Aktuelle Nachrichten – Wirtschaft
26.02.2010
Ulm (apn) Die Pharmakonzerne Teva, Actavis und Pfizer buhlen nach Informationen der „Südwestpresse“ um den Arzneimittelhersteller Ratiopharm. Das Blatt berief sich dabei auf gut unterrichtete Kreise. Im Bieter-Finale habe der israelische Generika-Weltmarktführer Teva den Auftakt gemacht. Vor Ratiopharm-Führungskräften hätten Vorstandsvorsitzender Shlomo Yanai und Europa-Chef Gerard van Odijk ihre Pläne erläutert, falls Teva den Zuschlag für den nach Sandoz zweitgrößten deutschen Hersteller von Nachahmerprodukten erhalten sollte.
Die Teva-Manager hätten nicht nur ein klares Standortbekenntnis abgelegt, sondern auch angekündigt, dass sie Ulm zur Drehscheibe des Teva-Europageschäfts machen wollten.
Beide hätten sich beeindruckt von der Qualität der Produktion, Forschung und Logistik gezeigt, hieß es von Teilnehmern. In Sachen Effizienz attestierten sie Ratiopharm, Klassenbester in der Branche zu sein, berichtete das Blatt weiter. In den nächsten Tagen sollen dem Bericht zufolge auch der isländische Generika-Konzern Actavis und der US-Pharmariese Pfizer ihre Pläne für den zweitgrößten deutschen Hersteller vorstellen. (AP)
Pharmakonzern Roche: Preis der Schande für Medikamententests in China
(15.02.2010)
Finanzierung der Merckle-Gruppe gesichert
(11.06.2009)
Pharmahersteller Ratiopharm wird nicht 2009 verkauft
(08.01.2009)
Mittel gegen Magengeschwüre ist umsatzstärkstes Medikament
(18.09.2007)