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Pestizide erhöhen Parkinson-Risiko bei Männern

AP
23.06.2006

New York - Der Kontakt zu Pestiziden erhöht für Männer das Risiko, an Parkinson zu erkranken. In einer amerikanischen Untersuchung waren Parkinson-Patienten in ihrer Vergangenheit mit einer 2,4-fach höheren Wahrscheinlichkeit Pestiziden ausgesetzt als andere Teilnehmer. Bei Frauen erhöhten Pestizide das Risiko dagegen nicht. Andere Haushalts- und Industriechemikalien hatten in der Untersuchung keinen Einfluss auf die Entstehung der Krankheit.

Die Neurologen der Mayo Clinic wählten aus einem Bezirk im US-Staat Minnesota rund 150 Parkinson-Patienten aus und verglichen deren Daten mit denen von etwa 130 Menschen ähnlichen Alters und Geschlechts, die nicht an der Krankheit litten. Die Parkinson-Patienten waren demnach in der Vergangenheit häufiger mit Pestiziden in Kontakt gekommen, der Grad der Belastung ließ sich aber in den Gesprächen nicht genau feststellen.

Die Forscher vermuten in der Zeitschrift «Movement Disorders», dass Pestizide in Verbindung mit anderen Umweltfaktoren oder einer bestimmten genetischen Veranlagung die Krankheitsneigung verstärken können. Dass Kontakt zu Pestiziden bei Frauen nicht zu einem erhöhten Parkinson-Risiko führt, könne möglicherweise daran liegen, dass das weibliche Sexualhormon Östrogen Schutz biete.

 

(AP)

 




http://www.epochtimes.dearticles/2006/06/23/32333.html







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