Foto: ddp/Roland Magunia
München – Die Bestseller-Autorin Amelie Fried hat früher keine hohe Meinung von der Ehe gehabt. Bis sie und ihr späterer Mann, Peter Probst, sich kennenlernten, hätten beide Heiraten spießig und überflüssig gefunden, sagte die 53-Jährige dem Magazin "Focus".
Heute sehe sie in der Ehe ein Gegenmodell zu unverbindlichen Beziehungen in der Gesellschaft. "Die Sehnsucht nach Verbindlichkeit scheint gerade in dieser Zeit des 'anything goes' Konjunktur zu haben", sagte Fried. Die hohe Zahl der Eheschließungen stellt nach Ansicht der seit 20 Jahren verheirateten Autorin einen Gegentrend zu den vielen Scheidungen in Deutschland dar.
Fried hat zusammen mit ihrem Mann ein Buch unter dem Titel "Verliebt, verlobt... verrückt?" geschrieben, das im September auf den Markt kommt.
dapd
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