Aktuelle Nachrichten – Forschung
16.05.2009
Cape Canaveral – Die Astronauten der Raumfähre „Atlantis“ haben am Samstag ihren dritten Außenbordeinsatz am Weltraumteleskop „Hubble“ beendet. Sie reparierten eine defekte Kamera und installierten ein neues Instrument, das schwaches Licht von weit entfernten Quasaren aufspüren kann.
Die im All ausgeführte Reparatur der „Hubble“-Kamera war ein Novum. Obwohl sie als die schwierigste Herausforderung bislang galt, verlief ohne größere Probleme. Chefmechaniker John Grunsfeld entnahm der Kamera alle fehlerhaften Teile und setzte neue ein. Zur Überraschung aller funktionierten die neuen Teile und eine Einheit zur Energieversorung auf Anhieb.
Insgesamt sind fünf Außeneinsätze geplant. Mit den Reparaturen und Erneuerungen soll „Hubble“ für bis zu zehn weitere Jahre im all fitgemacht werden. Die Astronauten montierten auch einen Haken, an dem das Weltraumteleskop in einigen Jahren von einer Robotersonde gepackt werden soll, um dann kontrolliert in den Pazifik abzustürzen.
http://www.nasa.gov/mission_pages/hubble/main/index.html (AP)