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Meeresschutzgebiet auf Zeit vor der Küste Floridas

668 Quadratkilometer Meeresfläche unter Schutz gestellt

AP
15.11.2006

Tallahassee/USA - Vor der Südwestküste Floridas entsteht für fünf Jahre das größte Meeresschutzgebiet Nordamerikas. Gouverneur Jeb Bush und sein Kabinett billigten am Dienstag ein Fischfangverbot in einem 156 Quadratkilometer großen Gebiet im Nationalpark Dry Tortugas im Golf von Mexiko. Im angrenzenden Ökoreservat Tortugas ist der Fischfang bereits seit 2001 verboten. Zusammen werden damit 668 Quadratkilometer Meeresfläche unter Schutz gestellt.

Ziel ist, überfischten Beständen wie dem Zackenbarsch und dem Schnapper Gelegenheit zur Erholung zu geben. Außerdem können Wissenschaftler das Gebiet für Forschungsarbeiten nutzen, auch Taucher und andere Besucher sind willkommen. Das Kabinett traf die Entscheidung mit drei zu eins Stimmen; die Gegenstimme kam von Jeb Bushs designiertem Nachfolger als Gouverneur, Charlie Crist. Die Verfügung enthält eine Klausel, wonach der Fischfang in dem Gebiet in Dry Tortugas in fünf Jahren ohne weitere Abstimmung wieder erlaubt wird.

 

(AP)

 

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