Aktuelle Nachrichten – International
13.01.2009
Bangkok – Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat schwere Vorwürfe gegen die thailändische Regierung erhoben. Im Süden des Landes würden Foltermethoden wie Schläge oder Elektroschocks systematisch bei der Bekämpfung von Aufständischen angewendet, teilte Amnesty am Dienstag mit.
Demnach wurden mindestens vier Menschen zu Tode gefoltert. Überlebende hätten von Schlägen berichtet. Zudem seien ihnen Plastiktüten über den Kopf gestülpt worden, bis sie fast erstickt seien. Die thailändischen Streitkräfte wiesen die Vorwürfe zurück. Im Zusammenhang mit dem Aufstand von Islamisten im Süden Thailands sind seit 2004 mehr als 3.000 Menschen ums Leben gekommen. (AP)
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