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New York – Ein Mangel an Folsäure erhöht das Demenzrisiko. Eine südkoreanische Untersuchung ergab, dass eine schlechte Versorgung mit dem B-Vitamin mit einer mehr als dreifach erhöhten Erkrankungswahrscheinlichkeit verbunden ist. Die Forscher der Universitätsklinik Kwangju verfolgten die geistige Entwicklung von mehr als 500 Senioren. Im Zeitraum von zwei Jahren erkrankten 45 Teilnehmer an Demenz.
Bei den Personen, die anfangs Folsäuremangel hatten, war das Erkrankungsrisiko um den Faktor 3,5 erhöht, wie die Mediziner im „Journal of Neurology Neurosurgery and Psychiatry“ berichten. Hohe Folsäurewerte im Blut gingen einher mit höheren Konzentrationen des Vitamin B12 und geringen Werten des Proteins Homocystein. Besonders gefährdet waren auch jene Teilnehmer, bei denen im Lauf der beiden Jahre die Folsäurewerte sanken und die Homocystein-Konzentrationen stiegen.
(Quelle: „Journal of Neurology Neurosurgery and Psychiatry“, Online-Vorabveröffentlichung) (AP)
http://www.epochtimes.dearticles/2008/02/15/240294.html
