Kultur – Asterix feiert 50. Geburtstag – DAPD
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Zwei Wildschweine bitte! Asterix feiert 50. Geburtstag

DAPD

14.10.2009

"Ich bin nicht dick!", sagt Obelix. Und: "Wo sind die Römer?" Auch die Kinderzimmer haben die beiden gallischen Helden längst erobert. Und weiterhin fürchten sie nur eins - dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte. (sanjos/www.pixelio.de)
"Ich bin nicht dick!", sagt Obelix. Und: "Wo sind die Römer?" Auch die Kinderzimmer haben die beiden gallischen Helden längst erobert. Und weiterhin fürchten sie nur eins - dass ihnen der Himmel auf den Kopf fallen könnte. (sanjos/Pixelio)

Frankfurt/Main – Asterix und Obelix werden 50 – aus diesem Anlass erscheint am 22. Oktober in 15 Ländern der Jubiläumsband „Asterix und Obelix feiern Geburtstag“. Das Buch – das 34. der Reihe – wird etwas anders sein als die vorherigen, erzählte Übersetzer Klaus Jöken am Mittwoch auf der Frankfurter Buchmesse: Er besteht aus neun Kurzgeschichten, und viele Figuren aus den früheren Asrerix-Bänden tauchen auf. Denn die beiden Gallier feiern in ihrem Dorf ein großes Fest und laden alle ein, sogar Caesar und Kleopatra.

Viel mehr wollten die deutschen Asterix-Herausgeber, der Egmont Ehapa Verlag, zunächst nicht preisgeben. Dafür erzählten sie etwas über die Erfolgsgeschichte der beiden Helden in Deutschland. Denn anfangs – Ende 1968 erschien der erste Band bei Ehapa in deutscher Übersetzung – kamen Asterix und Obelix hier gar nicht gut an. Nur der Geduld und Zähigkeit des damaligen Verlags-Geschäftsführers Adolf Kabatek sei es zu verdanken gewesen, dass das Programm nicht eingestellt worden sei, berichtete Asterix-Experte Michael Walz.

Inzwischen wurden 110 Millionen deutschsprachige Asterix-Bände verkauft, der neue Band kommt in einer Auflage von 1,5 Millionen Stück auf den Markt – die Auflage ist höher als die französischsprachige.

Jöken erzählte, dass er für die Rohübersetzung eines Bandes vier bis fünf Tage brache, dann brauche es zwei Monate, bis die Endfassung stehe. Diese werde dann ins Französische rückübersetzt, damit der Zeichner Alberto Uderzo und der Lizenzgeber die Texte noch einmal überprüfen könnten.

Von Uderzo stammen inzwischen auch die meisten Originaltexte, nachdem der Texter René Goscinny 1977 gestorben war. In dem Jubiläumsband ist noch eine bisher unveröffentlichte Geschichte Goscinnys enthalten. (AP)

 

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