Harmonie und Balance im Alltag – Akupressur und Ingwer gegen Schwangerschaftsübelkeit – DAPD
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Akupressur und Ingwer gegen Schwangerschaftsübelkeit

DAPD

12.01.2007

Hannover – Mit Akupressur und Ingwer-Produkten können werdende Mütter in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten die typische Übelkeit lindern. Etwa drei von vier Schwangeren leiden an solchen Beschwerden, für die nach Angaben des Berufsverbandes der Frauenärzte zu einem großen Teil hormonelle Veränderungen verantwortlich gemacht werden: Bei den betroffenen Frauen scheine das Schwangerschaftshormon HCG vermehrt produziert zu werden, wodurch es zu einer verstärkten Aktivität der Schilddrüse und damit des Stoffwechsels komme.

Das Spektrum reiche von morgendlichem Unwohlsein und Übelkeitsgefühl über den gesamten Tag bis zu regelmäßigem und starkem Erbrechen. „Je nach Ausprägung der Symptome können unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten versucht werden“, erklärt der Hannoveraner Gynäkologe Christian Albring. Zunächst könne eine Umstellung der Ernährung versucht werden. Häufigere, aber kleinere Mahlzeiten oder die ersten Bissen bereits vor dem Aufstehen könnten helfen.

Erfolg versprechend sei die Anregung eines bestimmten Akupressurpunktes, möglicherweise auch durch spezielle Bänder, die an den Handgelenken getragen werden. „Ingwer in Form von Tee, roh oder Kapseln kann die Beschwerden ebenfalls deutlich mildern“, erklärt Albring. In Studien sei in den vergangenen Jahren auch ein klarer Nutzen für eine Nahrungsergänzung mit Vitamin B6 gezeigt worden. Falls alle diese Methoden nicht ausreichten, könnten bestimmte Medikamente verordnet werden.

http://www.frauenaerzte-im-netz.de

(AP)

 

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