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Weltgrößter Chemiekonzern BASF steuert auf bestes Jahr seiner Geschichte zu

DAPD

20.10.2010

Für 2010 rechnet der Chemie- Konzern BASF mit einem Umsatz von rund 63 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn vor Sondereinflüssen von über 8 Milliarden Euro. Foto: Daniel Roland/AP Photo
Für 2010 rechnet der Chemie- Konzern BASF mit einem Umsatz von rund 63 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn vor Sondereinflüssen von über 8 Milliarden Euro.

Foto: Daniel Roland/AP Photo

Ludwigshafen – Der weltgrößte Chemiekonzern BASF steuert nach dem Ende der Wirtschaftskrise auf das beste Jahr der mehr als 140-jährigen Firmengeschichte zu. Für 2010 rechnet der Konzern mit einem Umsatz von rund 63 Milliarden Euro und einem operativen Gewinn vor Sondereinflüssen von über 8 Milliarden Euro. Das übertrifft die bisherigen Höchstwerte aus den Jahren 2007 und 2008. "Die Spitzenwerte spiegeln die hohe Dynamik, das verbesserte Portfolio und die operative Exzellenz der BASF wider, die im derzeit günstigen konjunkturellen Umfeld ihre volle Wirkung entfalten", erklärte Vorstandschef Jürgen Hambrecht am Mittwoch in Ludwigshafen.

Der Chemiekonzern hatte überraschend die Veröffentlichung der Geschäftszahlen des dritten Quartals vorgezogen und die Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. So stieg der Umsatz in diesem Zeitraum um 23 Prozent auf rund 16 Milliarden Euro, der operative Gewinn vor Sondereinflüssen erhöhte sich um 77 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz damit um 27 Prozent auf 47,5 Milliarden Euro zu, der operative Gewinn vor Sondereinflüssen um 89 Prozent auf 6,4 Milliarden. BASF erntet damit die Früchte ihres Sanierungs- und Sparkurses aus der Krisenzeit des vergangenen Jahres.

Bei der längerfristigen Wirtschaftsentwicklung sieht Hambrecht trotz der guten Ergebnisse Unsicherheiten. "Es kann nicht davon ausgegangen werden, dass sich die wirtschaftliche Dynamik der vergangenen Monate in 2011 unverändert fortsetzen wird", sagte er und erinnerte an Risiken wie die hohe Verschuldung zahlreicher Länder oder schwankende Rohstoff- und Devisenmärkte.

(dapd)

 

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