Konjunktur – BDI-Chef Keitel sagt Unterstützung bei Atomausstieg zu – DAPD
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Bundesverband der Deutschen Industrie BDI-Chef Keitel sagt Unterstützung bei Atomausstieg zu

DAPD

06.06.2011

"Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel". Der BDI-Präsident Keitel sieht im Atomausstieg gesellschaflichen Konsens.   Foto: Michael Gottschalk/dapd
"Jeder Tag Atomkraft ist einer zu viel". Der BDI-Präsident Keitel sieht im Atomausstieg gesellschaflichen Konsens.

Foto: Michael Gottschalk/dapd

Köln – Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, will den Atomkonsens unterstützen. Der Ausstieg aus der Nutzung der Kernkraft "ist offensichtlich gesellschaftlicher Konsens", sagte er am Montag im Deutschlandfunk. Damit sei die Diskussion um die Frage des Risikos beendet.

Allerdings dürfe der Umstieg auf andere Energiequellen den Wohlstand nicht gefährden. Die Industrie sei der größte Stromverbraucher, mache aber auch zwei Drittel des Wachstums in der Bundesrepublik aus. "Wir dürfen nicht vergessen, was die Quelle unseres Wohlstands in Deutschland ist", sagte Keitel. Er gehe davon aus, dass die Klimaziele in Absprache mit den europäischen Partnern gestreckt werden müssten, sagte er.

Der von der Bundesregierung und den Ländern beschlossene Zeitplan für den Atomausstieg sieht vor, dass die alten Kernkraftwerke nicht wieder in Betrieb genommen und die neuen zwischen 2015 und 2022 stufenweise abgeschaltet werden. (dapd)

 

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