Kultur – Ausstellung „Stars und Diven“ in Hamburg – Anke Wang
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Ausstellung „Stars und Diven“ in Hamburg

Anke Wang

05.03.2008

The Dolly Sisters, Silbergelatine um 1928. (d`Ora/Dora Philippine Kallmus)
The Dolly Sisters, Silbergelatine um 1928. (d`Ora/Dora Philippine Kallmus)
Lil Dagover, Schauspielerin, Silbergelatine um 1930.  (Atelier Manassé/Wien 1924 - 1936)
Lil Dagover, Schauspielerin, Silbergelatine um 1930. (Atelier Manassé/Wien 1924 - 1936)
Maurice Chevalier, Schauspieler und Chansonsänger. (d’Ora/Dora Philippine Kallmus)
Maurice Chevalier, Schauspieler und Chansonsänger. (d’Ora/Dora Philippine Kallmus)

Romy Schneider, Marlene Dietrich und die Erfinderin eines neuen Tanzstils, Isadora Duncan, sind noch bis zum 24. März 2008 in Schwarz-Weiß-Bildern in Hamburg zu sehen. Die Ausstellung „Stars und Diven" des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe bietet mit 50 ausgewählten Fotos einen Einblick in die Welt ab den 20er Jahren, als die Verehrung von Stars begann, sich zum Kult zu entwickeln und Ruhm und Reichtum mit Glanz und Glamour zelebriert wurden.

Der Bogen der gezeigten Glamour-Fotografie spannt sich von Asta Nielsen, eine der ersten europäischen Filmstars, bis zu einer Porträtreihe von Romy Schneider. Unter den Bildern befindet sich Arnold Genthes Darstellung der Tanzkünstlerin Isadora Duncan, die einen neuen Tanzstil als Antithese zur Ästhetik des Balletts auf der Basis klassischer griechischer Schönheit erschuf, Irving Penns berühmte Aufnahme der Dietrich sowie Schauspielerporträts von Lieselotte Strelow und F.C. Gundlach.

Aus dem Atelier d' Ora-Benda stammt eine größere Auswahl von Starportraits. Hier posieren ein strahlender Maurice Chevalier, eine ganz junge Marlene Dietrich, die Dolly Sisters mit dem legendären Haarschnitt der 20er vor der Kamera sowie - noch als alte Dame auf ihrem letzten Konzert vom Rolling Stone Mick Jagger verehrt - Josefine Baker in schönstem, jugendlichem Alter.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 21 Uhr. Eintritt: 8 Euro, Dienstag ab 16 Uhr und Donnerstag ab 17 Uhr 5 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre frei.

Text erschienen in der Epoch Times Deutschland Nr. 10 (5.Mrz. - 11.Mrz. 2008)

 

 

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