Unternehmen – Aigner will gegen Google Street View vorgehen – DAPD
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"Verletzung der Privatsphäre“ Aigner will gegen Google Street View vorgehen

DAPD

07.02.2010

München (apn) Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner will gegen den Internetdienst Google Street View rechtlich vorgehen. „Die flächendeckende Fotoaktion ist nichts anderes als eine millionenfache Verletzung der Privatsphäre“, sagte die CSU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin „Focus“. „Ich wehre mich gegen diese Form der Entblößung. Kein Geheimdienst dieser Welt würde so ungeniert auf Bilderjagd gehen.“

Google Street View stellt detaillierte Bilder von Häusern und Straßenzügen zur Verfügung. Für den Dienst macht Google Aufnahmen in einer 360 Grad Ansicht. Eingestellt sind bislang unter anderem Bilder von Paris und London sowie von Schweizer Kommunen.

Aigner steht nach eigenen Worten im Kontakt mit dem Innenministerium, um rechtliche Schritte und mögliche Gesetzesänderungen zu prüfen: „Ich setzte mich dafür ein, das bisherige Verfahren umzudrehen. Die Bürger sollten nicht gegen eine Veröffentlichung ihrer privaten Daten widersprechen müssen, sondern Google sollte die Pflicht haben, die Genehmigung der Bürger einzuholen, wenn sie das Foto eines Privathauses veröffentlichen möchten.“ (AP)

 

 

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