Aurillac – Die Tour de France ist auch in diesem Jahr wieder in den Doping-Sumpf geraten. Bereits nach der ersten Etappe der Radrundfahrt wurde der Spanier Manuel Beltran positiv auf EPO getestet, wie die französische Anti-Doping-Agentur (AFLD) am Freitagabend mitteilte.
„Wann werden diese Idioten lernen, das das vorbei ist?“ empörte sich der Präsident der Internationalen Radsportunion (ICU), Pat McQuaid. „Einmal mehr ist der Sport der Leidtragende“, sagte McQuaid der Nachrichtenagentur AP.
Der 37-jährige Beltran wurde zwei Stunden nach dem positiven Test von der Polizei abgeführt. Er kann nun noch eine B-Probe beantragen. Wenn das die Bildunhg der roten Blutkörperchen beeinflussende Erythropoetin dann erneut nachgewiesen wird, will ihn sein Team Liquigas aus dem Rennen nehmen. Vor drei Jahren fuhr Beltran noch als Bergspezialist an der Seite von Lance Armstrong im Team von U.S. Postal.
Bereits die letztjährige Tour de France war von zahlreichen Dopingfällen überschattet worden. Der damals führende Däne Michael Rasmussen wurde wenige Tage vor dem Ende der Rundfahrt vom Rennen ausgeschlossen. (AP)
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