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Wilbär präsentiert sich mit Mutter im Stuttgarter Zoo

AP
16.04.2008

Die kleine Eisbär "Wilbär" spielt im Freigehege des zoologisch-botanischen Gartens Wilhelma in Stuttgart mit seiner Mutter Corinna. (AP Photo/Daniel Maurer)
(AP Photo/Daniel Maurer)

Stuttgart – Eine Woche nach Flocke in Nürnberg ist auch der kleine Eisbär Wilbär in Stuttgart erstmals für die Zoobesucher zu sehen. Eigentlich sollte er erst Ende des Monats oder Anfang Mai die ersten Schritte im Freien machen. Doch nun konnte er schon am Mittwoch seine Mutter Corinna ins Außengehege folgen. Damit hat die Wilhelma eine besondere Attraktion; denn Knut in Berlin und Flocke in Nürnberg sind mit der Hand aufgezogen worden.

Wilbär wurde am 10. Dezember geboren; inzwischen ist er aufgerichtet fast einen Meter groß und wiegt über 15 Kilogramm.

Wilbär wird sich aber nicht die ganze Zeit draußen aufhalten. Die Tür zum Innengehege soll nach Angaben des Zoos offen bleiben. Die Wilhelma hatte den Eisbärennachwuchs lange als streng geheime Angelegenheit behandelt. Erst Ende Februar wurde die Geburt von Wilbär bekanntgegeben. Vater ist Eisbär Anton, der wie Corinna seit 1990 in Stuttgart zu Hause ist. Corinna stammt aus Kopenhagen und Anton aus Karlsruhe, beide wurden 1989 geboren. Die Eisbärendame hatte in der Vergangenheit fünf Mal Jungtiere geboren. Von diesen überlebte eins im Jahr 2004 nur neun Tage.

Weltweit leben in Zoos nach Angaben der Stuttgarter Wilhelma etwa 400 Eisbären, davon etwa 134 in Europa, 35 davon in Deutschland.

http://www.wilhelma.de (AP)

 

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