Foto: dapd/Thomas Lohnes
Paphos – Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton warnt vor einem drohenden Kampf um die weltweit schrumpfenden Wasserreserven. Für manche Regionen werde die Knappheit bald "das schwierigste Problem überhaupt" sein, sagte sie zum Auftakt des informellen EU-Außenministertreffens am Freitag im zyprischen Paphos. Zuvor hatte sie bereits vor Wassermangel als Sicherheitsrisiko gewarnt. Da sich der mancherorts ohnehin schon akute Mangel in den kommenden Jahren weiter verschärfen dürfte, gilt er in vielen Regionen wie dem Nahen Osten zunehmend als Konfliktherd.
Neben der Wasserknappheit wollten die Außenminister am Freitag auch über friedenstiftende Bildungsprojekte in Krisenländern beraten. Der Samstag steht dann ganz im Zeichen der Syrien-Krise: Neben humanitären Lösungen für das Flüchtlingsdrama geht es dabei auch um die Frage, wie Europa mit dem neuen UN-Sondergesandten Lakhdar Brahimi eine politische Übergangslösung in Damaskus vorbereiten kann.
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