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Überprüfbarer Waffenstillstand Ban ruft zu sofortigem Waffenstillstand in Libyen auf

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11.05.2011

Die Aufstände in Nordafrika und der arabischen Welt seien eine seltene, aber auch fragile Chance, Demokratie und Menschenrechte zu fördern, sagte der  UN-Generalsekretär Ban. Foto: Rodrigo Abd/AP Photo
Die Aufstände in Nordafrika und der arabischen Welt seien eine seltene, aber auch fragile Chance, Demokratie und Menschenrechte zu fördern, sagte der UN-Generalsekretär Ban.

Foto: Rodrigo Abd/AP Photo

Genf – UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat zu einem "sofortigen und überprüfbaren Waffenstillstand" in Libyen aufgerufen. Für Hilfsorganisationen forderte er am Mittwoch in Genf zudem ungehinderten Zugang in die Kampfgebiete.

Ban sagte, er habe am Dienstagabend mit dem libyschen Ministerpräsidenten Al-Bagdadi Ali al-Mahmudi telefoniert. Der habe zugesagt, einen UN-Sondergesandten in Tripolis zu empfangen, der "Verhandlungen für eine friedliche Lösung des Konflikts und ungehinderten Zugang für Mitarbeiter humanitärer Organisationen" führen solle.

Die Aufstände in Nordafrika und der arabischen Welt seien eine seltene, aber auch fragile Chance, Demokratie und Menschenrechte zu fördern, sagte Ban weiter.

Beistand für Flüchtlingsboote gefordert

Der UN-Generalsekretär rief die vor der libyschen Küste patrouillierenden Schiffe europäischer Staaten auf, Flüchtlingstragödien auf See zu verhindern. Er verwies auf den Untergang eines überfüllten Schiffs in Sichtweite von Tripolis, bei dem möglicherweise 600 Menschen umgekommen sind. "Ich bin beunruhigt über Berichte dass Menschen, die vor den Kämpfen fliehen, ihr Leben auf See verlieren", sagte Ban. "Ich bitte die Patrouillenboote im Mittelmeer, nicht auf Notrufsignale zu warten, um Hilfe anzubieten. Jedes Boot, das Libyen verlässt, sollte als des Beistands und Schutzes bedürftig betrachtet werden."

EU will Büro in Bengasi eröffnen

Die EU will ein Büro in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi einrichten, um Zivilbevölkerung und Übergangsrat besser unterstützen zu können. Das kündigte EU-Außenpolitikchefin Catherine Ashton im EU-Parlament in Straßburg an. Der Übergangsrat benötige Hilfe beim Bildungswesen, beim Gesundheitssystem und bei der Sicherung der Grenzen.

(dapd

 

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