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Berlin – Teuer ist nicht gleich gut: Bei vielen Gebrauchsgegenständen stimmt dieser Satz. Doch bei Matratzen lohnt es sich, ein wenig mehr auszugeben, wie die Stiftung Warentest berichtet. Geprüft wurden zwölf Kaltschaummatratzen aus dem eher niedrigen Preissegment, die zwischen 69 und 330 Euro kosten. Zum Vergleich schaute sich die Stiftung noch einmal die drei Testsieger aus dem Vorjahr, die bei 550 bis 990 Euro liegen, genauer an.
Ergebnis: Die teuren Modelle schneiden auch beim jetzigen Test am besten ab. Sie erhalten als einzige ein gutes Qualitätsurteil gepaart mit guten Liegeeigenschaften.
Die Stiftung Warentest kritisierte unter anderem, dass die Mehrheit der Matratzen zu weich sei. Insbesondere schwerere Menschen würden tief einsinken. Da dadurch die Kontaktfläche zwischen Körper und Matratze vergrößert werde, könne dies die Bewegungsfreiheit einschränken. Zudem besteht den Angaben zufolge die Gefahr, dass sich Körperfeuchte anreichert. Beides kann den Schlaf verschlechtern.
Die Verbraucherorganisation hat ihren Test mit Menschen durchgeführt, die vier verschiedene Körperformen haben: Einer kleinen leichten Frau und einem großen schweren Mann, die beide von schlanker Statur sind, sowie einer kleinen, "birnenförmigen" Frau und einem großen "schrankförmigen" Mann.
dapd
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