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Berliner Publikum im sanften Sturm erobert

Chinesische Neujahrsgala in Berlin ist ein „voller Erfolg“

Alexander Hamrle
Epoch Times Deutschland
28.02.2007

Für Bernd Heiland zeigt der Kerzentanz innere Werte. (Foto: DNE)

„Farbenprächtig, das hat mir besonders gefallen. Ich kannte nur die Peking Oper. Dieses war ganz anders", sagten Kurt Arndt und Frau Rosemarie aus Berlin voller Begeisterung.

Gelungene Verbindung zwischen Kultur und Menschenrechten in China. Frank Selbmann, Rechtsanwalt und Menschenrechtsexperte aus Leipzig. (Foto: Maria Zheng/DNE)

„Das war eine sehr spezielle, himmlische Show. Ich war sehr gerührt." schwärmte Geschäftsmann Alfredo Fava, der eigens aus Turin nach Berlin kam, um die Show zu sehen.

Anlässlich des chinesischen Neujahrs gastiert am 27. und 28. Februar die Gala „Mythen und Legenden" im Rahmen der Welttournee im ICC Berlin. Rund 150 Künstler, vorrangig im Ausland aufgewachsene Chinesen, trugen zu dem zweieinhalbstündigen Programm bei, darunter auch Guan Guimin, einer der in China am meisten gefeierten Tenöre der letzten Jahrzehnte, der sogenannte „König der Tenöre Chinas".

„Ich war begeistert. Am besten hat mir der Schüsseltanz gefallen. Der Gala ist es gelungen, Elemente der chinesischen Kultur mit ernsten Themen, wie Menschenrechte im heutigen China zu verbinden", sagt Frank Selbmann, Rechtsanwalt aus Leipzig. "Es ist ausgesprochen gut gelungen das Thema Menschenrechte und Falun Gong in China auf kulturelle Weise anzusprechen."

Der TV-Sender NTDTV will mit der Gala dem westlichen Publikum das chinesische Neujahrsfest und die traditionelle, ursprünglich spirituell orientierte chinesische Kultur nahe bringen. Der 18. Februar 2007 war der erste Tag im chinesischen Jahr des Schweins das Glück, Reichtum und Fruchtbarkeit verheißen soll.

„Die Neujahrsgala ist eine Entdeckungsreise der chinesischen Kultur und der 5000 Jahre alten Geschichte Chinas", so Moderatorin Qin Yun. Das Spektrum reicht von dem Tanz „Forsythien im Frühling", der die Wiedergeburt in Form von gelben Blumen repräsentiert, über den berühmten chinesischen General Yue Fei, der im 12 Jahrhundert den Begriff der Loyalität prägte, bis zum mongolische Schalentanz, bei dem die Tänzerinnen zu anmutigen, rhythmischen Schulterbewegungen Porzellanschüsseln auf ihren Köpfen balancieren.

„Mir gefiel der Kerzentanz am besten. Ich mag es nicht wenn etwas aufgesetzt ist. Dieser Tanz ist etwas was uns an unsere Vorfahren erinnert. Es ist sehr berührend, hat innere Werte. Der Mongolische Reitertanz wurde sehr gut umgesetzt." so Bernd Heiland, Dozent an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam.

Der Vorstandsvorsitzende des die Gala veranstaltenden Fernsehsenders New Tang Dynasty Television (NTDTV) in Deutschland, Song Wu, sieht in der nahezu ausverkauften Gala einen „vollen Erfolg". Es sei erreicht worden „den Deutschen einen Einblick in die wahre chinesische Kultur" zu geben ohne Einflüsse der Kommunistischen Partei Chinas.

Seit der ersten Vorführung am 3. Januar in Vancouver hat die „NTDTV-Globale Gala zum Chinesischen Neujahr" nun mit Berlin die 15. Stadt auf ihrer Tournee über vier Kontinente besucht. Im Anschluss an die Vorführung in Berlin soll die Gala nach Chicago weiterreisen. Insgesamt stehen für dieses Jahr mehr als 70 Vorführungen in 28 Städten in Europa, Asien, Australien und Nordamerika auf dem Spielplan.

 

 

 

 

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