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KEIN ERSATZ

Tourismus und Klimawandel bedrohen Artenvielfalt in Europa

Traditionelle Landwirtschaft europaweit auf dem Rückzug

AP
15.07.2009

Wilde Esel sind nur noch selten zu finden. Eine Erholung der Bestände sei bei Bären, Wölfen, Luchsen, Bibern und Ottern zu beobachten. (Hanspeter Bolliger/Pixelio)

Brüssel – Tourismus, Klimawandel und der Rückgang der traditionellen Landwirtschaft bedrohen nach einem EU-Bericht die Lebensräume zahlreicher Tiere und Pflanzen in Europa.

Die von Experten europaweit zusammengetragenen Bewertungen über die Situation von über 1.182 Tier- und Pflanzenarten fielen überwiegend negativ aus, teilte die EU-Kommission am Montag mit. Dies liege an der Vernichtung ihrer natürlichen Lebensräume. Besonders gefährdet seien Feucht- und Küstengebiete, aber auch Graslandflächen. Letzteres liege daran, dass die traditionelle Landwirtschaft europaweit auf dem Rückzug sei. Eine Erholung sei allerdings bei Bären, Wölfen, Luchsen, Bibern und Ottern zu beobachten. (AP)

 

 

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