Aktuelle Nachrichten – Erneuerbare Energie
28.10.2006
Moskau - Nach einem Kurzschluss in einem russischen Atomkraftwerk bei St. Petersburg hat sich ein Reaktor automatisch abgeschaltet. Die Aufsichtsbehörde Rosenergoatom betonte am Samstag, dass keine Radioaktivität ausgetreten sei. Die Ursachen des Kurzschlusses wurden nicht mitgeteilt, doch haben Unwetter in der Region in den letzten Tagen zu Überschwemmungen und wiederholten Stromausfällen geführt.
Der Reaktor Nummer zwei des Atomkraftwerks Leningrad war erst acht Tage zuvor aus Sicherheitsgründen vorübergehend abgeschaltet worden. Der Grund dafür wurde nicht bekannt gegeben. Das Kraftwerk an der Finnischen Bucht besteht aus vier so genannten RBMK-Reaktoren, die auch in Tschernobyl, dem Schauplatz der bislang schwersten zivilen Atomkatastrophe vor 20 Jahren, im Einsatz waren. Insgesamt betreibt Russland zehn Kernkraftwerke mit zusammen 31 Reaktoren.
(AP)
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