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Ministerium warnt vor Pestiziden in Tafeltrauben

AP
20.01.2006

Düsseldorf - Tafeltrauben aus Spanien, der Türkei und Griechenland sind am stärksten mit Pestiziden belastet. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium am Freitag in Düsseldorf vorgestellt hat. Früchte aus Argentinien und Südafrika enthalten der Studie zufolge die geringsten Spuren von Pflanzenschutzmitteln.

Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg sagte, die Produktionsmethoden in Spanien, der Türkei und Griechenland müssten verbessert werden. Die Bundesregierung solle sich bei der EU dafür einsetzen, dass in diesen Ländern weniger Pflanzenschutzmittel eingesetzt würden. «Ich kann den Verbrauchern bis dahin nur empfehlen, die Früchte gründlich mit warmem Wasser abzuwaschen und Trauben aus den Ländern zu kaufen, die am wenigsten Pestizide einsetzen.» Mit ihrer Kaufentscheidung könnten sie Druck auf die Erzeuger und den Handel ausüben, sagte der CDU-Politiker weiter.

 

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