Panorama - Aktuelle Nachrichten – Bemerkenswerte Vivienne Mackinder – Harold Leighton / Gastautor
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Aktuelle Nachrichten – Panorama

Hairstylistin Bemerkenswerte Vivienne Mackinder

Harold Leighton / Gastautor

15.07.2010

Foto: Mathieu Baumer

Foto: Mathieu Baumer

Vivienne Mackinder ist heute auf beiden Seiten des Atlantiks eine der angesehensten international führenden und innovativsten Unternehmerinnen im Friseurhandwerk. Sie arbeitete mit Vidal Sassoon und Trevor Sorbie, entwickelte einen eigenen Stil des Stirnlinienschnitts und -designs und wurde zu einer Expertin der klassischen Haarmoden.

Vivienne, die heute in New York City lebt, wuchs in London auf, wo ihre Karriere begann. Sie wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Den prestigeträchtigen IBS Editors Choice Awards erhielt sie dreimal und den North American Hairstyling Award (Naha) fünfmal, zu dem auch der NAHA Lifetime Achievement in 2009 zählte.

Ihre Karriere als Meister-Stylistin machte sie zwischen ihrer Salon-Kundschaft und Fotoaufnahmen für Redaktionen und Werbetexte sowie zwischen Werbekampagnen und Veranstaltungen für Künstler. Gleichzeitig arbeitet sie für die Mediennternehmen MTV und VH-1 Fashion Awards. Als Session Stylist war sie Mitwirkende und Designerin von Haar-Kollektionen bei Modenschauen in New York, Paris und London.

Vivienne ist auch die Gründerin, Produzentin und Regisseurin der inspirierenden Dokumentarfilm-Reihe I'm Not Just a Hairdresser. Zu dieser Serie zählt auch die Sendung Legends, die Vidal Sassoon und andere Ikonen innerhalb des Berufsstandes zeigt. Empires ist eine Geschichte vom Tellerwäscher zum Millionär, in Stars Behind The Chair geht es um Girlpower und Discover Your Passion handelt davon, dass ein Leben ohne Leidenschaft keinen Sinn hat.

Ich stellte Vivienne ein paar Fragen über ihr Leben als Hairstylistin und ihre Anlaufphase, als sie in einem Vidal Sassoon-Salon auf der Bond Street in London lernte. Vivienne erzählte, eine Freundin hätte sie bei ihrer Karriere beraten. Sie sagte: „Vivienne, das Wichtigste ist, dass du einen großartigen Start hast ... wenn du die Ausbildung bei Sassoon's erdulden kannst, wird dir das jede Tür in der Welt öffnen."

Vivienne über ihre berühmten Lehrer und Mentoren, Vidal Sassoon und Trevor Sorbie: „Vidal Sassoon lehrte mich, wie wichtig Disziplin ist; ich glaube nicht, dass man ohne Disziplin irgendetwas erreichen kann. Aber die Kehrseite davon besteht darin, dass man die Regeln lernen und sie dann auch brechen sollte, den Rahmen der bisherigen Möglichkeiten überschreiten und wagemutig sein.

„Aber das gab mir eine Grundlage und dann war Trevor in so vieler Hinsicht ein solches Genie. Er machte mir klar, dass ich weit voraus schauen müsste. Er war der allerkreativste Mensch und ich denke, was diese beiden mich lehrten, war etwas sehr Wichtiges für eine so schüchterne und sehr ängstliche Person wie mich. Sie ließen mich aus meiner Schale herauskommen. Und ich glaube, dass dies für jeden gilt, der dies lesen oder hören wird. Man wird nämlich feststellen, dass einen das „Wollen" und das Verlangen vorantreiben wird, wenn man sich seine Leidenschaft und seine natürlichen Talente zunutze macht.

„Es wird der Kraftstoff in deinem Tank sein, um dich an Orte zu bringen, die andere Menschen für unmöglich erreichbar gehalten hätten. Und ich glaube, dass ich heute mit einem Blick auf mich selbst und auf meine Aktivitäten manchmal erstaunt bin. Denn ich denke, dass dies wirklich nicht das scheue, ängstliche Mädchen ist, das den Mund nicht aufbekommen hat."

Die interessanteste Erfahrung machte sie, als sie mit Prinzessin Cecile Du Bubond zusammen arbeiten konnte, einer direkten Nachfahrin von König Louis XVI und Marie Antoinette. Vivienne ist glücklich darüber, dass sie zu ihrem Palast in Paris gehen und ihre Haare frisieren durfte. Und dann sagt sie, was für ein Wechsel, von einer Prinzessin zu jemandem zu gehen, der so verrückt ist wie Boy George! Sie sagte, es wäre nicht so, dass sie sich auf Prominente konzentrierte, aber sie sind nun einmal die Menschen, zu denen sie glücklicherweise Verbindungen hätte.

Wer könnte diese Dame nach ihrer Ausbildung bei Vidal Sassoon jetzt vielleicht noch inspirieren? Sie sagte, zu den Menschen, die sie inspirieren, zählen auch Angelo Seminara, international tätiger Creative Director bei Trevor Sorbie; Mark Hayes, Creative Director für die Sassoon-Salons in aller Welt; Friseur Eugene Salomo und Antoinette Beenders, die Spitzenfrau im Bereich Kreativität der Kosmetikfirma Aveda.

Vivienne ist eine Inspiration für andere. Ihr wurde die bemerkenswerte Ehre zuteil, die erste weibliche Leiterin der Modeabteilung bei Intercoiffure zu werden, der 98 Jahre alten hervorragenden Organisation im Bereich des Friseurhandwerks. Mit typischem Enthusiasmus bemerkte sie, es sei „cool in den Jungs-Club einzutreten."

Sie fühlt sich in der Organisation gegenüber ihren Mitgliedern dafür verantwortlich, „neue Wege in der Ausbildung ihres Personals zu gehen, wirklich das künstlerische Element auf die nächste Stufe zu bringen, neue Talente zu ermutigen im Rang aufzusteigen und außergewöhnlicher zu werden. Deshalb ist es eine sehr wichtige Position und ich bin dafür sehr dankbar."

Zu ihrem jetzigen Status mit den Preisen, dem Ruhm und all den Verbindungen zu Prominenten, sagte sie: „Ich bin wirklich das, was ich vertrete, weil ich mir jede einzelne Sache, die ich besitze, verdient habe. Ich habe immer noch Ziele und Träume.

„Letztlich, so glaube ich, hätte jeder im Leben gerne ein Gleichgewicht zwischen einer Karriere, die finanziell und kreativ erfüllend ist, und einer gewissen Zeit zum Spielen."

 

Harold Leighton fing in der Schönheits-Branche in London an und lebt heute in Florida, wo er über die Schönheit und interessante Menschen schreibt.

Originalartikel auf Englisch: The Remarkable Vivienne Mackinder

 

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