Aktuelle Nachrichten – Verbraucherschutz
17.12.2009
Berlin (APD) Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner dringt weiter auf die Änderung der EU-Spielzeugrichtlinie. „Bevor die Richtlinie Mitte 2011 europaweit anzuwenden ist, müssen die Grenzwerte für bestimmte chemische Stoffe deutlich nachgebessert werden“, erklärte die CSU-Politikerin am Donnerstag in Berlin. „Ich begrüße es, dass mittlerweile auch die Kommission Handlungsbedarf erkennt. Nun müssen den Worten auch Taten folgen.“
Die Ministerin sieht sich durch eine weitere Bewertung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) in ihrer Haltung bestätigt. Nach Ansicht des Instituts sollte die zulässige Cadmiumaufnahme über Spielzeug deutlich gesenkt werden. Bei Blei dürfe der bisherige Grenzwert auf keinen Fall überschritten werden.
Insbesondere wegen der unzureichenden Grenzwerte hatte Deutschland der neuen EU-Spielzeugrichtlinie die Zustimmung verweigert.
http://www.bfr.bund.de/ (AP)