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Schwierigkeitsstufe mäßig Am Lagginhorn sterben immer wieder Bergsteiger

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04.07.2012

Das Lagginhorn in der Schweiz. Die fuenf in den Schweizer Alpen toedlich verunglueckten Bergsteiger waren offenbar Deutsche. Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone/dapd
Das Lagginhorn in der Schweiz. Die fuenf in den Schweizer Alpen toedlich verunglueckten Bergsteiger waren offenbar Deutsche.

Foto: Jean-Christophe Bott/Keystone/dapd

Berlin – Das Lagginhorn in den Walliser Alpen gilt bei Bergsteigern als "mäßig schwierig" zu besteigender Berg. In der offiziellen Skala der Schwierigkeitsstufen wird das Lagginhorn in der zweiten von insgesamt sechs Kategorien geführt. Trotzdem war das Unglück am Dienstag, bei dem fünf deutsche Alpinisten ums Leben kamen, kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren stürzten an dem 4.010 Meter hohen Berg in den schweizer Alpen immer wieder Menschen in den Tod.

Am 15. Juni 2011 starb ein deutscher Bergsteiger als er rund 100 Meter unter dem Gipfel den Halt verlor und mehrere Hundert Meter in die Tiefe stürzte. Zwei Jahre zuvor, im August 2009, kamen zwei italienische Bergsteiger am Lagginhorn ums Leben. Die 46- und 62-jährigen Alpinisten stürzten auf einer Höhe von 3.300 Metern rund 200 Meter tief.

Im Juli 2007 verlor ein Bergsteiger in einer Höhe von 3.900 Metern den Halt und kam ums Leben. Ein 67-jähriger Deutscher starb im September 2000 beim Abstieg vom Gipfel des Lagginhorn. Der Mann war unangeseilt und mit zwei anderen deutschen Alpinisten unterwegs. Das Opfer stürzte auf den 3.700 Meter hoch gelegenen Fletschhorngletscher in den Walliser Alpen.

(dapd)

 

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