Forschung - Aktuelle Nachrichten und Erkenntnisse – Angststörungen in Verbindung mit Atemwegserkrankungen – DAPD
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Aktuelle Nachrichten – Forschung

Angststörungen in Verbindung mit Atemwegserkrankungen

DAPD

05.11.2006

Chicago - Angststörungen treten häufig in Verbindung mit bestimmten Krankheiten auf. Eine kanadische Studie zeigt zwar, dass Phobien, Panikattacken oder Zwangsstörungen generell oft mit körperlichen Beschwerden verbunden sind. Besonders oft ist dies aber bei Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Krankheiten, Schilddrüsen-Problemen, Allergien, Arthritis und Migräne der Fall.

Die Forscher analysierten die Daten einer Befragung von rund 4.200 erwachsenen Deutschen. Rund jeder Zwölfte von ihnen hatte im vorherigen Monat eine Angststörung erlebt, wie die Zeitschrift «Archives of Internal Medicine» berichtet. Unklar ist der genaue Zusammenhang zwischen körperlichen Erkrankungen und Angststörungen. Denkbar ist, dass körperliche Leiden die Entstehung einer Angststörung begünstigen. Möglicherweise verstärken aber umgekehrt auch Angststörungen Vorgänge, die Krankheiten fördern.

(Quelle: «Archives of Internal Medicine», Vol. 166, S. 2109-2116)

(AP)

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