Aktuelle Nachrichten – Forschung
27.11.2007
Frankfurt/Main – Knapp zwei Wochen vor der Nobelpreisverleihung in Stockholm ist der deutsche Wissenschaftler Gerhard Ertl mit einer weiteren Auszeichnung geehrt worden. In der Frankfurter Paulskirche wurde dem 71-jährigen Physiker am Dienstag der mit 50.000 Euro dotierte Otto-Hahn-Preis überreicht. Dieser wird alle zwei Jahre von der Stadt Frankfurt am Main, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf diesen Gebieten der Naturwissenschaften vergeben.
Ertl, der viele Jahre lang Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin war, war im Oktober als diesjähriger Träger des Chemie-Nobelpreises bekanntgegeben worden. Damit wird er für seine bahnbrechende und systematische Grundlagenforschung im Bereich der Oberflächenchemie ausgezeichnet. Seine Arbeiten ermöglichten es unter anderem, die Zerstörung der Ozonschicht besser zu verstehen, wie das Nobelpreiskomitee erkläre. Seine Studien hätten auch dazu beigetragen zu verstehen, wie Kunstdünger entstehe und wie Katalysatoren funktionierten. (AP)
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