Aachen/Heinsberg (dapd). Zu Beginn des Prozesses um den Mord an einem 70-Jährigen aus Heinsberg hat der Angeklagte am Freitag vor dem Landgericht Aachen die Tat gestanden. Laut Anklage tötete der 19-jährige Mann aus Rumänien den Freier am 15. Januar bei einem Streit um sexuelle Dienstleistungen in dessen Haus. Er verletzte den pensionierten Frauenarzt mit einem Messer, würgte ihn und erdrosselte ihn mit einem Bettlaken. Anschließend flüchtete er mit einer Uhr und Bargeld und raste mit dem Pkw des Opfers nach Düsseldorf. Mit einem Bus gelang ihm die Flucht nach Rumänien, wo er Ende Januar festgenommen wurde.
Die beiden Männer hatten sich in einer Schwulenbar am Düsseldorfer Hauptbahnhof getroffen. Der 70-Jährige hatte den jungen Mann für sexuelle Dienste bezahlt und mit nach Hause gekommen. Dort war es dann offenbar zu einem Streit wegen der Sexualpraktiken gekommen. Der Prozess wird am kommenden Montag (6. August) fortgesetzt.
dapd
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