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Frankfurt/Main (apn) In der Diskussion über schärfere Hartz-Gesetze hat die Industriegewerkschaft BAU den hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch scharf angegriffen. Wegen dessen Forderung nach einer schärferen Arbeitspflicht für Langzeitarbeitslose drohten Kürzungen der Regelsätze, da es nicht genügend Arbeitsplätze für alle gebe, sagte Gewerkschaftschef Klaus Wiesehügel am Donnerstagabend vor Journalisten in Frankfurt am Main. Wiesehügel kündigte an, notfalls Proteste gegen Kürzungsvorhaben zu organisieren.
Auch beim Thema Mindestlöhne werde die Gewerkschaft Druck machen, wenn sich nichts bewege. Wiesehügel verwies auf die Lohnuntergrenzen im Gebäudiger- und Dachdeckerhandwerk, für die Anträge auf Allgemeinverbindlichkeit seit Monaten anhängig seien. „Unsere Kollegen sind das Kämpfen gewöhnt, und wie lange sie sich das noch gefallen lassen, weiß ich nicht“, sagte der IG-BAU-Vorsitzende. Er hoffe aber auf eine Lösung spätestens in den kommendenden Monaten. (AP)
http://www.epochtimes.de/articles/2010/01/22/539213.html