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Max verlässt überraschend „Deutschland sucht den Superstar“

„Bild“-Zeitung berichtet von Rausschmiss – RTL spricht von freiwilligem Weggang

AP
23.04.2007

Kandidat Max Buskohl singt in Köln bei der Generalprobe zu der abendlichen Live-Sendung der RTL Musikshow "Deutschland sucht den Superstar". (AP Photo/Hermann J. Knippertz)

Köln – Mädchenschwarm Max Buskohl verlässt überraschend die Musikshow „Deutschland sucht den Superstar“. Nach wochenlangem Krach hinter den Kulissen und einem offenen Eklat am Samstagabend vor laufenden Kameras wirft der der 18-jährige Berliner das Handtuch. An seine Stelle tritt der am Samstagabend eigentlich abgewählte Martin Stosch, wie der Sender RTL am Montag mitteilte. Laut RTL fasste Max seinen Entschluss freiwillig nach einem klärenden Gespräch mit der Redaktion. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung wurde er gefeuert.

Hauptgrund sei der Streit um Forderungen im Zusammenhang mit seiner Band „Empty Trash“ gewesen, berichtete das Blatt und zitierte RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger mit den Worten: „Wir haben Max deutlich gemacht, dass wir keine Superband suchen, sondern einen Superstar.“

Max selbst sagte zu seinem Abschied dem Sender zufolge: „Nach reiflicher Überlegung und langem Ringen mit mir selbst ist mir so kurz vor dem Finale klar geworden, dass mein Weg als Künstler mit meiner Band in eine andere Richtung führt. Bei DSDS wird ein Solokünstler gesucht, und ich möchte niemandem den Platz wegnehmen.“ Der Berliner bedankte sich zudem „bei allen meinen fantastischen Fans und dem Team von DSDS für die geilen letzten Wochen und das riesige Vertrauen, dass sie mir entgegen gebracht haben“.

Zu dem in der Sendung am Samstagabend offen zu Tage getretenen Eklat mit Dieter Bohlen sagte Max demnach: „Was Dieter Bohlen meint ist ok, soll er sagen was er will.“ Bohlen hatte Max laut RTL vorgeworfen: „Mir ist scheißegal, was du singst, dir ist ja sowieso egal, was ich zu sagen habe...“ Und: „Ich habe bei Max das Gefühl, dass er DSDS nur als Trittbrett benutzt.“ RTL berichtete am Montag von „Differenzen in den letzten zwei Wochen“.

Nach „Bild“-Informationen wollte Max nicht nur einen Plattenvertrag für sich, sondern auch für seine Schülerband. Außerdem habe er Werbetermine platzen lassen und Interviews abgesagt. Immer wieder habe er gedroht aufzuhören. Am Samstag habe die Situation gedroht zu eskalieren. Nach der Generalprobe habe er Dieter Bohlen als „asozial“ bezeichnet und erneut mit seinem Aufhören gedroht. Nur mit Mühe hatten ihn die Verantwortlichen von RTL umstimmen können. Schließlich sei es am Sonntag gegen 11.00 Uhr zum Krisengespräch gekommen, eine halbe Stunde später sei das Aus für Max beschlossen gewesen.

Der nach dem Zuschauervotum eigentlich ausgeschiedene Martin Stosch erfuhr laut RTL am Sonntagnachmittag, dass er doch bleiben darf. Nach den Regeln von DSDS rückt der letzte der ausgeschiedenen Kandidaten nach. Dazu sagte der 16-Jährige dem Sender zufolge: „Ich war total happy, dass ich weiter singen darf. Ich habe erfahren, dass Max geht, weil er seine Musik machen will und er seine Band nicht verlieren will.“ Er werde „jetzt alles geben, also gesanglich und performancemäßig, da werde ich jetzt reinhauen“.

Bei der nächsten DSDS-Sendung am kommenden Samstag kämpfen jetzt neben Martin Stosch noch die 18-jährige Lisa Bund und der 28-jährige Mark Medlock um den Einzug ins große Finale am 5. Mai. (AP)

 

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