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China ist im WandelDass China sich wandelt, weiß jeder, der in den letzen Jahren eine Zeitung aufgeschlagen hat. Dort liest man von Hochhäusern, Wirtschaftswachstum, Handelsdefizit und Markenpiraterie. Für China werden Schwindel erregende Wachstumsprognosen erstellt, in China könne man viel Geld verdienen. Vom wirtschaftlichen Duell mit den USA ist die Rede und dem Wettlauf mit Indien, und immer wieder auch etwas über Menschenrechtsverletzungen und Todesstrafen. All dies kennen wir schon. Einen Blick hinter die glänzenden Kulissen einer aufstrebenden Wirtschaftsmacht gibt es zuweilen auch. Dort gibt es Armut, bittere Armut. Ein Heer von Wanderarbeitern, die jeden Job annehmen um zu überleben. Verpestete Großstädte und gigantische Umweltprobleme. Und gleichzeitig - besonders im Osten - der Run auf den Konsum, der dem chinesischen Volk so lange versagt blieb, der aber die Herzen der Menschen leer lässt. Wer bewegt China?Wohin bewegt sich China? Was bewegt die Chinesen wirklich, oder wer bewegt sie? All diese Fragen lassen sich heute wie vor 50 Jahren nur beantworten, wenn man die Partei kennt, die China seit über einem halben Jahrhundert in eisernem Griff hält. Wer vor wenigen Jahren eine Antwort auf die Frage „Wohin bewegt sich China?“ suchte, der hätte fragen müssen: „Wohin bewegt die Kommunistische Partei China?“ Was will die Kommunistische Partei und wer ist sie? Was tat sie gestern, was sagt sie heute, und was wird sie morgen tun? Wer nach einer Antwort vielleicht erschrickt, wird wissen wollen: Gibt es ein China jenseits der KP und kann dieses China das China der Zukunft sein? Die Angst vor der WahrheitIm November 2004 veröffentlichte die chinesischsprachige Ausgabe der Epoch Times eine Artikelserie unter dem Titel " Neun Kommentare über die Kommunistische Partei ". Diese Kommentare sind eine Analyse der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) und zeigen anhand vieler Fakten und Beispiele, mit welchen Mitteln diese letzte große kommunistische Partei von globaler Bedeutung die Macht erlangen und so lange erhalten konnte. Die Geschichte der KP Chinas ist von Blut, Verbrechen und Lügen gezeichnet. Durch flächendeckende Propaganda, politische Kampagnen und zahllose Täuschungsmanöver sucht die KP Chinas ihre gewalttätige Natur vor dem chinesischen Volk und der Welt zu verbergen. Die Neun Kommentare zielen nun gerade auf das, was die KP seit ihrem Bestehen zu verbergen sucht. In der KP wächst die Angst vor den Auswirkungen der Neun Kommentare, denn sie haben sich wie ein Lauffeuer auf allen möglichen Wegen im chinesischen Volk verbreitet. Der Preis der MachtZahllosen Chinesen haben die Neun Kommentare die Augen über ihre eigene Geschichte geöffnet. Die unzähligen Leiden, die die Kommunistische Partei dem chinesischen Volk aufgezwungen hat, die zahllosen Opfer, die sie den Menschen über Generationen abverlangt hat, sie haben in den Seelen der Menschen tiefe Spuren hinterlassen. Im chinesischen Volk schwelt ein Unmut über die KP, den sie durch immer weitere Repressalien und Gewalt zu unterdrücken sucht. Allein im Jahr 2005 gab es in China mindestens 87.000 lokale Bürgeraufstände, im Partei-Jargon "Zwischenfälle mit Massencharakter", die von den Behörden mit zum Teil äußerster Gewalt niedergehalten wurden. Die Akzeptanz der KP im chinesischen Volk hat einen historischen Tiefpunkt erreicht. Gleichzeitig lässt sich die Liste der Verbrechen der KP am eigenen Volk nicht länger verbergen: Über 30 Millionen verhungerten durch Maos Streben nach militärischer Macht; die Kulturrevolution zerstörte das Erbe der chinesischen Hochkultur; die Demokratiebewegung wurde im Tian’anmen-Massaker 1989 blutig niedergeschlagen; ethnische Gruppen und Kulturen wie die der Uighuren und Tibeter werden zerstört; die anhaltende Unterdrückung der Christen und Buddhisten im Untergrund; Todesstrafen und Massenhinrichtungen um das Volk einzuschüchtern; die grausame Verfolgung von Falun Gong; die zentrale Kontrolle aller Medien und die drastische Bestrafung derer, die diese Zensur zu umgehen suchen; und heute hört man von systematischen Organentnahmen an lebenden Menschen in militärischen Einrichtungen.
Die von den Chinesen verlassene ParteiWie in der früheren DDR und in anderen kommunistischen Systemen beginnt auch in China die politische Indoktrination von Kindesbeinen an. Diese soll jeden Bürger zu einem reibungslos funktionierenden Teil der politischen Machtmaschinerie machen. Nach der großen Resonanz die die Neun Kommentare erfahren haben, ist im Dezember 2004 von der chinesischen Epoch Times eine spezielle Webseite eingerichtet worden. Dort können sich Chinesen von den drei kommunistischen Organisationen lossagen, in denen sie freiwillig oder unfreiwillig Mitglied geworden sind. Dabei handelt es sich neben der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) um den kommunistischen Jugendverband und die kommunistischen Jungpioniere. Im China der KP galt es bislang als absolutes Tabu diese Mitgliedschaft zu quittieren. Dennoch haben sich, ermutigt durch die Lektüre der Neun Kommentare, inzwischen über 11 Millionen Chinesen in Form von Faxen, Emails oder Sprachaufzeichnungen von der Kommunistischen Partei und ihren Organisationen losgesagt. Diese Erklärungen werden oftmals nicht unter dem echten Namen abgegeben, denn das ist gefährlich. Sie entsprechen auch nicht dem, was die KPC als offizielle Mitgliederlisten führt. Aber sie spiegeln eine innere Haltung der Menschen wider und diese Erklärungen auf der Webseite zeigen einen Trend. Viele Chinesen, besonders im Westen Chinas und auf dem Land, haben keinen Internetzugang. Dort findet man die Erklärungen in denen sich die Menschen von der KP lossagen auf Wandzeitungen und sogar Geldscheinen . Angestoßen von einer Artikelserie ist innerhalb kurzer Zeit auf leise und kaum merkliche Weise eine Bürger- und Volksbewegung entstanden: Die Führungsrolle der KP wird heute in weiten Kreisen in Frage gestellt und das kann China von innen heraus wandeln.
Informationen aus den Herzen ChinasDiesen inneren und bislang friedlichen Wandel in China wird Die Neue Epoche in diesem China-Spezial verfolgen und dokumentieren. Weniger die sprachlichen und kulturellen Barrieren, als vielmehr die restriktiven Kontroll- und Zensurmechanismen der KP Chinas machen es den freien Medien oft unmöglich an Informationen aus dem Herzen Chinas zu gelangen und die inneren Strömungen in der Bevölkerung einzufangen. Die chinesischsprachige Zeitung Da Ji Yuan , aus der später die Epoch Times International erwachsen ist, wurde im Jahre 2000 von Auslands-Chinesen in den USA aus der Taufe gehoben. Es war ihren Gründern ein besonderes Anliegen, eine unzensierte Presse in chinesischer Sprache zu etablieren, so wie sie es in der freien westlichen Welt kennen gelernt hatten. Von Anfang an ist die Da Yi Yuan eng mit dem Schicksal der in China verfolgten Gruppen verbunden. Die Epoch Times ist ihrerseits auch erste Anlaufstelle für viele Menschen, die aus China heraus etwas über China zu sagen haben, und dies sind oft gerade die Dinge, die die Kommunistische Partei der Welt und dem chinesischen Volk verschweigen will. In diesem China Spezial wird Die Neue Epoche die Themen behandeln und Menschen betrachten die China im Inneren bewegen. Dazu gehört einerseits ein klarer Blick auf die Verbrechen des kommunistischen Regimes - früher wie heute. Andererseits kommen Menschen zu Wort, die heute im Reich der Mitte für ein freies und friedliches China jenseits der KP eintreten. Denn diese Menschen sind die Hoffnungsträger eines China, das von innen erblüht.
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