein Land als Opfer der EU-Politik für Griechenland
Zyperns Staatschef Dimitris Christofias hat sich gegen "Verleumdungen" seines Landes als Schwarzgeld-Paradies verwahrt und sieht Zypern als Opfer der EU-Politik für Griechenland. "Zypern ist Opfer des von der Europäischen Union beschlossenen Schuldenschnitts für Griechenland. Die zyprischen Banken sind sehr stark in der griechischen Wirtschaft...
15.01.2013
Zeitung: Ausland fährt Investitionen in NRW zurück
Die Eurokrise dämpft das Interesse ausländischer Investoren am Standort NRW. Im vergangenen Jahr siedelten sich nur noch 173 Unternehmen aus dem Ausland in Nordrhein-Westfalen an - 2011 waren es noch 234. Das geht aus einer Statistik der landeseigenen Wirtschaftsförderung "NRW.Invest" hervor, aus der die "Rheinische Post" zitiert...
15.01.2013
Zypern: Zentralbank hilft Geldhäusern mit Notkrediten in Milliardenhöhe
Während Europas Regierungen mit der Rettung Zyperns und seiner Banken noch zögern, hilft die dortige Notenbank den Finanzhäusern mit Notkrediten in Milliardenhöhe. Die Summe dieser sogenannten "Emergency Liquidity Assistance" (Ela) liegt bei 9,4 Milliarden Euro. Diese für das kleine Land hohe Summe geht aus einer Statistik von Zyperns...
14.01.2013
Studie: Mittelstand baut Verschuldung ab
Der deutsche Mittelstand hat die gute Auftragslage der vergangenen Jahre konsequent genutzt und seine Bilanzen gestärkt. So konnten die Firmen ihren Verschuldungsgrad weiter zurückgefahren auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Das ist das Ergebnis einer Auswertung von mehr als 80.000 Bilanzen mittelständischer Firmen der Uni Münster...
13.01.2013
Zypern wehrt sich gegen Geldwäsche-Vorwürfe
Zyperns Finanzminister Vassos Shiarly wehrt sich gegen Vorwürfe, sein Land sei eine Drehscheibe für Geldwäsche. "Diese Gerüchte begegnen uns immer wieder, aber auch durch Wiederholung werden sie nicht wahr", sagte Shiarly dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Bei allen Kontrollen internationaler Organisationen habe Zypern in den vergangenen...
13.01.2013
Steinbrück fordert mehr deutsche Solidarität mit Griechenland
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat mehr deutsche Solidarität mit Griechenland gefordert. In einem Gastbeitrag für die Tageszeitung "Die Welt" mahnte Steinbrück: "Deutsche Überheblichkeit ist gerade gegenüber der griechischen Bevölkerung nicht angebracht." Die Lage in Griechenland nannte Steinbrück "zunehmend dramatisch". Die Schlinge...
12.01.2013
Dax-Vorstandschefs verteidigen Krisenpolitik der Euroländer und der EZB
Die Vorstandschefs von Deutscher Bank, Deutscher Post und Siemens verteidigen Europas Strategie in der Euro-Krise sowie die Reformleistungen der Krisenstaaten. "Schauen Sie sich die sogenannten Krisenländer an. Fangen Sie bei Irland an und gehen Sie bis nach Griechenland und Sie müssen anerkennen, dass die Länder mehr leisteten, als man ihnen...
12.01.2013
Zypern: Präsidentschafts-Mitfavorit sieht kein Problem mit Geldwäsche
Nicos Anastasiades, einer der aussichtsreichen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl in Zypern im Februar, sieht kein Geldwäsche-Problem auf der Insel. "Wir haben in Europa alles unterschrieben, um Geldwäsche zu bekämpfen. Wir halten uns an die Vorgaben der EU. Es stimmt einfach nicht, dass Zypern ein größeres Problem mit Geldwäsche hat...
12.01.2013
Schäuble trifft griechischen Oppositionsführer Tsipras
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird sich am kommenden Montag in Berlin mit dem griechischen Oppositionsführer Alexis Tsipras treffen. Dies kündigte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums am Freitag an. Demnach sei Schäuble der Auffassung, dass es für den Erfolg der Reformanstrengungen in Griechenland wichtig sei, dass...
11.01.2013
Euro-Schuldenkrise: Merkel zu Besuch in Zypern eingetroffen
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Freitagnachmittag zu einem Kurzbesuch im kriselnden Euro-Staat Zypern eingetroffen. Die Kanzlerin nimmt dort an einem Treffen der konservativen Europäischen Volkspartei teil. Bei den Gesprächen mit den Vertretern der Partei dürfte es auch um die Frage möglicher EU-Hilfen für Zypern gehen....
11.01.2013
Bericht: Defizit im Bundeshaushalt fällt geringer aus
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat im abgelaufenen Jahr offenbar deutlich weniger neue Schulden gemacht als geplant. Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) für das "Handelsblatt" zeigen, dass die Nettokreditaufnahme 2012 lediglich 22,8 Milliarden Euro betragen haben dürfte. In Schäubles Nachtragshaushalt...
11.01.2013
Griechenland: Arbeitslosigkeit erreicht neues Rekordhoch
Die Arbeitslosigkeit in Griechenland ist im Oktober 2012 auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Die Arbeitslosenquote lag im Oktober des vergangenen Jahres bei 26,8 Prozent, wie das Statistikamt Elstat am Donnerstag mitteilte. Im Vormonat lag die Quote bei 26 Prozent. Insgesamt waren laut den Zahlen 1.345.715 Griechen im Oktober 2012 arbeitslos. In...
10.01.2013
EU-Kommissar Rehn will Geldwäsche in Zypern konsequent bekämpfen
Zypern wird nach den Worten von EU-Währungskommissar Olli Rehn erst dann Kredite von der Eurozone erhalten, wenn in dem Land keine Geldwäsche mehr möglich ist. "Wir legen allergrößten Wert darauf, Geldwäsche in Zypern ein für alle Male auszuschließen", sagte Rehn im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe). Die Regierung in...
10.01.2013
EZB sieht weiterhin große Gefahren durch Krise im Euroraum
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, sieht weiterhin große Gefahren durch die Schuldenkrise im Euroraum. "Es ist zu früh, einen Erfolg auszurufen", sagte der oberste Währungshüter Europas am Donnerstag in Frankfurt. Zwar seien im vergangenen Jahr viele Fortschritte erzielt worden, allerdings sei der Zeitpunkt für einen...
10.01.2013
Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Oktober gestiegen
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Oktober 2012 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, wurden insgesamt 2.405 Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren nach 1,8 Prozent mehr als im Oktober 2011. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im Oktober 2012 mit 8.451 Fällen um 7,8...
10.01.2013
EU-Finanzminister wollen Finanztransaktionssteuer im Februar beschließen
Die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in einigen EU-Staaten kommt voran: Sie soll bei dem Treffen der EU-Finanzminister am 12. Februar beschlossen werden, wie das "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe) aus deutschen Regierungskreisen erfuhr. Mindestens elf EU-Staaten würden der Steuer zustimmen, hieß es. Den Angaben zufolge sollte der...
09.01.2013
Brüderle sieht keine Bundestags-Mehrheit für Hilfsantrag Zyperns
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle rechnet nicht damit, dass ein Antrag Zyperns auf Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm vom Bundestag grünes Licht bekommt. "Bei Zypern gibt es sehr viele Fragezeichen. Nach dem bisher Bekannten sehe ich keine Mehrheit für Finanzhilfen", sagte der FDP-Politiker der "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe). Brüderle...
09.01.2013
US-Ökonom Sachs fordert Schuldenerlass für Griechenland
Der renommierte US-Wirtschaftsforscher Jeffrey Sachs hat die deutsche Bundesregierung zu einem Schuldenerlass für Griechenland im großen Stil aufgefordert. Der "Zeit" sagte der Volkswirtschaftsprofessor: "Griechenland ist wirklich bankrott. Es braucht eine große Abschreibung auf seine Schulden. Für den deutschen Steuerzahler wird das Verluste...
09.01.2013
Ifo-Chef Sinn sieht Ende der Kapitalflucht aus Südeuropa
Aus Sicht des Chefs des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, ist die Kapitalflucht aus Südeuropa gestoppt. "Die Strategie von Mario Draghi wirkt. Wir haben eine Trendwende bei den Target-Salden," sagte Sinn "Handelsblatt-Online". Als Zeichen der Entspannung wertet er dies jedoch nicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe den Anlegern...
09.01.2013
Dax-Konzernchefs fordern Beibehaltung der "Austeritäts-Politik"
Deutsche Spitzenmanager warnen vor Schlendrian in den Krisenländern der Euro-Zone: "Es ist extrem wichtig, dass die notwendige Haushaltsdisziplin nicht verunglimpft und als Austeritätspolitik gebrandmarkt wird. Das wäre die perfekte Fluchttür für alle, die nicht reformieren wollen", sagte Linde-Vorstandschef Wolfgang Reitzle auf dem...
09.01.2013
Hilfspaket für Zypern verzögert sich
Zypern kann nicht mit schneller Hilfe der Europäer rechnen. Nach Informationen des "Handelsblatts" (Mittwochausgabe) aus Verhandlungskreisen wollen die Euro-Finanzminister erst Anfang März ein Rettungspaket bewilligen. Bisher war die Entscheidung für das Treffen der Euro-Gruppe am 21. Januar erwartet worden. Man wolle die bevorstehende...
09.01.2013
EU-Parlamentspräsident befürwortet Hilfe für Zypern aus Rettungsschirm ESM
EU-Parlamentspräsident Martin Schulz hat sich dafür ausgesprochen, Zypern unter Auflagen Finanzhilfen aus dem Euro-Rettungsschirm ESM zu gewähren. "Die Zyprioten haben das Recht auf eine gleiche Behandlung wie alle Mitglieder der Euro-Zone auch" sagte Schulz dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe). Allerdings müsse Zypern im Gegenzug seinen...
08.01.2013
Studie: IT-Investitionen in Krisenzeiten zahlen sich aus
Deutsche Großkonzerne, die auch in Krisenzeiten vor allem in ihre IT-Infrastruktur investiert haben, sind in den vergangenen fünf Jahren deutlich schneller gewachsen als ihre Konkurrenten. Dies ist das Ergebnis der Studie "Deutschlands Top-500 - Mit kontinuierlicher Transformation zu Spitzenleistungen", die der "Welt am Sonntag" (E-Tag: 6....
06.01.2013
FDP-Finanzexperte: Lockere Geldpolitik der US-Notenbank Gefahr für Weltwirtschaft
Der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, sieht in der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die größte Bedrohung für die Weltwirtschaft. Die wichtigste Frage in diesem Jahr sei, "inwieweit die USA und in der Folge alle modernen Volkswirtschaften die Marktwirtschaft zerstören, indem sie das Geldwesen...
03.01.2013
Wirtschaftsforschungsinstitute: Deutschland schrammt an Rezession vorbei
Der hohe Beschäftigungsstand, geringere Rentenbeiträge und der Wegfall der Praxisgebühr stabilisieren nach Einschätzung führender Wirtschaftsforschungsinstitute 2013 die schwächelnde Konjunktur. "An einer Rezession schrammt Deutschland sehr wahrscheinlich vorbei", sagte Joachim Scheide, Konjunkturchef am Kieler Institut für Weltwirtschaft...
03.01.2013
Ökonom: Depression in Spanien und Griechenland Gefahr für Weltwirtschaft
Nach Ansicht des Ökonomen Joseph Stiglitz, Wirtschaftsprofessor an der Columbia-Universität in New York, befinden sich Spanien und Griechenland in einer wirtschaftlichen Depression, die die Weltwirtschaft gefährdet. Die beiden Länder seien in einer Depression, "bei der keine Hoffnung auf Erholung in Sicht ist", schreibt der Ökonom in einem...
02.01.2013
Wirtschaftsexperte: Euro überlebt 2013
Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken, Michael Kemmer, ist fest davon überzeugt, dass der Euro 2013 überleben wird. "Die Euro-Gruppe hat ein klares Signal gesetzt, dass Griechenland nicht aus der Gemeinschaftswährung ausscheidet", sagte Kemmer in einem Interview mit der Zeitschrift "Superillu". Mit der Einführung des...
02.01.2013
Studie: Drei von vier Deutschen blicken optimistisch ins neue Jahr
Die Deutschen sind optimistisch für das neue Jahr: Drei von vier Bundesbürgern sehen positiv in die Zukunft, heißt es in einer aktuellen Studie der Beratungsgesellschaft Ernst&Young, die der "Welt" exklusiv vorliegt. "Die europäische Schuldenkrise mit ihren Unsicherheiten ist in der Wahrnehmung der Verbraucher fast schon Normalität",...
01.01.2013
Thierse: Deutschland ist "ein ziemlich ungerechtes Land"
Der Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die Ungerechtigkeit in Deutschland beklagt. "Wir leben in einem sehr reichen Land, aber es ist ein ziemlich ungerechtes Land", sagte Thierse am Montag im Deutschlandfunk. Es sei "ein skandalöser Zustand", dass Deutschland "mit riesigen Schwierigkeiten und Opfern eine Finanzmarkt- und...
31.12.2012
Goldman-Sachs-Banker prophezeit Branche "schmerzhafte Selbsterkenntnis"
Die Aufarbeitung der Finanzkrise sei in vollem Gange, sagt Goldman-Sachs-Europa-Statthalter Alexander Dibelius dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel": "Schmerzhafte Selbsterkenntnis und entsprechend bittere Konsequenzen können da nicht ausbleiben." Vieles habe sich bereits geändert: "Wir Banken halten mehr Eigenkapital vor. Mehr Liquidität. Die...
30.12.2012
"Spiegel": Arbeitsgruppe im Finanzministerium bereitet harte Sparmaßnahmen vor
Trotz gegenteiliger Behauptung treibt Wolfgang Schäuble (CDU) laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" die Vorbereitungen für harte Sparmaßnahmen im Bundeshaushalt voran. Der Finanzminister habe eine abteilungsübergreifende Arbeitsgruppe mit der Ausarbeitung der Details für einen Sanierungsplan beauftragt, der den...
30.12.2012
Oettinger fordert Hilfsprogramm für Zypern
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger dringt auf europäische Hilfen für das in finanzielle Schieflage geratene Zypern. "Das Land muss unter ein europäisches Programm - mit den entsprechenden Vorgaben", sagte Oettinger der "Welt am Sonntag". "Das ist besser, als China oder Russland die Helferrolle zu überlassen." Der Energiekommissar...
30.12.2012
US-Haushaltsstreit: Kein Durchbruch bei Krisengespräch mit Obama
Im anhaltenden US-Haushaltsstreit von Demokraten und Republikanern hat es bei einem Krisentreffen zwischen US-Präsident Barack Obama und führenden Vertretern des Abgeordnetenhauses und des Senats keinen Durchbruch gegeben. Obama zeigte sich nach der Sitzung im Weißen Haus am Freitag aber optimistisch, dass noch vor Ende der Frist zum 31....
29.12.2012
Rösler: Europa setzt mit Fiskalvertrag entscheidendes Signal für Euro-Stabilität
Europa setzt mit dem Fiskalvertrag, der am 1. Januar 2013 in Kraft tritt, laut Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) ein entscheidendes Signal für die Stabilität des Euro. "Nun kommt es darauf an, dass die vereinbarten Regeln in den Mitgliedstaaten umgesetzt werden - um so die öffentlichen Finanzen in allen Euroländern auf eine...
28.12.2012
Immer mehr Menschen in US-Großstädten auf Lebensmittelhilfe angewiesen
Immer mehr Menschen, die in Großstädten in den USA leben, sind auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Das ist das Ergebnis einer Studie der United States Conference of Mayors, für die die Verwaltungen von 25 großen Städten in den USA befragt wurden. Demnach stieg die Zahl der Menschen, die Notfall-Nahrungsmittelhilfen beantragen mussten, zwischen...
28.12.2012
Umfrage: Mehrheit hat keine große Angst vor Job-Verlust
Die Deutschen gehen optimistisch in das neue Jahr: Sie glauben an den Euro, halten ihre Jobs für sicher und erwarten ein gutes Jahr für sich persönlich. Das belegt eine YouGov-Umfrage im Auftrag der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe). Vor allem mit Blick auf ihre persönliche Situation sind die Deutschen zuversichtlich. 43 Prozent der Befragten...
28.12.2012
US-Haushaltsstreit: Obama lädt Fraktionschefs zu Gespräch ins Weiße Haus
Im anhaltenden US-Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern will US-Präsident Barack Obama erneut versuchen noch in diesem Jahr eine Lösung zu finden. Wie ein Sprecher des US-Präsidenten mitteilte, lud Obama die Fraktionsvorsitzenden des Kongresses für den Freitag zu Gesprächen ins Weiße Haus ein. Eingeladen sind demnach der...
28.12.2012
Zeitung: Regierung rechnet 2013 mit gleichbleibender Arbeitslosigkeit
Entgegen der Prognosen vieler Konjunkturforscher rechnet die Bundesregierung für das kommende Jahr mit einer in etwa gleichbleibenden Arbeitslosigkeit. Zu dieser Einschätzung ist die Regierung bei der Vorbereitung des neuen Jahreswirtschaftsberichts gelangt, den das Wirtschaftsministerium am 16. Januar offiziell vorlegt. Es werde damit...
27.12.2012
Schäuble sagt für 2013 "ordentliches" Wirtschaftswachstum voraus
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) rechnet trotz schwieriger Rahmenbedingungen 2013 nicht mit einer wirtschaftlichen Stagnation. In einem Interview mit der "Bild-Zeitung" (Freitagausgabe) sagte Schäuble: "Die Lage ist besser als gedacht, weil unter anderem die Geschäfte mit USA und Asien stärker anziehen. Die deutsche Wirtschaft wird...
27.12.2012
Haushaltsstreit: US-Finanzminister will Parteien mehr Zeit für Einigung verschaffen
Im anhaltenden US-Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern hat US-Finanzminister Timothy Geithner einen Plan vorgelegt, um den Parteien mehr Zeit für eine Einigung zu verschaffen. Wie Geithner in einem Brief an die Fraktionsführer im US-Kongress bekannt gab, sollen zunächst unter anderem die Zahlungen in einen Pensionsfonds für...
27.12.2012
Adidas-Chef Herbert Hainer kündigt Rekordumsatz an
Trotz Euro-Schuldenkrise und Wirtschaftsflaute in vielen Ländern setzt Adidas seine Rekordjagd fort. Im laufenden Jahr 2012 werde der Umsatz des Sportartikelherstellers "über 14,5 Milliarden Euro liegen" und damit einen neuen Höchststand erreichen, sagte Vorstandschef Herbert Hainer in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung"...
27.12.2012
IWF-Chefin Lagarde sieht Wende in der Euro-Krise
Nach Einschätzung von Christine Lagarde, Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), zeichnet sich ein Wendepunkt in der Euro-Krise ab. "Unsere Prognosen sagen, dass die Wirtschaft der Euro-Zone sich im kommenden Jahr besser entwickelt als sie es im vergangenen tat", sagte Lagarde der Wochenzeitung "Die Zeit". Sie erwarte "dass das...
26.12.2012
US-Präsident Obama bricht Weihnachtsurlaub wegen Budgetstreit ab
US-Präsident Barack Obama wird aufgrund des anhaltenden Haushaltsstreits mit den Republikaner bereits am Mittwoch aus seinem Weihnachtsurlaub von Hawaii nach Washington zurückkehren. Das teilte das Weiße Haus mit. Am Donnerstag soll der Kongress wieder zusammentreten. Obamas Demokraten müssen sich mit den Republikanern bis Silvester auf einen...
26.12.2012
Deutsche Wirtschaft erwartet 2013 Exportanstieg um 4 Prozent
Die für die deutsche Volkswirtschaft bedeutsame Ausfuhrwirtschaft wird auch 2013 wachsen, allerdings nicht mehr so stark wie in den vergangenen Jahren. Trotz zunehmender Handelshemmnisse und einer eher schwachen Konjunktur in den Industriestaaten kämen dennoch erhebliche Impulse aus den Schwellen- und Entwicklungsländern, bilanziert der...
23.12.2012
"Spiegel": Schäuble bereitet Sparprogramm für Zeit nach der Bundestagswahl vor
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lässt nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" von seinen Beamten ein umfangreiches Sparpaket für die nächste Legislaturperiode ausarbeiten. Um den Bundeshaushalt auf künftige Belastungen vorzubereiten, die durch Konjunkturrisiken oder Gefahren der Finanz- und Euro-Krise entstehen...
21.12.2012
EZB-Direktor Asmussen rechnet mit Wachstum in Griechenland 2014
Das deutsche Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank, Jörg Asmussen, hat die Fortschritte Griechenlands in der Eurokrise gelobt. "Vermutlich wird die griechische Wirtschaft im Jahr 2014 wieder ein Wachstum vorweisen können", sagte Asmussen der "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Griechenland habe sehr wichtige Schritte gemacht....
21.12.2012
Bericht: IWF will Rettungspaket für Zypern nicht mittragen
Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe) nicht dazu bereit, das geplante Hilfspaket der Euro-Länder für Zypern in der bisher diskutierten Form mitzutragen. Wie aus Verhandlungskreisen verlautete, verlangt der IWF einen Teilerlass der zyprischen Staatsschulden. Anderenfalls...
20.12.2012
Juncker: Europa findet nur durch Krisen zu mehr Integration
Europa findet nach Ansicht von Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker nur durch Krisen zu mehr Integration. "Europa findet immer nur durch Krisen zu mehr Integration", sagte Juncker in der Fernsehsendung "Unter den Linden" (Phoenix). Die Krise sei nicht in Europa "losgetreten" worden, sondern hätte Europa "ereilt", betonte der luxemburgische...
19.12.2012
Niebel: Athen hat die gleichen Probleme wie viele Entwicklungsländer
Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) hat erklärt, dass Griechenland die gleichen Probleme wie viele Entwicklungsländer habe. Im Gespräch mit der "Frankfurter Rundschau" (Montagausgabe) sagte das FDP-Präsidiumsmitglied auf die Frage, ob die Zusage noch zu halten sei, die Entwicklungshilfe bis 2015 auf 0,7 Prozent der...
17.12.2012
Bundesregierung äußert im Jahreswirtschaftsbericht Unzufriedenheit mit Euro-Rettung
Die Bundesregierung ist mit der Euro-Rettungspolitik nur eingeschränkt zufrieden. Das geht nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" aus dem Entwurf für den neuen Jahreswirtschaftsbericht hervor, den das Bundeskabinett Mitte Januar beschließen will. Die notleidenden Länder Griechenland, Portugal, Irland und Spanien hätten zwar...
16.12.2012
Schlechte Lage - schlechte Aussichten
China: Prognosen für eine Wirtschaftskrise im Jahr 2013
Steht der Volksrepublik China 2013 eine Wirtschaftskrise bevor? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Vortrag, der nach Angaben der chinesischsprachigen Epoch Times, Dajiyuan, schon am 17. September 2011 vor einem kleinen Kreis von Parteimitgliedern gehalten wurde. Vortragender soll Li Zuojun, ein Wirtschaftswissenschaftler des staatlichen...
30.08.2012
Chinas Wirtschaft
Kreist der Pleitegeier bereits über China?
Lang Xianping hat am Beginn seines über dreistündigen Vortrags darum gebeten, dass keine Video- und Audioaufzeichnungen gemacht und dass nicht im Internet darüber geredet werden sollte. Wie ernst das gemeint war, wussten die Zuhörer wohl besser, denn sie stellten bei Youtube einen Mitschnitt ins Netz. Als Larry Lang hatte Lang Xianping bis...
11.11.2011
Ärger über Wirtschaftskrise
Tausende Bulgaren protestieren gegen Regierung
Sofia – Aus Ärger über die schwierige wirtschaftliche Situation in Bulgarien haben sich am Samstag Tausende Demonstranten in der Hauptstadt Sofia versammelt. Sie forderten den Rücktritt der konservativen Regierung von Ministerpräsident Boiko Borisow, dem sie ein schlechtes Krisenmanagement vorwarfen. Sprecher übten außerdem Kritik an...
26.03.2011
NTDTV: Chinas Geldpolitik
Höchste Inflationsrate seit 28 Monaten
Das nationale Statistikamt Chinas gab am 11. Dezember bekannt, dass die Inflation in China den Höchststand seit 28 Monaten erreicht hat. Der Verbraucherpreisindex stieg im November im Jahresvergleich um 5,1 Prozent. Die Nahrungsmittelpreise stiegen um 11,7 Prozent und somit am stärksten. Ökonomen rechnen auch mit steigenden Kosten im...
22.12.2010
Goldboom
34,17 Euro für das Gramm Feingold
Berlin – Gold boomt: Wegen steigender Preise ist auch der Schmuckankauf "explodiert", wie Ankäufer berichten. Täglich kommen im Schnitt 10 bis 20 Privatpersonen zum Goldankäufer Exchange AG in Berlin, um ihren Schmuck oder alte Uhren für Bares loszuwerden. In der Vorweihnachtszeit sogar doppelt so viele, wie Mitarbeiterin Susanne Kleemann am...
08.12.2010
Interview mit Hartgeld-Investor Walter K. Eichelburg
Wirtschaftskrise: Drängt alles zum Gold?
Von Politikern und Bankern ins Reich der Verschwörungstheorie verwiesen, ist in einschlägigen Internetforen doch immer öfter von einer möglichen Währungsreform die Rede. Einer der Vertreter eines solchen Zukunftsszenarios ist der Hartgeldinvestor Walter K. Eichelburg. Er ist von einem Staatsbankrott Deutschlands und einem Zusammenbruch der...
02.06.2010
Jeden Tag Niedrigpreise
Schnäppchenparadies USA Rezession führt zu Preisrutsch auf weiter Front
New York – Für Verbraucher in den USA hat es nie zuvor bessere Zeiten gegeben: Amerika ist im Ausverkauf. Die schwere Rezession, die das Land in Folge der Wirtschafts- und Finanzkrise erfasst und Millionen von Amerikanern in die Arbeitslosigkeit geschickt hat, verwandelt die USA in ein Paradies für Schnäppchenjäger. Glückliche Zeiten für...
25.10.2009
Gobal Economic Symposium in Plön
EZB-Ratsmitglied Weber: Bankengeschäft wird in Zukunft viel unrentabler sein
Das Bankengeschäft soll unrentabler werden, zumindest wenn es nach Bundesbankpräsident und EZB-Ratsmitglied Axel Weber geht. Langfristig sollen die „Kapitalanforderungen steigen und Liquiditätsstandards entwickelt werden, die die Banken erfüllen müssen", sagte Weber beim Global Economic Symposium (GES) in Plön, veranstaltet vom Kieler...
10.09.2009
Europäische Zentralbank skeptisch
Frankfurt/Main – Nach der schwersten Nachkriegsrezession ist die Wirtschaft in Deutschland und Frankreich im zweiten Quartal des Jahres überraschend gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt legte in beiden Ländern um 0,3 Prozent zu, wie die Statistikbehörden am Donnerstag mitteilten. Analysten hatten für die Bundesrepublik mit einem Rückgang um...
13.08.2009
Beliebter Sündenbock
Das chinesische Regime gibt Washington die Schuld an seiner Wirtschaftskrise
Die letzte Runde der sino-amerikanischen Gespräche endete mit einem weiteren Ausdruck der Besorgnis über das hohe amerikanische Haushaltsdefizit. In der Tat hört Washington immer wieder die Kritik Zhongnanhais (dem Regierungssitz des chinesischen Regimes) über die Ausgaben und Verschuldung der amerikanischen Regierung. Die meisten Amerikaner...
01.08.2009
Frühjahrsprognose
Steinbrück rechnet mit 80 Milliarden Euro Neuverschuldung
Hannover – Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat vor Steuerausfällen bis zu 350 Milliarden Euro und einer Neuverschuldung des Bundes in Höhe von 80 Milliarden Euro gewarnt. „Meine Annahme ist bekannt: Ich rechne mit 300 bis 350 Milliarden Euro weniger Steuereinnahmen für Bund, Länder und Gemeinden bis zum Jahr 2013 gegenüber der...
14.05.2009
Ende einer Ära
Die globale Krise wird einen Sturm in Asien entfesseln
Nach weit verbreiteter Meinung übersteht Asien die gegenwärtige Wirtschaftskrise. „Die Asiaten nehmen den wirtschaftlichen Zusammenbruch wesentlich ruhiger hin als die meisten im Westen," schreibt David Pilling, der Asien Redakteur für die Financial Times. „Die Region", sagt er. „strotzt vor Vertrauen, dass ihre Zeit jetzt gekommen ist,"...
10.05.2009
Süßwaren
Deutsche gönnen sich in der Krise weniger Süßes
Bonn – Die Wirtschaftskrise hat Verbrauchern auch die Lust auf Süßes verdorben. Die Umsätze im In- und Ausland sind in den ersten beiden Monaten des Jahres um 8,4 Prozent zurückgegangen, wie der Bundesverband der deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Donnerstag mitteilte. Schokoladen- und Zuckerwaren verzeichneten demnach ein Minus von...
23.04.2009
Sog der Wirtschaftskrise
Aussenhandel knickte zum Jahresbeginn buchstäblich ein
Bern/Biel – Der schweizerische Aussenhandel ist im Sog der Wirtschaftskrise zum Jahresbeginn buchstäblich eingebrochen. Sowohl die Exporte wie auch die Importe verminderten sich im Februar im zweistelligen Bereich, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Donnerstag mitteilte. Um einen Fünftel eingebrochen sind die Uhrenexporte. Die...
19.03.2009
Opfer der Wirtsschaftskrise
Erste deutsche Reederei fällt der Wirtschaftskrise zum Opfer
Bremen – Die Wirtschaftskrise hat ein erstes Opfer unter den deutschen Reedereien gefordert: Die Bremer Senator Lines wird eingestellt und abgewickelt. Der Eigentümer, die koreanische Reederei Hanjin Shipping, nannte am Mittwoch die Verschlechterung des Schifffahrtsmarktes als Grund. Für die rund 100 Mitarbeiter soll ein Sozialplan erstellt...
04.02.2009
Zukunftsvertrauen
Köhler für Entlastung der Arbeitnehmer
Berlin – Bundespräsident Horst Köhler hat sich für Entlastungen der Arbeitnehmer zur Bekämpfung der Wirtschaftskrise ausgesprochen. „Vor allem aber müssen all jene motiviert werden, die sich an die Gesetze halten und ihre Steuern zahlen“, sagte Köhler in einem Interview der „Bild am Sonntag“. „Insgesamt müssen wir unser...
28.12.2008
ASEM-Gipfel
Chinas Rolle in der Finanzkrise / Teil I
Der Ludwigshafener Professor Jörg Rudolph, profunder China- und Wirtschaftexperte, glaubt nicht, dass China eine Rolle in der Bewältigung der weltweiten Finanzkrise spielen kann. Das Reich der Mitte habe selbst mit einer veritablen Wirtschaftskrise zu kämpfen, so die für manche Ohren ungewöhnlich klingende Einschätzung Rudolphs. Die 1,9...
28.10.2008