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Archäologische Erlebnisroute „Himmelswege“

DAPD

14.03.2007

Himmelsscheibe von Nebra in der Ausstellung der "Geschmiedete Himmel" im Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle. (AP Photo/Eckehard Schulz)
Himmelsscheibe von Nebra in der Ausstellung der "Geschmiedete Himmel" im Landesmuseum für Vorgeschichte Sachsen-Anhalt in Halle. (AP Photo/Eckehard Schulz)

Berlin – Auf archäologische Entdeckungsreise können sich Urlauber in Sachsen-Anhalt begeben: Es handelt sich um die touristische Route „Himmelswege“, die an den Fund der „Himmelsscheibe von Nebra“ angelehnt ist, wie die Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG) des Landes mitteilt. Die Route soll ab diesem Jahr zu archäologisch Sehenswertem im südlichen Sachsen-Anhalt führen.

Auf der Tour gibt es ein Großsteingrab aus der Jungsteinzeit zu sehen, das in Langeneichstätt bei Weißenfels zu besichtigen ist. Die Fundstelle der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg bei Nebra ist ein weiteres Ziel. Die „Himmelsscheibe“ gilt als weltweit älteste konkrete Abbildung des Sternenhimmels und damit als Schlüsselfund für die europäische Vorgeschichte. Ab Juni soll man vom einem 30 Meter hohen Aussichtsturm die Fundstelle überblicken und in unmittelbarer Nähe zum Fundort das archäologische Erlebniszentrum „Arche Nebra“ besuchen können.

„Das weltälteste Sonnenobservatorium entdeckt man in Goseck nahe Weißenfels. Schon vor 7.000 Jahren – lange vor der Entstehung von Stonehenge – hatten steinzeitliche Bauern die Palisaden-Anlage errichtet, um die günstigsten Termine für Aussaat und Ernte zu bestimmen“, berichtet das IMG. Komplett werde die Route Himmelswege dann im Frühsommer 2008: Dann will das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle/Saale eine neue Dauerausstellung zur Bronzezeit eröffnen, in der das Original der „Himmelsscheibe von Nebra“ dauerhaft zu sehen sein soll.

http://www.himmelswege.de (AP)

 

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