San Juan/Puerto Rico – Die Vereinigten Staaten haben Anklage gegen einen früheren Fahrer von Terrorchef Osama bin Laden erhoben. Salim Ahmed Hamdan, der seit Mai 2002 im US-Gefangenenlager Guantanamo in Kuba festgehalten wird, werden Verschwörung und die Unterstützung des Terrorismus vorgeworfen. Er soll Anfang Juni vor eine Militärkommission gestellt werden und kann sich dann zu den Vorwürfen äußern.
In der Anklage erklärten die Streitkräfte, Hamdan sei in die Bombenanschläge auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania 1998, den Anschlag auf das US-Kriegsschiff „USS Cole“ 2000 und die Anschläge vom 11. September 2001 verwickelt. Er habe als Bin Ladens Fahrer und Leibwächter gearbeitet und habe außerdem Waffen an die Al Kaida und ihre Verbündeten geliefert. Sein Anwalt Charles Swift sagte, Hamden räume ein, Bin Ladens Fahrer gewesen zu sein. Bei den Anschlägen habe er keine bedeutendende Rolle gespielt.
Hamdan ist der dritte Angeklagte, der sich vor einer Militärkommission in Guantanamo verantworten muss. Bei einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. (AP)
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