Aktuelle Nachrichten – Geschichte
20.05.2009
Jerusalem – Archäologen haben am Ölberg in Jerusalem einen fast 3.000 Jahre alten Gefäßgriff mit einer hebräischen Inschrift entdeckt. Es handele sich um eine der ältesten Inschriften, die je in Jerusalem gefunden wurden, erklärte der Archäologe Ron Beeri. In den Griff wurde unterem der Name Menachem eingeritzt. Menachem war ein König der Israeliten und ist auch heute noch ein gebräuchlicher Name in Israel.
Weitere Teile der Inschrift deuteten darauf hin, dass der Griff zu einem Geschenk gehörte, das einem Mann namens Menachem übergeben wurde. Der gleiche Name und Varianten davon wurden auch schon auf antiken ägyptischen Fundstücken entdeckt, die bis zu 3.500 Jahre alt waren. Es war aber das erste Mal, dass ein Artefakt mit diesem Namen in Jerusalem gefunden wurde, wie Beeri sagte. Das Gefäß zu dem Griff existiert nicht mehr. (AP)
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