Foto: dapd/Nigel Treblin
Hamburg/Berlin – Die ARD hält nicht viel vom Konzept des von Stefan Raab geplanten Polit-Talks auf ProSieben. "Das Konzept, Mehrheitsmeinungen mit Geldprämien zu belohnen, halten wir für abwegig", sagte ARD-Chefredakteur Thomas Baumann am Sonntag der dapd. "Es besteht die Gefahr, dass Diskutanten einer vermuteten Mehrheitsmeinung hinterherhecheln." Raab soll ab 11. November einmal im Monat sonntags einen Polit-Talk präsentieren. Damit steht er in Konkurrenz zur Sendung von Günther Jauch in der ARD.
Bauman sagte: "Auch wenn Herr Raab nur einmal monatlich anzutreten beabsichtigt, wir nehmen die Herausforderung an." Bei Gesprächssendungen im Ersten gelte weiter: Es zählten nur persönliche Standpunkte und die Kraft der vorgetragenen Argumente. Dazu bilde sich das Publikum seine Meinung. "Das ist unsere 'Währung'."
dapd
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