Forschung - Aktuelle Nachrichten und Erkenntnisse – Atombomben der Urzeit – Leonardo Vintiñi / The Epoch Times
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Quarz gibt Rätsel auf Atombomben der Urzeit

Leonardo Vintiñi / The Epoch Times

17.11.2009

Foto: Wael Abed/AFP/Getty Images

Foto: Wael Abed/AFP/Getty Images

„Nun werde ich zum Tod, dem Zerstörer der Welten." - Bhagavad Gita. Sieben Jahre nach den Atombombentests in Alamogordo, New Mexico, hielt Dr. J. Robert Oppenheimer, der Vater der Atombombe, eine College-Vorlesung, als ein Student fragte, ob es vor Alamogordo bereits Atomtests in den USA gegeben habe. „Ja, in modernen Zeiten", antwortete er.

Dieser Satz, zur damaligen Zeit hintergründig und unfassbar, war eigentlich eine Anspielung auf uralte Hindu-Texte, die eine Katastrophe von apokalyptischem Ausmaß beschreiben, die in keinem Zusammenhang mit Vulkanausbrüchen oder anderen bekannten Naturerscheinungen steht. Oppenheimer der leidenschaftlich altes Sanskrit studierte, bezog sich damit zweifellos auf die Passage in der „Bhagavad Gita", die ein globales Desaster beschreibt, das von „einer unbekannten Waffe, einem Strahl aus Eisen", ausgelöst wurde.

Auch wenn es für viele heutige Wissenschaftler bedenklich sein mag, von der Existenz atomarer Waffen vor unserer heutigen Zivilisation zu sprechen, scheinen Indizien für dieses Phänomen aber bereits in allen Ecken der Welt bekannt zu sein.

Glas in der Wüste?

Aber nicht nur in den alten Hindu-Versen sind Beweise zu finden - in vielen Wüsten der Welt existieren großräumige Areale, die von geschmolzenen Glasbrocken bedeckt sind. Die Quarz-Kristalle wurden zu seltsamen Formen verschmolzen, zu genau den gleichen Formen wie man sie nach der Kernexplosion im weißen Sand des Alamogordo-Testgebietes fand.

Im Dezember 1932 fuhr Patrick Clayton, ein Inspektor der Ägyptischen Geologischen Landvermessung, zwischen den Dünen des großen Sandmeers, nahe dem Saad-Plateau in Ägypten, entlang und hörte plötzlich ein Knirschen unter den Rädern. Bei der Suche nach der Ursache für dieses Geräusch fand er im Sand große Brocken aus Glas.

Dieser Fund zog weltweit die Aufmerksamkeit der Geologen auf sich und war der Beginn für die Ergründung eines der größten modernen Rätsel der Wissenschaft. Welches Phänomen konnte dazu in der Lage sein, die Temperatur des Wüstensandes auf mindestens 1.800 Grad Celsius aufzuheizen und diesen zu großen Platten aus festem grün-gelbem Glas zu schmelzen?

Albion W. Hart, einer der ersten Ingenieure, der an der Technischen Hochschule von Massachusetts graduierte, beobachtete beim Durchfahren des Alamogordo-Atombomben-Testgebietes, dass die Glasbrocken, die nach dem Nukleartest zurückblieben, genauso aussahen, wie die Formationen, die er 50 Jahre früher in der afrikanischen Wüste gesehen hatte. Jedoch ließ die Ausdehnung des betroffenen Wüstengebietes darauf schließen, dass die Explosion dort 10.000 Mal stärker gewesen sein musste, als die in New Mexiko.

Viele Wissenschaftler haben versucht, die Verteilung von großen Glasfelsen in den Wüsten von Libyen, der Sahara, der Mohave-Wüste und vielen anderen Plätzen der Welt als das Ergebnis von gigantischen Meteor-Einschlägen zu erklären. Da jedoch die entsprechenden Krater in der Wüste fehlen, wurde die Theorie verworfen. Weder auf Satellitenbildern noch durch Schallmesstechnik konnten irgendwelche Kraterlöcher gefunden werden.

Außerdem waren die Glasbrocken, die in der libyschen Wüste gefunden wurden, durchsichtig und hatten einem Reinheitsgrad von 99 Prozent, was nach einem Meteoreinschlag, bei dem sich Eisen und andere Materialien mit der Glasschmelze vermischen, untypisch ist.

Wissenschaftler vermuteten, dass die Meteore, die die Glasgebilde verursachten, mehrere Kilometer über der Erdoberfläche explodiert sein könnten - ähnlich wie beim Tunguska-Ereignis - oder so flach aufgeprallt seien, dass die Hitze nur durch Reibung zur Wirkung kam.

Das erklärt jedoch nicht, wieso zwei nahe beieinanderliegende Gebiete in der libyschen Wüste genau die gleichen Muster zeigen - die Wahrscheinlichkeit von zwei Meteoreinschlägen in so geringer Entfernung ist minimal. Außerdem kann das Fehlen von Wasser in der Glasprobe nicht erklärt werden, da diese Einschlaggebiete vor 14.000 Jahren noch von Wasser bedeckt gewesen sein sollen.

Mohenjo-Daros legendäre Katastrophe

Jene Stadt, die die Kultur im heutigen Indus-Tal hervorbrachte, stellt ein großes Rätsel dar. Die Ruinen sind teilweise versteinert, ebenso wie die Bewohner, von denen man nur unklare Vorstellungen hat. Noch mysteriöser sind lokale Schriften, in denen über eine siebentägige Dankzeremonie an fliegende Fahrzeuge (genannt Vimana) für die Errettung von 30.000 Einwohnern vor einem schrecklichen Ende berichtet wird.

1927, viele Jahre nach der Entdeckung der Ruinen von Mohenjo-Daro, wurden 44 menschliche Skelette am Stadtrand gefunden. Die meisten davon lagen mit dem Gesicht zur Erde auf der Straße und hielten die Hände so, als ob eine schreckliche Katastrophe plötzlich die Stadt heimgesucht hätte. Außerdem zeigen einige der Körper Merkmale einer unerklärlichen Strahlung. Viele Experten glauben, dass Mohenjo-Daro ein eindeutiger Beweis für eine nukleare Katastrophe zweitausend Jahre v. Chr. ist.

Dennoch ist diese Stadt nicht die einzige von der angenommen wird, dass sie einer nuklearen Katastrophe zum Opfer fiel. Dutzende von Gebäuden der alten Welt weisen Ziegel auf, bei denen das Gestein geschmolzen ist, was sich die modernen Wissenschaftler nicht erklären können: Uralte Festungen und Türme in Schottland, Irland und England; die Stadt Catal Huyuk in der Türkei; Alalakh in Nordsyrien; Städte zwischen dem Fluss Ganges in Indien und den Hügeln von Rajmahal und Gegenden der Mojave-Wüste in den Vereinigten Staaten.

Überall auf der Welt lassen Anzeichen von entsetzlich heißen Temperaturen sowie lebendige Beschreibungen von fürchterlichen Katastrophen vermuten, dass es vergangene Zeiten gab, in denen möglicherweise bereits Kerntechnik bekannt war - Epochen, in denen Atomwaffen auch gegen Menschen verwendet wurden.

Weitere Infos zum Thema:

http://www.bibliotecapleyades.net/arqueologia/esp_mohenjo_daro_1.htm http://skepticreport.com/sr/?p=288 http://forteanswest.com/wordpress-mu/nevadalowfi/tag/robert-oppenheimer/ http://www.marmet-meteorites.com/id37.html


Originalartikel auf Spanisch: Evidencias de bombas atómicas 5000 años a.C.? Artikel auf Englisch: Ancient Atomic Bombs Artikel auf Schwedisch: Spår efter forntida atombomber

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