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Stellenabbau in deutscher Autoindustrie hält an

Zahl der Beschäftigten laut Studie weiter zurückgegangen – Aber Fertigung und Produktivität steigen

AP
04.12.2006

Frankfurt/Main – Immer weniger Beschäftigte produzieren in Deutschland immer mehr Autos. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der IG Metall, die der Nachrichtenagentur AP vorliegt. Demnach ging in der ersten Hälfte dieses Jahres die Zahl der Beschäftigten bei Autoherstellern und -zulieferern insgesamt um 2,1 Prozent zurück. Ungeachtet des Beschäftigungsabbaus stellte die deutsche Autoindustrie den Angaben zufolge im vergangenen Jahr mit 5,35 Millionen Pkw und 407.000 Nutzfahrzeugen zwei Produktionsrekorde auf. Die Tendenz deute auf eine weitere Produktionssteigerung in diesem Jahr hin.

Die deutlichen Produktivitätssteigerungen in der Autoindustrie – bei den Herstellern waren es im vergangenen Jahr 5,4 Prozent – werden der Studie zufolge nicht mehr durch einen entsprechenden Produktionsausbau oder Arbeitszeitverkürzungen aufgefangen. Der Zenit der Beschäftigung in der deutschen Autoindustrie scheine inzwischen überschritten zu sein, erklärt der Autoexperte der IG-Metall, Nikolaus Schmidt.

2005 war nach seinen Angaben das erste Mal seit 1995, dass es unterm Strich wieder zu einem Beschäftigungsrückgang in dieser deutschen Schlüsselindustrie kam. In den Jahren zuvor konnte der Stellenabbau bei den Herstellern von neuen Jobs bei den Zulieferern ausgeglichen und sogar übertroffen werden.

(AP)

 

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